Fazit: Online-Sommersemester 2020

Das Semester ist irgendwie ganz anders verlaufen als geplant – Ende Februar beim Tierhaltungskurs war ich mir noch sicher, dass ich alle meine Mitstudenten in zwei Wochen wiedersehe – aber falsch gedacht. Kurz vor Studienbeginn bekam ich die Nachricht, dass das Semester erst einen Monat später, also im April beginnt und ich noch länger in meinem Ausbildungsbetrieb bleiben soll.

Als es dann mit Verzögerung losging war alles ein wenig chaotisch, weil keiner so genau wusste, wie man die Lehre online durchführen soll. Im Verlauf des Semesters hat sich aber dann alles soweit eingespielt. Nachdem auch feststand, dass keine Praktika an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf durchgeführt werden können, wurden auch diese Inhalte soweit möglich Zuhause in Form von kleinen Hausarbeiten erarbeitet.

In der Prüfungsvorbereitung habe ich festgestellt, dass online studieren auch Vorteile haben kann – man kann sich zum Beispiel die aufgezeichneten Vorlesungen noch einmal zum Verständnis anschauen. Beziehungsweise habe ich mir angewöhnt während den Zoom-Meetings das wichtigste am Computer mitzuschreiben, das hilft auch erheblich die Skripte der Dozenten zu verstehen. In den Präsenzvorlesungen das Semester davor habe ich hingegen selten Notizen gemacht – konnte mir den Stoff aber dennoch merken, weil das Ablenkungspotential im Hörsaal nicht so groß ist und man nicht einfach zwischendrin anfängt etwas anderes zu machen.

Auf jeden Fall fehlt aber der direkte Kontakt zu den Dozenten und den anderen Studenten, um sich über den Stoff auszutauschen und Fragen zu stellen.

Momentan ist ja davon auszugehen, dass Vorlesungen auch im nächsten Semester teilweise online stattfinden, dafür würde ich mir wünschen, dass:

  • mit den Vorlesungen zu Beginn des Semesters begonnen wird und nicht erst kurz vor dem Prüfungszeitraum
  • die Vorlesungen nicht über den kompletten Tag verteilt sind, sondern zusammenhängend
  • die Vorlesungen aufgezeichnet werden
  • die verpassten Praktika in irgendeiner Form noch durchgeführt werden können

Alles in allem ist das Semester jedoch relativ normal verlaufen, angesichts der neuen Situation für alle Beteiligten.

 

Conclusion: online studying summer 2020

This semester proceeded different than usually planned – I was sure to see all the other students in two weeks again after the animal husbandry class was over – but this never happened. I got a message from university some days prior to the start of 2nd semester. The plan changed and the semester got postponed a month to April and I had to stay a month longer at the butcher shop at which I am serving my apprenticeship.

The delayed start was very chaotic because nobody knew exactly how to teach lessons best online. But it got more structure with every week. We had to write short academic papers as soon as it was sure practical experiments can not take place at the laboratories of the university of Weihenstephan-Triesdorf.

Online studying has some advantages too, which I realized in the past few weeks during preparing for the exams. It is possible to watch the classes for better understanding again. I took notes on the computer in the Zoom-meetings as well, they help a lot to comprehend the scripts of the professors. I never took notes the semester before – but it is so much easier to focus on the class in the lecture hall, because there are not so many distractions.

The main thing that’s missing is the direct contact to the professor and the other students to ask questions.

At the moment it’s the plan to have some lectures online in the next semester too.

The following things should change then, in my opinion:

  • starting all classes at the beginning of the semester and not shortly before the exams
  • having the lectures all temporal connected and not spread over the whole day
  • recording all classes
  • getting a chance to take part at the missed practical classes

Even though the situation was new, the semester proceeded without any surprises in general.

Bratwurstherstellung in Bildern

Heute beim Lernen habe ich mir gedacht, dass ich mal wieder mit Straßenmalkreide vor die Metzgerei Böbel malen könnte – natürlich passend zum Thema Fleisch/ Wurst.

