Mein typischer Freitag

Zeit mal wieder meine Reihe mit den typischen Arbeitsabläufen für mich an den jeweiligen Wochentagen fortzusetzen.

Freitags bin ich nur in den Schulferien im Betrieb: Fleischerei Scheller, da ich sonst an diesem Tag in der Berufsschule: BBS2 bin.

Theorie muss halt neben der Praxis auch sein, wobei ich ab Oktober erstmal nur Theorie haben werde. Am 1. Oktober beginnt nämlich mein Lebensmittelmanagementstudium an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf.

So aber jetzt endlich zu meinen Arbeitsaufgaben im Betrieb:

  • Fleischwolf zusammenbauen, wie könnte es anders sein – auch freitags ist das die 1. Aufgabe
  • Säge zusammenbauen
  • Schweinekoteletts, Dry-Aged Schweinekoteletts und Dry-Aged Rindersteaks sägen
  • Fleischwolf, Füllmaschine, Gewürze und Därme für frische Bratwurst herrichten
  • Zutaten für Chianti-Bratwurst (frische Bratwurst italienischer Art) abwiegen und Fleisch marinieren
  • Bratwurstschnecken drehen
  • Käse- und Baconwürfel schneiden – Baconwürfel anbraten – für eine weitere Sorte frische Bratwurst
  • Lake zum Einlegen für die am Donnerstag hergestellten Würstchen (Wiener, Bockwürstchen, Knacker,…) herstellen
  • Würstchen in Kunstdärme packen – Därme mit Lake füllen und verschließen – Würstchen brühen & abkühlen
  • gebrühte Bratwürstchen vakuumverpacken
  • Gewürze, Salz und Starterkulturen für Mettwurst abwiegen
  • Mettwurst in Schimmellösung tauchen und auf Spieße aufhängen
  • Bacon Bombs herstellen
  • Spieße und gefüllte Taschen für die Theke herstellen

 

In der Schule habe ich folgende Unterrichtsfächer:

  • Mathematik: BEFFE-Berechnung, Gewichtskalkulationen, Preiskalkulationen,…
  • Englisch: Verkaufsgespräche führen, fachbezogene Vokabeln, Unternehmenspräsentation,…
  • Fachpraxis: Zubereiten verschiedenster Gerichte
  • Fachtheorie: Rohwurstherstellung, Herstellung küchenfertiger Produkte, Konserven,…
  • Politik: Unternehmensformen, Magisches Sechseck, Sozialversicherungen,…
  • Deutsch: Bewerbung schreiben

 

Ich hoffe ich konnte euch damit einen Überblick über meinen groben Tagesablauf geben.

Fragen dazu könnt Ihr mir gerne in den Kommentaren stellen.

 

My typical Friday

 

It`s time to go on with the series about my typical working days on the different weekdays.

I am only in holidays at the butcher shop Scheller on Fridays, otherwise I have school: BBS2.

Theory has to be known as well, not only practice. Beginning at first of October I will have only theory, for some time, because I start to study food management at the university in Triesdorf.

But now finally to my responsibilities at work on Fridays:

  • assembling the mincer, how could it be otherwise – it’s my first task every day
  • putting the saw together
  • sawing pork cutlets, dry aged pork cutlets and dry aged beef steaks
  • preparing mincer, filling machine, spices and sausage skins for Bratwurst
  • weighing the ingredients for Chianti (Bratwurst Italian style) an marinating the meat with it
  • making Bratwurst snails
  • cutting cheese- and bacon cubes – frying the bacon cubes – for an other type of Bratwurst
  • making cure for the sausages (wiener, bockwurst,…) made on Thursday
  • putting the sausages with cure in plastic sausage skins and seal them – cooking and cooling down the sausages
  • vacuumizing boiled Bratwurst
  • weighing spices, salt and starter cultures for salami
  • making bacon bombs
  • making skewers and stuffed pork steaks for the counter

 

At school I have the following subjects:

  • Mathematics: BEFFE-calculation, weight calculation, price calculation,…
  • English: sales talk, special vocabulary, company presentation,…
  • Praxis: preparing different dishes
  • Theory: Making raw sausages, Producing ready to cook products, conserves,…
  • Politics: business forms, magic hexagon, social insurances,…
  • German: writing letters of application

 

I hope I gave you a good overview about my tasks on Friday.

If you have any questions you are welcome to ask them in the comments.

Genusshandwerke Kampagne entdeckt

Da fährt man einmal mit der S-Bahn nach Hause und entdeckt das Resultat der Azubikampagne außerhalb der Sozialen Medien.

