5 Tage noch

Und was ist dann? Dann ist meine Zeit in Hannover vorerst zu Ende. Am Ersten Oktober beginne ich nämlich mit meinem Lebensmittelmanagement-Studium in Triesdorf.

Wie’s immer ist hat man in den letzten Tagen bevor man einen Ort verlässt einiges zu tun: Sachen packen, Freunde treffen und Organisatorisches erledigen.

Mir wird auf jeden Fall in der nächsten Woche nicht langweilig werden und dann ist ja da auch noch das Berichtsheft, dass geschrieben werden möchte – jeder kennt’s, die Tätigkeit, die man immer bis zuletzt aufschiebt.

Gestern nach der Arbeit war ich noch auf dem Limmerstraßenfest – ein Klassenkamerad hat mir empfohlen dort hinzugehen, wenn ich Hannover noch einmal richtig kennenlernen möchte.

Dort hab ich eine mega gute Band: The Planetoids entdeckt. Die kann ich euch nur weiterempfehlen, wenn ihr auf eine Mischung zwischen Indie, Pop, Disco und Funk steht.

Jetzt muss ich aber mal weiter packen, sonst werde ich nie fertig.

 

5 days left

 

And what’s then? My time in Hannover is initially over. I begin to study food management in Triesdorf at first of October.

Before you are leaving a place you have a lot to do, like always: packing things, meeting friends and organizational stuff.

I won’t be bored next week, I have to write the report portfolio of my apprenticeship – the one thing I postpone always, until I have to do it – I am sure you have such things as well.

The Limmerstraßenfest (a street festival) was great yesterday, I have been there after work. A classmate told me to go there, if I want to get to know Hannover well.

There I discovered a great band: The Planetoids. I can recommend you their music if you like to listen to a mix of indie, pop, disco and funk.

Now I have to go on packing, otherwise I will be never finished.

Dreh für’s Russische Fernsehen

Heute waren Sergey Malozyomov und Alexej vom Wissenschaftlichen und Kulinarischen Programm eda.show in der Metzgerei Böbel zum Dreh. Dabei ging es um die Bratwurst – wie sollte es auch anders sein.

Da meine Eltern seit gestern Abend im Urlaub im Spreewald sind habe ich den Dreh übernommen.

Gedreht wurde, wie Sergey unter meiner Anleitung Bratwurst produziert hat, die Zubereitung eines viergängigen Bratwurstmenü’s und ein Rundgang durch’s Bratwursthotel.

 

Hier das Menü:

-Bratwurstsuppe

-Bratwurstspieß (mit geräucherter, luftgetrockneter und edelschimmelgereifter Bratwurst)

-gebratene Bratwurst auf Kraut

-Bratwurst Duo schwarz-weiß (Bratwurstpraline auf Bratwursteis)

 

Nachdem die beiden das Bratwurstmenü dann gegessen haben, haben Sie mir erzählt, dass der Favorit das frisch hergestellte Bratwurstgehäck ist, dass Sie in der Produktion probiert haben – und das trotz anfänglicher Skepsis, da es sich ja um rohes Fleisch handelt.

Weiter gings mit dem Hotel, die Erste Aussage von Sergey war „Hier sind ja überall Bratwürste und Schweinchen“. Im Hotel habe ich dann vor allem die Gästewand, ein Zimmer mit Bratwursttapete gezeigt und ein kurzes Interview gegeben.

Aber schaut’s euch selbst an, der Beitrag läuft am 26. Oktober 2019. Sobald ich den Link dazu habe poste ich den natürlich hier auf meinem Blog.

 

 

Video shoot for Russian TV

 

Sergey Malozyomov and Alexej of the scientific and gastronomic program eda.show have been at the butcher shop Böbel today for a video shoot. The main theme was Bratwurst – how could it be different.

Since my parents are on holidays at the moment I took over and managed everything.

They have been filming how Sergey produced Bratwurst with my instructions, how we were preparing a four course Bratwurst meal and a short tour through the Bratwursthotel.

 

Here the menu:

  • Bratwurst soup
  • Bratwurst skewer (with smoked, air-dried and mold-matured Bratwurst)
  • fried Bratwurst on cabbage
  • Bratwurst Duo black and white (Bratwurst praline auf Bratwurst ice-cream)

After they have been eating the menu, they told me Bratwurstgehäck (raw sausage meat of the Bratwurst), they have tried in the production, was their favourite– though they were very sceptic before trying it, cause it’s raw meat.

