Bewerbung für die Kampagne: Genusshandwerker

Ich habe mich letztes Jahr beworben, um Azubibotschafter 2019 zu werden für die Kampagne: Genusshandwerker. Meine Bewerbung könnt Ihr hier nochmal nachlesen.

Im Zuge dieses Blogbeitrages zu meiner Bewerbung habe ich euch auch versprochen mitzuteilen, was daraus geworden ist.

Die Entscheidung für einen Bewerber sollte bis Ende Januar gefallen sein. Nachdem ich aber noch keine Rückmeldung erhalten habe, habe ich Anfang Februar beim Fleischerverband nachgefragt.

Als Antwort habe ich erhalten, dass die Entscheidung erst in der kommenden Woche erfolgt und mir Bescheid gegeben wird sobald näheres feststeht.

Doch soweit kam es nie.

Gerade eben habe ich auf Facebook gesehen, dass der neue Azubibotschafter bereits feststeht – ein Azubi der Fleischerei Luther in Neustadt bei Coburg. Herzlichen Glückwunsch an Ihn und ich bin mir sicher, dass er unser Handwerk gut vertreten wird.

Jedoch finde ich es schade nie eine Absage erhalten zu haben, denn meiner Meinung nach gehört es sich sowohl Zusagen als auch Absagen auf eine Bewerbung zu erteilen – findet Ihr nicht?!

 

 

Application for the campaign: „Genusshandwerker

 

I have written last year an application to be representative of the butchers in 2019 and motivate more young people to do an apprenticeship to be a butcher. Here is my original application, but it’s unfortunately only in German.

In this post about my application I promised you, to tell you more as soon as I know.

The decision was meant to be made until end of January, but since I didn’t get a reply until then I decided to ask the responsible person in the beginning of February. They told me in the e-mail: The decision gets made next week and we are going to tell you more as soon as we know.

But it never happened.

I have read today a Facebook post about the new representative of the butchers – he is an apprentice of the butcher shop Luther in Neustadt by Coburg. Congratulations to him and I am sure he represents our artisan craft very good.

But it’s sad though, I didn’t get any reply – ‘cause in my opinion an applicant has to get a commitment or as well a rejection– or what do you think?!

Schon wieder vor der Kamera

Und nicht dahinter, wie sonst immer. Man könnte ja fast meinen, dass ich den Job gewechselt habe, aber ganz im Gegenteil – es ging um die Wurst. Genauer gesagt um die BRATWURST.

Das Kamerateam hat vorwiegend im Bratwursthotel gedreht. Aber worum ging es denn eigentlich? Und was hatte vor allem ich da zu suchen?

Worum es ging ist ja schon am Drehort erkennbar, ums Bratwursthotel natürlich. Ich war auch mit vor der Linse, da ich oft aushelfe: was den Empfang der Gäste, das Frühstück vorbereiten oder Zimmer richten betrifft – logischerweise nur sofern ich auch Zuhause bin und nicht in meinem Ausbildungsbetrieb, der Fleischerei Scheller in Hannover.

Für den Film hat mir der Redakteur einige Fragen gestellt:

Wie findest du die Idee des Bratwursthotels?

Warum kommt das Bratwursthotel so gut an?

Was sind deine Aufgaben im Hotel?

Danach gabs dann eine kurze Sequenz mit meiner Mutter zusammen in der Rezeption, wo wir die Buchungen verwaltet haben.

Ganz am Ende wurde dann noch ein Schlussbild gedreht: Meine Eltern und ich mit drei überkreuzten Bratwürsten, wie die drei Musketiere und dem Ausruf „Alles für einen, alles für die Wurst!“

 

 

Again in front of the camera

And not as usually behind it. You could think now, I have changed my job, but I didn’t at all – the theme was sausage. But not any random sausage, it was BRATWURST.

The team filmed mainly at the Bratwursthotel. What about is the film going to be? And what do I have to do with it?

It’s about the Bratwursthotel like you can guess already since you know the location, they filmed in. I have been there, cause I am helping often in the hotel: welcoming guests, making breakfast or cleaning rooms – logically only if I am at home and not in Hannover, where I am serving my apprenticeship at the butcher shop Scheller.