Bis jetzt habe ich diese nämlich immer nur auf Facebook und Instagram gesehen, aber auch nur weil ich den entsprechenden Seiten folge.

Ist echt gut geworden und erreicht dadurch, dass die Plakate im Zug an den Scheiben hängen bestimmt viele junge Leute.

Wie ihr ja bestimmt wisst, wenn ihr meinen Blog verfolgt hatte ich mich auch beworben Azubibotschafterin für`s Metzgerhandwerk zu werden, doch daraus ist nichts geworden.

 

Found the campaign for our artisanal craft

I was taking the suburban railway home and saw for the first time the result of the apprentice campaign in real and not in the social medias.

Until know I saw it only on Facebook or Instagram, but only because I follow the corresponding accounts.

I turned out very well, and I am sure it is reaching lots of young people with the posters in the train.

If you are reading my blog constantly, you know I have written an application as well to be the representative for the apprentices, but the jury decided for someone else.

Wochenendbesuch aus der Heimat

Dieses Wochenende haben mich meine Großtante und mein Großonkel in Hannover besucht.

Natürlich unter anderem, weil die beiden neugierig waren auf meinen Ausbildungsbetrieb: Fleischerei Scheller. Durch diesen habe ich ihnen gleich am Nachmittag nach ihrer Ankunft in Empelde eine kurze Führung gegeben.

Ganz besonders gut hat meinem Besuch der Altstadt Flohmarkt, sowie die Herrenhäuser Gärten gefallen. Vom Flohmarkt haben sie mir sogar eine total schöne Kette mitgebracht.

Nach all dem Laufen, darf gutes Essen auch nicht fehlen. Auf Empfehlung des Kochs auf meiner Arbeit waren wir im Reimanns Eck. Das Restaurant hat durch eine Kombination aus traditioneller Küche mit modernen Einflüssen überzeugt, ich würde jederzeit wieder hingehen.

Heute Stand dann noch eine Stadtführung auf dem Plan. Der rote Faden durch Hannover eignet sich dafür besonders gut. Dabei handelt es sich um eine Rote Line die auf der Straße aufgezeichnet ist und einen Rundweg mit verschiedenen Stationen durch die ganze Innenstadt bildet. In einem kleinen Buch kann man dann die Geschichte zu den einzelnen Punkten nachlesen.

Solche Führungen fände ich in allen Städten schön, denn man kann selbst entscheiden wie lange man sich wo aufhält oder ob man die Informationen zu allen Punkten lesen möchte oder nicht.

Ich sollte echt öfters Besuch haben, am Wochenende habe ich mehr von der Stadt gesehen als im ganzen letzten Jahr – aber alleine ist halt durch die Gegend laufen echt langweilig.

 

Weekend visit from home

 

My great aunt and uncle have visited me this weekend in Hannover. Not only to see the company: butcher shop Scheller, at which I am serving my apprenticeship, but so see the city as well. The first thing I did after they arrived in Empelde was showing them the butcher shop.

They liked the most the flea market in the old town and the Herrenhäuser gardens.

At the flea market they bought me a wonderful chain.

But after all the walking around the city good food is needed to.

The chef from the company I am working at told me to go to Reimanns Eck. I have loved it there, they are serving a combination of traditional and modern German food.

Today we have been doing a special guided tour through the city. In the city is painted a red line on the floor and if you are following this line you are passing all the interesting tourist sites. For the different stations you have a little book, to read the history.

I would love to have such tours in more cities, ´cause you can decide on your own if you want to hear the story about the building or not.

I should have visitors more often – this last weekend I saw much more of the city than the past year – but walking around alone is unfortunately totally boring.

 

Erstes Ausbildungsjahr

Genau heute vor einem Jahr habe ich meine Ausbildung in der Fleischerei Scheller in Hannover begonnen.

Seitdem habe ich einiges gelernt. Wo die einzelnen Schweinefleischteile genau liegen und wie man das Tier zerlegt war für mich zum Beispiel vorher unbekannt. Mittlerweile geht Zerlegen ohne nachzudenken, wo man schneiden muss.

Aber nicht nur das, sondern viel mehr.