We went on with filming at the hotel, Sergey’s first statement was „There are lots of sausages and pigs all over here“. I showed them in the hotel the guest wall, a room with Bratwurst wallpaper and gave a short interview.

But have a look yourself, it’s on TV in Russia on 26th of October 2019. I will post the link here on my blog as soon as I have it.

4. Training: Butcher Wolf Pack

Heute war ich wieder in der Fleischerschule Ausburg zum Training des Butcher Wolf Packs.
Da stand wieder Rind auf dem Plan.
War sehr interessant die Fortschritte von jedem zu sehen.
In 18 Tagen geht’s dann wieder nach Augsburg, aber diesmal nicht zum Training, also lest fleißig meinen Blog um zu erfahren was am 22. September dort ist.

4th Training: Butcher Wolf Pack

I have been at the butcher school in Augsburg again today, for a training of the Butcher Wolf Pack.
There we have been doing beef.
It was very interesting to see the progress of everybody.
I am going in 18 days again to Augsburg, but not for a training, to know what’s there at the 22nd of September you should follow my blog posts.

Herbstsplitter

Wer meine Blogbeiträge regelmäßig liest, weiß bestimmt schon, dass ich in meiner Freizeit gerne Kuchen, Torten, Desserts und einige andere süße Leckereien kreiere.

Heute habe ich ein Rezept für herbstliche Granatsplitter mit Apfel-Zimt-Füllung entworfen.

Im Anschluss findet ihr jetzt das Rezept zum nachbacken.

 

Mürbteig

250g      Mehl

1               Prise Salz

125g        Butter

70g          Zucker

1                 Ei

1                 Esslöffel Wasser

1                 Esslöffel Rum

1                  Messerspitze Backpulver

 

Alle Zutaten rasch zu einem glatten Teig verkneten. Danach kurz kalt ruhen lassen, auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und Kreise ausstechen. Die Teigkreise nochmals kaltstellen und dann bei 200°C Ober-Unterhitze für circa 15 Minuten goldgelb backen.

 

Rührteig

75g           Butter

75g           Zucker

1                 Prise Salz

2                 Eier

1                 Päckchen Vanillezucker

125ml       Milch

250g         Mehl

½              Päckchen Backpulver

1                 Esslöffel Orangenlikör

 

Butter, Zucker, Salz, Eier und Vanillezucker mit dem Rührgerät schaumig rühren. Mehl und Backpulver in die Schüssel sieben, sowie die restlichen Zutaten unterrühren.

In einer gefetteten Kastenform für 1 Stunde bei 180°C backen.

 

Für die Füllung der Herbstsplitter

250ml     Milch

150g         Zucker

2                 Eier

1                 Teelöffel Zimt

1                 Päckchen Vanillezucker

30g           Butter

220g        Butter

6               Esslöffel Orangenlikör

2               Esslöffel Rum

100g        getrocknete Äpfel

 

Milch, Zucker, Eier, Zimt, Vanillezucker und 30g Butter in einen Topf geben und unter ständigem Rühren auf 75°C erhitzen, danach vollständig abkühlen lassen.

Nun 220g Butter in einer Schüssel schaumig rühren und dann den Orangenlikör und Rum zugeben. Den Rührkuchen zerbröseln, dann mit der Zimt-Milch, den getrockneten Äpfeln (vorher etwas zerkleinern; geht am Besten, wenn man die Äpfel in eine Plastiktüte gibt und mit dem Schnitzelklopfer draufschlägt) und der aufgeschlagenen Butter zu einer klebrigen Masse verkneten.

 

Herbstsplitter fertigstellen

Johannisbeermarmelade

Zartbitterkuvertüre

Haselnüsse

Zucker

 

Die Haselnüsse mit dem Messer nach Belieben hacken und in einer Pfanne mit etwas Zucker karamellisieren.

Die Mürbteigkreise mit Johannisbeermarmelade bestreichen und mit dem Eisportionierer eine Kugel der Füllung daraufsetzen und andrücken.