Eine Bildergeschichte über die Herstellung der Fränkischen Bratwurst war meine Beste Idee. Also habe ich mich hingesetzt und begonnen einige Skizzen auf Papier zu zeichnen.

Nach der Fertigstellung dieser bin ich gleich nach draußen, um das Ganze in einigen Dimensionen größer auf’s Pflaster zu bringen.

Danach habe ich noch ein kurzes vertontes Video dazu gedreht.

Alle Kunden die draußen warten müssen, können sich jetzt mit der Bratwurst-Herstellung auseinander setzen – zumindest bis es das nächste mal regnet.

 

Pictures about Producing Bratwurst

I got the idea to draw a picture in front of the butcher shop Böbel today during learning – of course to the theme meat/ sausage.

My best idea was to create a picture story about the production of Bratwurst. So, I drew some sketches on paper. I went outside to draw the story on the street, after my sketches were finished.

To record the story, I created a short video.

The customers learn now more about how to produce Bratwurst, while waiting outside – at least until it’s raining.

Stift vs. Messer

Heute vergleiche ich mal mein Lebensmittelmanagement-Studium an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf mit meiner Ausbildung in der Fleischerei Scheller in Hannover.

Die Vorlesungsunterlagen erarbeiten, Prüfungsfragen beantworten und Übungsaufgaben lösen zählen momentan neben den online-Vorlesungen zu meinen Hauptaufgaben. Wie solls anders sein, ist dabei der Stift eines der wichtigsten Dinge. Die Lösungsansätze aufs Blatt zu schmieren geht einfach manchmal schneller, als die Aufgaben auf dem Laptop zu lösen.

Mit der Hand schreiben hilft mir außerdem schon immer, mir Sachen besser einzuprägen. Mittlerweile tippe ich aber auch viele Zusammenfassungen, da schreiben ewig dauern würde. Zum Lernen von Begriffsdefinitionen sind mir aber immer noch die Karteikarten am liebsten – die müssen natürlich erstmal geschrieben werden.

Das Messer hingegen brauche ich zum Auslösen und Zuschneiden auf der Arbeit. Ich freue mich schon, wenn ich nach der ganzen Theorie endlich wieder mal für ein paar Wochen nur Praxis habe – mal abgesehen von der Berufsschule, aber ob man das als Theorie lernen verstehen kann sei mal dahingestellt. Klar gibt’s in der Ausbildungszeit auch immer was zu Lernen, aber da das meistens mit viel praktischer Arbeit verbunden ist prägt man sich die Schritte durch das ständige Wiederholen ganz einfach ein.

Da stellt sich jetzt die Frage, was mir lieber ist: Messer oder Stift?!

Ich bin der Meinung die Mischung machts, ständig Theorie wär mir zu langweilig und nur Praxis ohne den theoretischen Hintergrund wäre auch nichts für mich. Von dem her habe ich mich mit der Wahl meines dualen Studiums genau richtig entschieden, da ist die Abwechslung zwischen Theorie und Praxis schon im Studienplan festgelegt. In drei Wochen geht’s dann auch schon nach Hannover.

 

Pen vs Knife

I thought it’s time for another comparison. Today it’s about my studies at university of Weihenstephan-Triesdorf and my apprenticeship at the butcher shop Scheller in Hannover.

To work through the documents I got from university, answer the questions to the documents and try to solve the exercises is my main work at the moment aside of listening to online classes. A pen is one the most important thing in this process. It’s way faster to scribble solutions on paper than using excel sometimes. And as side effect it helps me to remember what I learned. Nevertheless, I am preparing lots of my material at my laptop as well, because it would take too much time to write it all by hand – but for definitions I prefer still having cards.

The knife is the most important thing at work for me. I need it for deboning meat, slicing steaks, cutting stir fry and all other works you can think of for which you need a knife. I am looking forward to having only practical work for some weeks – apart from school, but I am not sure if you can name this theory education. Sure, you have to learn lots of new works during the apprenticeship, but since it’s combined with practical work always it’s easier to memorize.