Hier ein paar Dinge, die ich jetzt nach einem Jahr Ausbildung kann:

  • Teile des Fleischwolfes in der Richtigen Reihenfolge einbauen
  • Verwendung der einzelnen Wolfscheiben – welche Scheibe für welche Sorte
  • Kutterbedienung
  • Füllmaschine zusammenbauen
  • Benutzung der verschiedenen Füllrohre
  • Kennenlernen verschiedener Därme: Schaf-, Schwein-, Rind- & Kunstdärme – und deren Verwendung
  • Füllen von Würstchen
  • Würstchen brühen: Temperatur & Dauer
  • Programme der Rauchanlage
  • Zusammensetzung der Wurstsorten & der jeweiligen Gewürzmengen
  • Zutaten für verschiedenste gefüllte Braten

Die optimale Zusammenfassung des letzten Jahres befindet sich in meinem Berichtsheft oder einfach selbst eine Metzgerausbildung machen, dann wisst ihr in spätestens einem Jahr genauso viel wie ich jetzt.

 

First year of my apprenticeship

I have started my apprenticeship at the butcher shop Scheller in Hannover exactly one year ago.

Since then I have learned a lot. For example where the different pork cuts are situated and how or where to cut them apart.

Not only this, but a lot more as well.

Some of the things I know after one year are in the list below:

  • putting the mincer together – order of the different parts
  • using of the different discs for the mincer for the several sausages
  • operating the bowl cutter
  • setting up the filling machine
  • which filling pipe to use for which sausage
  • getting to know the intestines: sheep, pork, beef & artificial – and their using
  • filling of sausages
  • how long & at which temperature to boil the sausages
  • programmes of the smoker
  • ingredients and spices of various sausages
  • filling of roasts

The perfect summary of the last year can be found in my report booklet or you are simply doing a butcher apprenticeship yourself to know as much as I do, at latest in one year.

Belarus

Heute Vormittag, habe ich zwei Damen die in einem Lebensmittelbetrieb in Weißrussland arbeiten vom Bahnhof in Georgensgmünd abgeholt.

Trotz geringer Deutschkenntnisse aus der Schulzeit, hat die Kommunikation gut funktioniert.

Manchmal wäre es aber ganz hilfreich noch mehr Sprachen zu beherrschen, auch wenn ich mit Englisch und Französisch schon relativ gut aufgestellt bin.

Heute haben mir zum Verständnis einige Wörter geholfen, die ich während meiner Zeit in Rumänien gelernt habe.

Es war sehr interessant, was die beiden über die Wurstproduktion in ihrem Land erzählt haben.

 

Belarus

 

I have picked up to women which are working in a food processing facility in Belarus from the train station in Georgensgmünd today in the morning.

Communication worked very well though little German knowhow from their schooldays.

But sometimes it would be great to be able to speak more languages, even though I know with English and French more than some others.

Some words I have learned during my time in Romania helped me today to understand them.

It was very interesting what they were telling about the sausage production in their country.

 

3. Training: Butcher Wolf Pack

Aus der Nähe der Heimat geht’s jetzt wieder zurück nach Hannover, denn heute haben die Wölfe wieder in Augsburg trainiert.

Für die Jungwölfe gab es heute je ein halbes Lamm und ein Rump of Beef zum Zerlegen und Veredeln.

Leider waren wir aber nicht ganz vollständig, weshalb drei Rump of Beef übrig waren. Das war meine Chance diese zur Übung auszulösen – denn Übung kann ja nie schaden.

Am Wochenende wird dann auch anhand von zwei Rump of Beef weitergeübt und verschiedenste Produkte ausprobiert, welche ich bestellt habe.

Jetzt muss ich aber erstmal das Protokoll des heutigen Tages anfertigen, damit die Ergebnisse und Ziele für das nächste Training auch im Allgemeinen festgehalten sind.

Jeder von uns Jungwölfen muss sich unabhängig davon seine eigenen Notizen zu seinen Produkten machen. Dies ist notwendig dadurch, da jeder sein eigenes Display zu einem selbst gewählten Thema anfertigt.

 

 

3rd Training: Butcher Wolf Pack

I am on my way back to Hannover now from Augsburg, because the wolves have been training today.

Each of the youngwolves had today half a lamb and a rump of beef to process.

Unfortunately, not everybody was present at the training, so we had three rumps of beef to much. This was my chance to get training in deboning them – ´cause training can never harm.

At the next weekend I am going on with two rumps of beef and try out different products I have ordered.

But now I have to write finally the protocol of today, to record the results and aims for the next training, in general.

Nevertheless, every youngwolf has to write down his own results and notes to the products. That´s important, because everybody of us chose a theme and has to make now an own display to the chosen theme.

Dieser Betrieb geht mit der Zeit

Ich habe letztens eine total interessante PULS Reportage entdeckt. Darin geht es um die

in Rosenheim, die es durch einen ungewöhnlich späten Arbeitsbeginn geschafft hat Arbeitnehmer für ihren Betrieb zu begeistern. Aber nicht nur dadurch, des Weiteren besteht für das Personal die Möglichkeit eigene Produkte zu entwickeln, welche ins Sortiment aufgenommen werden, falls sie bei den Kunden gut ankommen – für mich persönlich ist das Kreativsein noch wichtiger als ein später Arbeitsbeginn.