The editor asked me some questions:

How do you like the idea of a sausage hotel?

What makes the hotel interesting?

Which jobs do you have at the hotel?

They have filmed another sequence together with my mother in the reception, where we organized the bookings.

In the end they recorded the final image: My parents and me together with crossed sausages, like the three musketeers and the exclamation: „Everything for one, everything for the sausage!“

Tafelgestaltung

Tafel gestalten ist doch einfach, oder etwa nicht? Ganz so einfach ist es nicht, wie man anfangs vielleicht denkt.

Die wichtigste Rolle spielt ein leicht lesbarer prägnanter Text. Diesen gilt es dann mit einer geeigneten Schriftart und gezielt ausgewählten Farben ansprechend an die Tafel zu schreiben.

Ich persönlich bevorzuge die Tafeln immer in Druckschrift zu schreiben, so ist die Botschaft schnell und einfach von jedem erfasst ohne dass man Buchstaben „raten“ muss. Mir ist natürlich auch klar, dass sich da die Geister scheiden und viele Schreibschrift schöner finden. Was gefällt denn euch am Besten?

Wie komme ich zu meiner Farbwahl?

  • weiß als Grundschriftfarbe
  • grün ist die Firmenfarbe der Metzgerei Böbel
  • rosa, nein schweinchenrosa natürlich

 

 

Blackboard design

It’s easy to write a blackboard, isn’t it? It’s not as easy as you might think in the beginning.

The most important thing is to have a short and concise text. And after you know what you want to write, you have to think about how you write it and which colours you are going to use?

Personally I prefer to write in block letters – everybody can read it fast and easily without guessing which letters I wrote, ‘cause they are clear readable. What do you prefer – block letters or cursive writing?

Why did I choose these three colours?

  • white as basic writing colour
  • green is the company colour of Metzgerei Böbel
  • pink, ‘cause pigs are pink

Iranreise

Die Ersten Tage nach der Ankunft haben wir in der Hauptstadt Teheran verbracht. Dort waren wir zuerst in der ehemaligen US-Botschaft, dem Basar und danach im iranischen Nationalmuseum. Am nächsten Tag wurde dann gemeinsam mit unserem Freund aus Teheran Wurst produziert, bevor wir am Abend einen Spaziergang im Park gemacht haben und über die Tabiat Brücke gelaufen sind. Von dort hat man eine echt tolle Aussicht auf die Stadt. Auch ein kleiner Ausflug in die Berge und Gondel fahren in Darband stand auf dem Plan.

Am Wochenende sind wir dann nach Masuleh gefahren. Auf dem Weg dorthin haben wir einen Zwischenstopp zum Einkaufen im Basar und Mittagessen in Rasht gemacht. Den gekauften Weißfisch haben wir dann am Abend gemeinsam zubereitet. Einen weiteren Stopp gab’s auch noch in Fuman, wo uns die Produktion der Koluche-Kekse gezeigt wurde.

Nachts ging’s dann wieder zurück nach Teheran, beziehungsweise direkt zum nationalen Flughafen dort.

 

Angekommen in der nächsten bekannten Stad: Yazd haben wir folgende Sehenswürdigkeiten besichtigt:

  • Altstadt
  • Towers of Silence
  • Zoroastrian Feuertempel
  • Jameh Moschee
  • Alexanders Prison

 

Früh morgens am nächsten Tag sind wir dann mit dem Bus nach Isfahan gefahren. Das war echt total komfortabel, die Sitze konnte man so verstellen, dass sie wie eine Liege waren und kleine Snacks und Getränke gabs auch. So bin ich echt vorher noch nie mit dem Bus gefahren. Ausgeruht angekommen stand die Besichtigung der Stadt auf unserer Liste:

  • Naqsh e Jahan Square mit dem angrenzenden Palast: Ālī Qāpū, der Shah Moschee und dem Kunsthandwerk Basar
  • Si-o-se Pol Brücke (auch 33-Bogen-Brücke genannt)
  • Khaju Brücke

Die Brücken dort haben mir besonders gut gefallen, auch wenn überhaupt kein Wasser durchfloss, auf Grund des Wassermangels in der Region.