Well, the question if I like the pen or knife better comes up now?!

In my opinion it’s the combination of theory and practical work, because only one of both choices is boring. The theoretical background I get at university is very good to have a diverse knowledge about food. The switch of university to apprenticeship is determined in my study plan, which is the reason why I made this choice. It’s three weeks from now, until I go off to Hannover to go on with my apprenticeship.

Macarons

Ihr wisst ja, dass ich gerne backe und jetzt habe ich auch endlich ein gutes Rezept für Macarons gefunden. Eigentlich wollte ich nach vielen Fehlversuchen nie mehr Macarons backen, aber „Das große Backen – die Profis“ hat mich auf die Idee gebracht mal wieder Macarons auszuprobieren.

Ich habe mir dann am gleichen Tag noch ein Rezept im Internet gesucht, bin einkaufen gefahren und habe den ganzen nächsten Tag damit verbracht Macarons zu machen.

Eine einzige Sorte sieht aber lang nicht so schön aus, wie viele verschiedene in bunten Farben – also habe ich vier verschiedene Teige für die Macarons zubereitet.

Der reine Farbunterschied hat mir nicht gereicht, deswegen gab es auch noch vier verschiedene Füllungen: gelb mit Zitrone, rot mit Himbeere, grün mit Kirsche und blau mit Tonkabohne.

An diesem Wochenende waren zufälliger Weise auch die angehenden Brotsommeliers der Bäckerakademie Weinheim bei uns und haben mir dann nachher noch ein paar Tipps gegeben, was die Backzeit und Temperatur betrifft. Diese werden dann nach meinen Prüfungen definitiv umgesetzt

 

Macarons

I love to try out different recipes, I guess you know already. Now, I found finally an easy recipe for making macarons. I tried various recipes before and was sure I am never making macarons again, because they looked never as I wanted them to look like. Well, but I watched „Das große Backen – die Profis“ (a baking show on television) – the participants had to make macarons there, so I got the idea to make some too.

I looked for a recipe on the internet, went shopping and spent the whole next day baking macarons. In my opinion macarons look only great if you have lots of them in different colours – so I made four doughs in different colours.

I decided to make different fillings as well, because I think only one is boring. I filled yellow with lemon, red with raspberry, green with cherry and blue with tonka bean.

On this weekend the bakers of the baker academy in Weinheim were visiting Rittersbach on their way to the baker school. I gave them some macarons to try and they told me how I should change my baking temperature and time.

I will make macarons after my exams again and realize their suggestions.

Fundstück im Hof

 

Ich habe diesen Stein im Hof gefunden. Das Motiv und der Spruch gefallen mir total.

Ihr könnt ja vorbeikommen und euch den Stein aus der Nähe anschauen, so lange er noch an seinem Fundort ist.

Natürlich habe ich mich gefragt, wo der Stein auf einmal her kommt, aber umdrehen hat Aufschluss darüber gegeben – von #frankenstones.

Die Idee: den Menschen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, wenn sie einen Stein finden gefällt mir richtig cool.

Da sich jeder daran beteiligen kann werde ich auf jeden Fall nach meinen Uniprüfungen auch einen Stein bemalen und verstecken. Eine passende Idee für das Motiv kommt mir sicher noch – oder habt ihr Ideen für mich?

Bin schon gespannt, wann ich den nächsten Stein entdecke und welches Bild sich darauf befindet.

Die Aktion ist einfach gut und sollte mit vielen weiteren bunten Steinen ergänzt werden – und ein bisschen Farbe schadet ja eh nie.

 

Discovered object outside

I found this stone outside. I love the motive and the quote on it.

If you want to have a look on it closely, you have to come around, but hopefully before the stone changed it’s place.

Wondering where the stone comes from, I turned it around and found out it is from #frankenstones.

The idea behind it is great: making other people smile if they discover a stone. I am going to design a stone on my own as well, since everybody can take part on this. I don’t have a really good idea until know – do you have something in mind?