Zum Fertigstellen den Herbstsplitter mit dunkler Schokolade überziehen und mit dem Haselnusskrokant und eventuell ganzen Nüssen verzieren.

 

Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren von meiner neuen Kreation und bin mir sicher, dass die Herbstsplitter bei euch auch schneller gegessen als gemacht sind.

Welches Rezept wünscht Ihr euch als nächstes, etwas Herzhaftes oder Süßes?

 

 

Autumn truffles

 

I am sure you know already, I like creating cakes, desserts and lots of other sweet creations in my free time, if you are following my blog posts.

I have a recipe for you today, for a autumnal rum truffle with apple-cinnamon-filling.

Here is the recipe for you, to try it out:

 

Shortcrust

250g       flour

1              pinch of salt

125g       butter

70g         sugar

1              egg

1             tablespoon of water

1             tablespoon of rum

1             point of knife baking soda

 

Knead all the ingredients to a smooth dough and put the dough for approximately half an hour in the refrigerator. Now you have to roll out the dough on a floured surface, cut out circles and put them cool again.

Bake them at 200°C until they are gold brown, it will take between 10 and 15 minutes.

 

Batter for making a cake

75g       butter

75g       sugar

1            pinch of salt

2           eggs

1           package vanilla sugar

125ml  milk

250g    flour

½         package baking soda

3           tablespoons orange liquor

 

Cream butter, sugar, salt, eggs and vanilla sugar with your mixer. Strain flour and baking soda through a sieve and add it to the other ingredients.

Now bake it in a lightly greased mould for one hour at 180°C.

 

For the filling of the autumn truffles

250ml      milk

150g         sugar

2                eggs

1                teaspoon of cinnamon

1                package of vanilla sugar

30g           butter

220g        butter

6                tablespoons of orange liquor

2                tablespoons of rum

100g         dried apples

 

Cook milk, sugar, eggs, cinnamon, vanilla sugar and 30g butter on moderate heat until it has 75°C and let it cool down afterwards.

Cream the 220g butter up now and add the orange liquor and rum to the bowl. Crumble now the cake into the bowl as well and mix it with the cinnamon-milk and the dried apples (you should crush them a little bit before; the easiest way is to put them in a plastic bag and crush them with a hammer). Make a smooth mixture out of all the ingredients.

 

Completing the autumn truffles

redcurrant jam

dark chocolate coating

hazelnuts

sugar

 

Chop the hazelnuts a little bit and caramelize them with some sugar in a pan.

Now spread redcurrant jam over your shortcrust circles and add a scoop of the filling (I used for this the scoop for ice-cream).

Coat the truffles with dark chocolate and roasted nuts to finish them.

 

Have fun in trying out my creation, I am sure it gets eaten much faster as making it.

Which recipe would you like to get next, something savoury or sweet?

 

 

Urlaub in Mittelfranken

Am Wochenende haben mich meine beiden Cousins besucht und ihre Übernachtung im Bratwursthotel eingelöst.
Nachdem sich die beiden am Abend vorher frisches Bratwurstgehäck zum Frühstück gewunschen haben, gabs ein kleines Sonderprogramm: Die beiden haben unter meiner Anleitung ihr eigenes Bratwurstgehäck für’s Frühstück produziert.
Gut gestärkt sind wir dann zusammen in den Kletterpark: Abenteuerwald Enderndorf gefahren. Dort sind wir den Großen Parcours geklettert und haben zum Abschluss das Highlight gemacht: die Seeüberfahrt. Mit voller Geschwindigkeit an einem Seil über den See zu “fliegen“ hat uns allen am Besten gefallen.
Solltet ihr definitiv auch einmal machen, kann ich nur weiterempfehlen.

Holidays in Franconia

My cousins have been visiting me at the weekend and slept at the Bratwursthotel. One night there, was their christmas gift.
They told me the evening before, that they would like to have some fresh Bratwurstgehäck (minced meat with Bratwurst spices) for breakfast.
So I decided to make it with them together in the morning.
After having breakfast we went to go into the forest adventure climbing park in Enderndorf.
There we did the great parcours and as highlight at the end the lake crossing. Which means “flying“ over the sea on rope.
We loved it, and I can highly recommend visiting this park to you too.