Man merkt so, dass man in einem Handwerksberuf etwas bewirken kann – egal ob Bäcker,  Metzger, Brauer,…

Mit meinem Blog versuche ich ja bereits Einblicke in die Tätigkeitsbereiche im  Metzgerhandwerk zu geben – mit dem Ziel zu vermitteln, dass an Vorurteilen, wie eintöniger und „brutaler“ Arbeit rein gar nichts dran ist – hingegen erfordert es Fingerfertigkeit, Wissen und Kreativität, um Würstchen zu füllen, kuttern oder zu entwickeln – aber das ist nur eines von vielen Beispielen.

Einfach genial, wie dieser Handwerksbetrieb mit der Zeit geht und verschiedenste Wege geht, um junge Leute für’s Handwerk zu begeistern.

 

This shop is going with the time

I have watched a very interesting PULS Reportage on television some time ago. It was about the bakery Wolter in Rosenheim, which managed to get employees, through offering very unpopular working shifts for a bakery. As well they give their team the possibility to create new products and if the customers like them, the products are getting part of the daily sortiment – for me personally this possibility is more important than beginning to work late.

Like this you see what you can achieve through doing an artisanal craft, it doesn’t matter if it’s baker, butcher, brewer,…

I am trying already with my blog to provide insights in the different fields of activity of a butcher – with the aim to clear out various prejudices, like boring and ‚brutal‘ work – it’s important to have dexterty, knowhow and creativity as a butcher for example for filling, making sausage dough and creating new sausages.

Mit meinem Blog versuche ich ja bereits Einblicke in die Tätigkeitsbereiche im  Metzgerhandwerk zu geben – mit dem Ziel zu vermitteln, dass an Vorurteilen, wie eintöniger und „brutaler“ Arbeit rein gar nichts dran ist – hingegen erfordert es Fingerfertigkeit, Wissen und Kreativität, um Würstchen zu füllen, kuttern oder zu entwickeln – aber das ist nur eines von vielen Beispielen.

Brilliant how this bakery is taking different paths to inspire young people to work in this job.

Uhr: Vancouver

Ich bin gerade dabei weitere Uhren für`s Bratwursthotel zu zeichnen. Angefangen habe ich heute mit Vancouver (Kanada). Die Bleistiftzeichnung der Skyline ist jetzt endlich fertig.

Morgen geht’s dann an die Farbe – bin mir aber noch nicht sicher ob es dunkelgrün oder grau werden soll.

Was meint Ihr?

 

Clock: Vancouver

I am drawing more clocks for the Bratwursthotel right now. I started with Vancouver (Canada) today. The pencil drawing is finally finished.

Tomorrow I go on with colouring – but I am not sure yet if I want to use a dark green or grey.

What do you think?

Mein typischer Donnerstag

Mir ist gerade aufgefallen, als ich überlegt habe über welches Thema ich heute einen Beitrag schreibe, dass ich die Serie mit meinen typischen Tagesabläufen noch nicht beendet habe.

Also mache ich jetzt mal da weiter wo ich aufgehört habe.

Ihr wisst ja bereits wenn ihr die anderen Beiträge gelesen habe, dass den Fleischwolf für Mett zusammenbauen das Erste ist was ich jeden Tag mache.

Wenn ich für den Donnerstag in der Fleischerei Scheller eine Überschrift finden sollte würde ich „Tag der Brühwürstchenherstellung“ wählen, auch wenn bereits einige Vorbereitungen für Freitag beziehungsweise für die Partyserviceaufträge am Wochenende getroffen werden.

 

Und das mache ich:

  • Gewürze, Salz und Phosphat für die Würstchen: Wiener, Bockwürstchen, Knacker,… abwiegen
  • Eis zum kuttern abwiegen
  • Därme in den richtigen Größen in einem Eimer mit lauwarmem Wasser auf den Tisch stellen
  • Füllmaschine zusammenbauen, mit dem passenden Füllrohr für die jeweilige Würstchensorte
  • Würstchen auf den Räucherspieß hängen
  • Spieße in die Rauchanlage hängen
  • Rauchanlage anschalten
  • fertige Würstchen auseinanderschneiden
  • gebrühte Bratwurst auf Spieße zum Brühen hängen
  • gebrühte Bratwurst abkühlen und auseinanderschneiden
  • Leberkäse kuttern
  • gefüllte Braten für Partyserviceaufträge machen
  • Pastrami, Putenaufschnitt, Königsschinken (gepökelt, geräucherter und gekochter Schinken aus der Oberschale mit Pfefferrand) würzen und in der Rauchanlage räuchern
  • Bratwürstchen verpacken
  • Spare Ribs räuchern und marinieren
  • Produktionssraum für Gaumenwerk-Kurse vorbereiten
  • Fleisch mit Gewürzen, Zwiebel und Essig im Kessel garen für Sauerfleisch (vergleichbar mit Sulze)
  • Schinkenspeck einsalzen