This action is very good and should be supported by various people and their designed stones – colour is always good in my opinion.

Feine Nase?

Auf dem Weg in die Bäckerakademie nach Weinheim haben die Bäcker des laufenden Brotsommelier-Kurses einen Stopp in Rittersbach eingelegt.

Einer von Ihnen hat mir diese Aromen gezeigt. Dafür eine Lernpause einzulegen hat sich definitiv gelohnt.

Manche Aromen-Fläschchen habe ich geöffnet und wusste sofort was es ist, andere Düfte kamen mir bekannt vor aber ich konnte sie nicht eindeutig zuordnen.

Beispielsweise bin ich nicht auf Erdbeere und Himbeere gekommen, und das obwohl ich die echt gerne esse.

Leicht zuzuordnen hingegen waren Aromen, wie Vanille, Zimt, Grapefruit, Orange und Kaffee.

War auf jeden Fall cool das mal zu testen. Vor allem weil man auch so viele Düfte kennt, aber nicht zuordnen kann – liest man dann nach denkt man sich meistens nur: „hätte ich wissen können!“.

 

Fine nose?

The bakers of the current sommelier class in Weinheim stopped in Rittersbach on their way to the bakeracademy in Weinheim.

One of them showed me these boxes with the different flavours. It was worth taking a break of learning to have a look at them and trying to find out what they smell like.

I opened some of the small bottles and knew straight away what’s in them, others were difficult to associate with the right name.

I didn’t recognize for example strawberry and raspberry although I love eating them.

Easy to recognize were flavours like vanilla, cinnamon, grapefruit, orange and coffee.

It was a great experience to check all those different flavours out, especially because some of the flavours are hard to recognize – as soon as I read what it is I thought: ‚I could have known!‘

Besseres Ausbildungsniveau?!

Wisst ihr was das Beste ist, dass ich neben Erfahrung und neuen Kontakten aus meiner Zeit in der Schweiz mitgenommen habe?

Die Ausbildungsunterlagen für Lehrlinge in der Schweiz. Die Metzger, bei denen ich in den drei Monaten war, haben mir diese am Ende meines Aufenthalts geschenkt.

Diese Unterlagen sind in meinen Augen wesentlich besser aufbereitet als meine Berufsschulbücher. In den Unterlagen für die Schweizer Lehrlinge werden die ganzen Verfahren und Prozesse, die beispielsweise bei der Fleischreifung oder Umrötung ablaufen viel genauer und auch auf chemischer Basis erklärt. Dahingegen finde ich es in meinen Lehrbüchern oberflächlich erklärt. Deshalb habe ich schon immer, wenn wir in der Berufsschule ein Thema behandelt haben auch nachgelesen wie es in den Schweizer Büchern beschrieben ist.

Auch jetzt beim Studium helfen mir die Schweizer Unterlagen wesentlich mehr, wenn es darum geht das theoretisch gelernte mit der Praxis zu verknüpfen. In manchen Studienfächern gibt es immer wieder Aufgaben, in denen man die Auswirkungen auf das Lebensmittel: Fleisch beschreiben soll.

Sei es bei dem Zoologie Versuch mit dem Fleischzartmacher, bei dem ich auch die Wirkung des Zartmachers erklären sollte oder in der Tierernährung, bei der gefragt ist wie sich die Fütterung auf den Muskelfleisch- oder Fettansatz beim Tier auswirkt – die Antwort ist in ausführlicher Variante immer im Schweizer Buch zu finden.

Ich würde mir wünschen, dass die Ausbildungsunterlagen in Deutschland auf einem ähnlichen Niveau gestaltet wären – vielleicht wäre dann auch die Berufsschule nicht mehr ganz so langweilig für mich…

 

Better level of education?!

I met lots of new people during my time in Switzerland and gained experience, but do you know what’s the best besides this?

The books I got as present from the butchers at which I stayed during these three months.