Fleischloses Fleisch

Heute beim Mittagessen hat mir mein Chef: Carsten Scheller einen interessanten Artikel des Magazins: rollingpin über Beyond Meat vorgelegt.

Danach haben mein Chef und ich uns über folgende Fragen unterhalten:

Wird der fleischlose Burger den Rindfleischburger ersetzen oder ist es nur eine Alternative für Menschen die weniger/ gar kein Fleisch essen möchten?

Gibt es in Zukunft noch genügend Kunden die in Fleischereien einkaufen? Legen diese noch mehr Wert auf spezielle Rassen?

Warum nehmen die vegetarischen/ veganen Angebote in den Großstädten immer mehr zu? Liegt es daran, dass einige Leute Fleischerzeugnisse aus großen Produktionen ablehnen und es wenige oder teilweise keine kleinen Metzgereien mehr gibt?

Ich persönlich bin ja der Meinung, dass es auch in einigen Jahren noch genug Kunden für Fleischereien gibt. Sicherlich werden noch einige Geschäfte schließen im Verlaufe der Jahre, aus dem Grund, dass keiner den Betrieb übernimmt oder, dass das Angebot nicht speziell genug ist beziehungsweise sich von dem der Supermarktketten nur geringfügig unterscheidet.

Was ist eure Meinung zu diesem Thema?

 

 

Meatless Meat

My boss: Carsten Scheller showed me at lunch today a really interesting article of the magazine: rollingpin about Beyond Meat.

After I read the article, I have had a conversation with my boss including the following questions:

Is the meatless Burger going to replace the beef Burger or is it only an alternative for people which want to reduce eating meat/ don`t want to eat meat at all?

Are there in future enough customers for butcher shops? Is it important for them which breed of animal they are eating?

Why are the offers of vegetarian/ vegan products increasing in great cities?

Is it because lots of people don`t want to buy meat products from industrial productions, and there aren’t many small butcher shops, or none left in those cities at all?

I personal am the opinion there are enough customers for small butcher shops in future. Sure, some shops will get closed but I think the reason will be the lack of successors or their supplies aren’t special and don’t have a big difference to products you can get at the supermarket chains.

What´s your opinion to this theme?

Mein typischer Freitag

Zeit mal wieder meine Reihe mit den typischen Arbeitsabläufen für mich an den jeweiligen Wochentagen fortzusetzen.

Freitags bin ich nur in den Schulferien im Betrieb: Fleischerei Scheller, da ich sonst an diesem Tag in der Berufsschule: BBS2 bin.

Theorie muss halt neben der Praxis auch sein, wobei ich ab Oktober erstmal nur Theorie haben werde. Am 1. Oktober beginnt nämlich mein Lebensmittelmanagementstudium an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf.

So aber jetzt endlich zu meinen Arbeitsaufgaben im Betrieb:

  • Fleischwolf zusammenbauen, wie könnte es anders sein – auch freitags ist das die 1. Aufgabe
  • Säge zusammenbauen
  • Schweinekoteletts, Dry-Aged Schweinekoteletts und Dry-Aged Rindersteaks sägen
  • Fleischwolf, Füllmaschine, Gewürze und Därme für frische Bratwurst herrichten
  • Zutaten für Chianti-Bratwurst (frische Bratwurst italienischer Art) abwiegen und Fleisch marinieren
  • Bratwurstschnecken drehen
  • Käse- und Baconwürfel schneiden – Baconwürfel anbraten – für eine weitere Sorte frische Bratwurst
  • Lake zum Einlegen für die am Donnerstag hergestellten Würstchen (Wiener, Bockwürstchen, Knacker,…) herstellen
  • Würstchen in Kunstdärme packen – Därme mit Lake füllen und verschließen – Würstchen brühen & abkühlen
  • gebrühte Bratwürstchen vakuumverpacken
  • Gewürze, Salz und Starterkulturen für Mettwurst abwiegen
  • Mettwurst in Schimmellösung tauchen und auf Spieße aufhängen
  • Bacon Bombs herstellen
  • Spieße und gefüllte Taschen für die Theke herstellen

 

In der Schule habe ich folgende Unterrichtsfächer:

  • Mathematik: BEFFE-Berechnung, Gewichtskalkulationen, Preiskalkulationen,…
  • Englisch: Verkaufsgespräche führen, fachbezogene Vokabeln, Unternehmenspräsentation,…
  • Fachpraxis: Zubereiten verschiedenster Gerichte
  • Fachtheorie: Rohwurstherstellung, Herstellung küchenfertiger Produkte, Konserven,…
  • Politik: Unternehmensformen, Magisches Sechseck, Sozialversicherungen,…
  • Deutsch: Bewerbung schreiben

 

Ich hoffe ich konnte euch damit einen Überblick über meinen groben Tagesablauf geben.