An meiner Auflistung sieht man, dass es donnerstags ziemlich vielseitige Arbeitsbereiche gibt. Doch genau das ist es, was das Metzgerhandwerk zum absoluten Traumberuf macht.

So vielseitig und kreativ noch dazu, was will man mehr?!

 

 

My typical Thursday

I thought about a theme to write a post about and saw I didn’t finish the series about my daily routines.

So, I go on now where I stopped.

The first thing I am doing every day is to put the mincer together for minced meat, you know it already if you read the other posts.

Finding a headline for Thursdays at the butcher shop Scheller is very easy, I would choose „Day of producing sausages“, even though we are preparing already a lot for Friday or Caterings on the Weekend.

 

That’s what I am doing:

  • weighing spices, salt and phosphates for the sausages: Wiener, Bockwurst, Knacker,…
  • weighing ice for making sausage meat in the bowl cutter
  • putting the sausage skins in the right calibre in a bucket with lukewarm water on the table
  • assembling the filling machine with the right filling pipe for the sausages
  • hanging the sausages on a skewer for the smoker
  • putting them in the smoker
  • turning the smoker on
  • cutting the ready sausages apart
  • boiling boiled Bratwurst
  • cooling the Bratwurst and cutting them into single pieces
  • making Leberkäse in the bowl cutter
  • filling roasts for Caterings on the weekend
  • spicing and smoking Pastrami, Turkey and top cover (cured, smoked and cooked ham with pepper spicing)
  • packaging sausages
  • smoking and marinating Spare Ribs
  • preparing the production room for sausage classes
  • cooking meat with spices, onions and vinegar for jellied meat
  • salting bacon

 

You can see, I have various working areas on Thursdays. But that’s what’s making butchering to the absolute dream job.

Versatile and creative as well, what do you want more?!

„Hilferuf“ von Zuhause

Als ich von der Arbeit heute zurückkam habe ich eine Nachricht von meinem Vater bekommen: „Schreib mir eine Herstellungsbeschreibung deiner Bratwursttörtchen bis heute Abend, da morgen zehn Stück bestellt sind.“

Die Bratwursttörtchen gibt es normalerweise nur in der Theke der Metzgerei Böbel an Wochenenden, an denen ich Zuhause bin.

Ich freue mich aber zu hören, dass die Törtchen gut ankommen und jetzt sogar schon bestellt werden.

Für diejenigen die das Produkt nicht kennen: Bratwurstgehäck wird in Form gebracht mit Bacon ummantelt, mit Zitronensoße gefüllt, gewürzt und als Topping kommt geriebener Käse obendrauf. Das fertige Produkt eignet sich dann perfekt zum Grillen kann aber auch im Ofen zubereitet werden.

Die fertige Anleitung habe ich gerade eben verfasst und abgeschickt, sodass die Törtchen morgen genauso gut werden wie meine.

Aber das war heute nicht alles. In meinem Ausbildungsbetrieb: Fleischerei Scheller habe ich heute von meinen Chefs ein Lob bekommen für den Käseleberkäse den ich heute selbstständig produziert habe.

 

 

„Call for help“ from home

As soon as I came home from work today I saw the following message from my dad on my phone: „Write me a description of making Bratwursttartlets, until today in the evening please, ´cause ten are ordered for tomorrow“.

Those tartlets are usually only in the counter of the butcher shop Böbel when I am at home at the weekend.

But I am happy to hear that customers like my creation and it‘s getting preordered already.

For those who don’t know the product: Minced meat spiced with Bratwurstspices gets formed, covered with bacon, filled with lemonsauce, seasoned and for topping I use grinded cheese.

The ready product is perfect for grilling or preparing in the oven.

I have written my description a few minutes ago and sent it to my dad, so the Bratwursttartlets tomorrow are as good as mine.

But that’s not all for today. My boss at the butcher shop Scheller, where I am serving my apprenticeship told me today I produced a really good Leberkäse. I produced it on my own and mixed cubes of cheese in the sausage meat.