The material for apprentices in Switzerland is way better in my opinion than my books. Every process, for example meat aging or the function of nitrite salt is explained in detail and on chemical basis. In comparison my books don’t explain it in detail. That’s why I read always the explanation in the book from Switzerland, when we are talking about a new theme in school.

The Swiss books help me at university now more if I have to look something up, because I get sometimes exercises in which I have to combine theory and practice. In animal nutrition, I have to describe for example how the feeding of animals effects the lean meat or fat content of the animal. For my zoology experiment I had to look up how tenderizer works. The answer to both questions can be found of course in the Swiss books.

I would love to have books in Germany at the same level – perhaps school wouldn’t be that boring for me then…

Die Küche wird zum Versuchslabor

Im Rahmen meiner Zoologie- und Botanik-Praktika habe ich mittlerweile schon eigene Versuche in der heimischen Küche durchgeführt:

  • ein Stück Fleisch mit Fleischzartmacher versetzten und die Beobachtungen notieren/ auswerten
  • eine Bohne zum Keimen bringen, das Ergebnis schematisch zeichnen und beschriften
  • einen Apfel, eine Zitrone und einen Pfirsich durchschneiden, wesentliche Strukturen zeichnen und die Zeichnung beschriften
  • ein Weizenkorn quellen lassen, durchschneiden, zeichnen und beschriften
  • Mehl und Buchweizenmehl mit Wasser versetzen, zu einem Teig verkneten und die Unterschiede notieren

Am meisten Spaß davon hat mir der Versuch mit Fleischzartmacher und dem Mehl gemacht. Den Versuch mit dem Fleischzartmacher habe ich bereits beschrieben, falls ihr den Beitrag noch nicht gelesen habt, könnt ihr den hier gerne nachlesen.

Beim Mehl ging es darum die Unterschiede zwischen „normalem“ Weizenmehl Typ 405 und Buchweizenmehl festzustellen. Weizenmehl enthält Gluten und bei Buchweizenmehl oder auch Reismehl handelt es sich um glutenfreies Mehl.

Bereits beim Verkneten mit Wasser habe ich festgestellt, dass ich Weizenmehl einfacher zu einem Teig verkneten lässt. Die Masse mit Buchweizenmehl hat sich nicht so gut verbunden. Ein weiterer Unterschied war die Elastizität, während Weizenmehl sich gut ausziehen lässt reißt Buchweizenmehl sehr schnell. Der Teig mit Buchweizenmehl hat sich außerdem von der Konsistenz eher wie Knetgummi als wie Teig angefühlt.

Gestern habe ich dann zum Frühstück Pfannkuchen aus Buchweizenmehl hergestellt, diese waren richtig lecker.

Hat jemand ein gutes Rezept mit Buchweizenmehl für mich, damit ich das restliche Mehl auch verbacken/ verkochen kann?

 

The kitchen is becoming a laboratory

 

I did already lots of experiments in our kitchen at home, due to my zoology and botanic classes at university. For example:

  • adding tenderizer to a slice of meat, note down the observations and interpret them
  • putting beans in water and wait until they sprout and draw the result
  • cutting an apple, a lemon and a peach in half and draw the important structures and mark them in the drawing
  • putting a grain of wheat in water for 2 days, cut it in half, draw it and label the important structures
  • adding water to flour and buckwheat flour, make a dough and note down the differences

I like the experiment with tenderizer and flour the most. I described the one with meat tenderizer already – you can read it here.

Aim of the flour experiment was to find out what the difference between ‚normal‘ wheat flour and buckwheat flour is. Wheat flour has gluten and buckwheat or rice flour has no gluten.

One difference I felt right at the beginning of the experiment, it was really hard to combine buckwheat flour to a smooth dough. Making a dough out of wheat flour was easy.

An other difference is the elasticity of the dough, wheat flour is easy to pull out and buckwheat flour rips apart straight away. And in my opinion the dough out of buckwheat flour feels like playdough.

I made pancakes out of buckwheat flour yesterday, they were really tasty.

Who has an other tasty recipe with buckwheat flour for me?