Fragen dazu könnt Ihr mir gerne in den Kommentaren stellen.

 

My typical Friday

 

It`s time to go on with the series about my typical working days on the different weekdays.

I am only in holidays at the butcher shop Scheller on Fridays, otherwise I have school: BBS2.

Theory has to be known as well, not only practice. Beginning at first of October I will have only theory, for some time, because I start to study food management at the university in Triesdorf.

But now finally to my responsibilities at work on Fridays:

  • assembling the mincer, how could it be otherwise – it’s my first task every day
  • putting the saw together
  • sawing pork cutlets, dry aged pork cutlets and dry aged beef steaks
  • preparing mincer, filling machine, spices and sausage casing for Bratwurst
  • weighing the ingredients for Chianti (Bratwurst Italian style) an marinating the meat with it
  • making Bratwurst snails
  • cutting cheese- and bacon cubes – frying the bacon cubes – for an other type of Bratwurst
  • making brine for the sausages (wiener, bockwurst,…) made on Thursday
  • putting the sausages with brine in synthetic casing and seal them – cooking and cooling down the sausages
  • vacuumizing boiled Bratwurst
  • weighing spices, salt and starter cultures for salami
  • making bacon bombs
  • making skewers and stuffed pork steaks for the counter

 

At school I have the following subjects:

  • Mathematics: BEFFE-calculation, weight calculation, price calculation,…
  • English: sales talk, technical terms, company presentation,…
  • Practice: preparing different dishes
  • Theory: Making raw sausages, Producing ready to cook products, conserves,…
  • Politics: business forms, magic hexagon, social insurances,…
  • German: writing letters of application

 

I hope I gave you a good overview about my tasks on Friday.

If you have any questions you are welcome to ask them in the comments.

Genusshandwerke Kampagne entdeckt

Da fährt man einmal mit der S-Bahn nach Hause und entdeckt das Resultat der Azubikampagne außerhalb der Sozialen Medien.

Bis jetzt habe ich diese nämlich immer nur auf Facebook und Instagram gesehen, aber auch nur weil ich den entsprechenden Seiten folge.

Ist echt gut geworden und erreicht dadurch, dass die Plakate im Zug an den Scheiben hängen bestimmt viele junge Leute.

Wie ihr ja bestimmt wisst, wenn ihr meinen Blog verfolgt hatte ich mich auch beworben Azubibotschafterin für`s Metzgerhandwerk zu werden, doch daraus ist nichts geworden.

 

Found the campaign for our artisanal craft

I was taking the suburban railway home and saw for the first time the result of the apprentice campaign in real and not in the social medias.

Until know I saw it only on Facebook or Instagram, but only because I follow the corresponding accounts.

I turned out very well, and I am sure it is reaching lots of young people with the posters in the train.

If you are reading my blog constantly, you know I have written an application as well to be the representative for the apprentices, but the jury decided for someone else.

Wochenendbesuch aus der Heimat

Dieses Wochenende haben mich meine Großtante und mein Großonkel in Hannover besucht.

Natürlich unter anderem, weil die beiden neugierig waren auf meinen Ausbildungsbetrieb: Fleischerei Scheller. Durch diesen habe ich ihnen gleich am Nachmittag nach ihrer Ankunft in Empelde eine kurze Führung gegeben.

Ganz besonders gut hat meinem Besuch der Altstadt Flohmarkt, sowie die Herrenhäuser Gärten gefallen. Vom Flohmarkt haben sie mir sogar eine total schöne Kette mitgebracht.

Nach all dem Laufen, darf gutes Essen auch nicht fehlen. Auf Empfehlung des Kochs auf meiner Arbeit waren wir im Reimanns Eck. Das Restaurant hat durch eine Kombination aus traditioneller Küche mit modernen Einflüssen überzeugt, ich würde jederzeit wieder hingehen.