Fremdgegangen

Eigentlich liegt momentan mein Fokus auf dem Lebensmittelmanagement-Studium an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, doch manchmal kann ich es nicht lassen etwas Praktisches zu machen. Gestern war’s die Himbeertorte für den Geburtstag meiner Oma und am Wochenende ein gefüllter Braten.

Eine Kundin hat sich diesen von mir gefüllt gewünscht, da ich den Braten auf eine andere Art und weiße aufschneide und fülle als in der Metzgerei Böbel üblich.

Ich schneide den Hals zur Platte, Fülle, Rolle den Braten wieder auf und binde ihn – in meinem Ausbildungsbetrieb habe ich es so gelernt. Vor einiger Zeit hat meine Mutter mich gefragt, ob ich einen Braten für eine Kundin im Laden machen kann – dieser Kundin hat das so gut gefallen, dass Sie extra einen vom mir gemachten Braten am Wochenende bestellt hat. Zuhause wird der Hals eigentlich zweimal eingeschnitten, dann gefüllt und gebunden.

Und da ich sowieso schon dabei war, habe ich noch ein zweites Stück Braten gefüllt, welches ich am Wochenende zubereitet habe. Zum Braten gab’s natürlich Knödel.

Da bin ich doch meinen Studienunterlagen fremdgegangen und hab trotzdem Wünsche erfüllt.

 

Cheating on…

I am focussed on my food management studies at the university of Weihenstephan-Triesdorf now. I need some practical work sometimes in between. Doesn’t matter if it is a raspberry cake for my grandmother’s birthday or a filled roast – it just has to be practical.

A customer asked last weekend if she can get a filled roast made from me, because I have a different way than usual at the butcher shop Böbel to fill the roast.

I cut the meat until I have a thin plate, fill it, roll it up and tie the roast – like they showed me at the butcher shop at which I am serving my apprenticeship. My mother asked me some time ago if I can make a roast for a customer and I made it like I described before – the customer liked my way, so she ordered a roast made by Julia at the weekend. The usual way at home to fill a roast is: to cut two lines into the meat, stuff them and tie the roast.

I made a second roast as well and prepared it for lunch on Sunday. We had dumplings as side of course.

I was cheating on my university documents and fulfilled wishes, nevertheless.

Schnappschuss beim Lernen

Sieht so aus als bin ich da konzentriert bei der Sache gewesen.

Dieses Bild hat mein Vater durch das Fenster aus der Rezeption gemacht. Ich bin nämlich zum Lernen in den kleinen Meetingraum vom Bratwursthotel ausgewandert, denn ohne LAN-Kabel und stabile Internetverbindung funktioniert an Zoom-Meetings teilnehmen nicht wirklich.

Ich weiß zwar nicht wann das Bild entstanden ist, muss aber definitiv zu Beginn meiner Bodenkunde-Vorlesung gewesen sein. Am Ende war ich nämlich nicht mehr so konzentriert – fast 3 Stunden durchgängig Vorlesung sind für mein Empfinden einfach zu lang.

Jetzt habt ihr auch mal einen kleinen Einblick in meine Lernumgebung bekommen. Habe ich aber keine Vorlesung lerne ich auch gerne draußen auf der Terrasse.

Für die Botanik und Zoologie Praktika bietet sich das vor allem wunderbar an – Blumen und Insekten fotografieren und dokumentieren muss ich dafür sowieso, also kann ich auch gleich draußen bleiben.

 

Photo while studying

 

Looks like I am focussed at studying.

My dad shot this photo out of the reception window into the little meeting room of the Bratwursthotel. I am there to listen to my online classes because it is difficult to participate at Zoom-Meetings if the internet connection isn’t stable.

I don’t know at which time he took this photo, but I am sure it was at the beginning of the soil science class. In the end I wasn’t very focussed anymore – 3 hours are too long in my opinion.

You know now how my studying environment looks like, but I like to learn outside if I don’t have live classes as well.

Outside is the perfect spot for botany and zoology because I have to take photos of plants and insects – so staying outside makes sense.