Heute Stand dann noch eine Stadtführung auf dem Plan. Der rote Faden durch Hannover eignet sich dafür besonders gut. Dabei handelt es sich um eine Rote Line die auf der Straße aufgezeichnet ist und einen Rundweg mit verschiedenen Stationen durch die ganze Innenstadt bildet. In einem kleinen Buch kann man dann die Geschichte zu den einzelnen Punkten nachlesen.

Solche Führungen fände ich in allen Städten schön, denn man kann selbst entscheiden wie lange man sich wo aufhält oder ob man die Informationen zu allen Punkten lesen möchte oder nicht.

Ich sollte echt öfters Besuch haben, am Wochenende habe ich mehr von der Stadt gesehen als im ganzen letzten Jahr – aber alleine ist halt durch die Gegend laufen echt langweilig.

 

Weekend visit from home

 

My great aunt and uncle have visited me this weekend in Hannover. Not only to see the company: butcher shop Scheller, at which I am serving my apprenticeship, but so see the city as well. The first thing I did after they arrived in Empelde was showing them the butcher shop.

They liked the most the flea market in the old town and the Herrenhäuser gardens.

At the flea market they bought me a wonderful chain.

But after all the walking around the city good food is needed to.

The chef from the company I am working at told me to go to Reimanns Eck. I have loved it there, they are serving a combination of traditional and modern German food.

Today we have been doing a special guided tour through the city. In the city is painted a red line on the floor and if you are following this line you are passing all the interesting tourist sites. For the different stations you have a little book, to read the history.

I would love to have such tours in more cities, ´cause you can decide on your own if you want to hear the story about the building or not.

I should have visitors more often – this last weekend I saw much more of the city than the past year – but walking around alone is unfortunately totally boring.

 

Erstes Ausbildungsjahr

Genau heute vor einem Jahr habe ich meine Ausbildung in der Fleischerei Scheller in Hannover begonnen.

Seitdem habe ich einiges gelernt. Wo die einzelnen Schweinefleischteile genau liegen und wie man das Tier zerlegt war für mich zum Beispiel vorher unbekannt. Mittlerweile geht Zerlegen ohne nachzudenken, wo man schneiden muss.

Aber nicht nur das, sondern viel mehr.

Hier ein paar Dinge, die ich jetzt nach einem Jahr Ausbildung kann:

  • Teile des Fleischwolfes in der Richtigen Reihenfolge einbauen
  • Verwendung der einzelnen Wolfscheiben – welche Scheibe für welche Sorte
  • Kutterbedienung
  • Füllmaschine zusammenbauen
  • Benutzung der verschiedenen Füllrohre
  • Kennenlernen verschiedener Därme: Schaf-, Schwein-, Rind- & Kunstdärme – und deren Verwendung
  • Füllen von Würstchen
  • Würstchen brühen: Temperatur & Dauer
  • Programme der Rauchanlage
  • Zusammensetzung der Wurstsorten & der jeweiligen Gewürzmengen
  • Zutaten für verschiedenste gefüllte Braten

Die optimale Zusammenfassung des letzten Jahres befindet sich in meinem Berichtsheft oder einfach selbst eine Metzgerausbildung machen, dann wisst ihr in spätestens einem Jahr genauso viel wie ich jetzt.

 

First year of my apprenticeship

I have started my apprenticeship at the butcher shop Scheller in Hannover exactly one year ago.

Since then I have learned a lot. For example where the different pork cuts are situated and how or where to cut them apart.

Not only this, but a lot more as well.

Some of the things I know after one year are in the list below:

  • putting the mincer together – order of the different parts
  • using of the different discs for the mincer for the several sausages
  • operating the bowl cutter
  • setting up the filling machine
  • which filling pipe to use for which sausage
  • getting to know the intestines: sheep, pork, beef & artificial – and their using
  • filling of sausages
  • how long & at which temperature to boil the sausages
  • programmes of the smoker
  • ingredients and spices of various sausages
  • filling of roasts

The perfect summary of the last year can be found in my report booklet or you are simply doing a butcher apprenticeship yourself to know as much as I do, at latest in one year.