 

Den ersten Flug am nächsten Tag in der früh haben wir dann nach Shiraz genommen. Direkt nach der Ankunft sind wir mit unserem lokalen Reiseführer von dort nach Persepolis gefahren. Am Morgen unseres letzten Tages im Iran haben wir dann in der Stadt eine Foodtour gemacht, bevor wir noch das Grab von dem bekannten iranischen Dichter Hafez, das Qur’an-Tor und die Shah-e-Cheragh Schrein besucht haben. Die Schrein war total beeindruckend – die kompletten Innenräume sind mit Mosaiken aus Spiegeln verkleidet.

 

Ihr solltet den Iran definitiv einmal besucht haben, es gibt einiges zu sehen. Ob Großstadt oder totale Stille in der Wüste und auch das Wetter ändert sich von Region zu Region sehr schnell. Friert man noch an dem einen Tag, ist einem schon zu warm am nächsten.

Die Menschen dort sind auch sehr offen und heißen einen willkommen. Auch falls es Probleme mit dem Verständnis gab, da vieles nur in Farsi geschrieben stand haben die Einheimischen gerne geholfen, soweit wie es Ihnen möglich war.

Und auch an das Kopftuch gewöhnt man sich mit der Zeit, außerdem ist das lange nicht so strikt wie anfangs gedacht. Man muss es zwar tragen, aber komplett verschleiert muss man nicht sein, der Haaransatz darf deutlich sichtbar sein – meistens hält nur noch der Zopf darunter, das Kopftuch vom herunter rutschen ab.

Was mir auch aufgefallen ist, dass sich die Menschen sehr strikt an die Geschwindigkeitsbegrenzungen halten, da die Strafen sehr hoch sind – bei einem Lohn von umgerechnet 100€ im Monat, macht die Strafe ungefähr die Hälfte aus.

Alles in allem ist der Iran ein sehr schönes Land, dass man einmal gesehen haben sollte und noch lange nicht so von Touristen überlaufen, wie einige andere beliebte Reiseziele. Dort lernt man noch die Kultur und Einheimischen kennen und trifft nicht hauptsächlich auf andere Reisende.

 

Travelling in Iran

We have stayed the first days after our arrival in the capital: Teheran. At first we have visited the former US-Embassy, the Bazaar and the National Museum of Iran. The next day we have produced together sausages with our friend from Teheran. After that we went for a walk in the park and over the Tabiat-Bridge. You have a beautiful view over the city from there. A tour in the mountains was on our plan as well and we were taking a gondola there in Darband.

We made a trip to Masuleh at the weekend. We stopped on our way there in Rasht to go shopping at the bazaar and have lunch. The fish we bought was prepared of us together in the evening. An other stop was in Fuman – we were shown there how to produce the famous Koluche-cookies.

In the night we were driving back to Teheran and went directly to the domestic airport there.

 

We have visited the following touristic sites, after our arrival in Yazd:

  • Old town
  • Towers of Silence
  • Zoroastrian fire temple
  • Jameh mosque
  • Alexanders Prison

 

We took a bus in the early morning of the next day to drive to Isfahan. This bus drive was really comfortable – you could adjust the seat, so it was like a bed and you got snacks and drinks. I have never been taking a bus that comfortable like this.

Totally relaxed we have been visiting the following in the city:

  • Naqsh e Jahan Square with the Ālī Qāpū palace, the Shah mosque and the bazaar
  • Si-o-se Pol Bridge
  • Khaju Bridge

I loved the two bridges, even tough there was no water because of the lack of water in this region.

 

The next day we had an other domestic flight to Shiraz. We were visiting there Persepolis on our first day. And we did a foodtour there as well, in the morning of our last day in Iran. After that culinary morning we were visiting some other famous sites like the tomb of Hafez, the Qur’an-gate and the Shah-e-Cheragh Shrine. This Shrine was very impressive – it has lots of mirror mosaics all over the walls in the inside.

 

You should definitely visit Iran at some time in your live, there is a lot to see – from the big cities with lots of people to the silent desert. Even the weather is changing a lot, depending in which region you are. You are freezing on one day and on the other day it is too hot.

The people in this country are very friendly and try to help as far as they can. If there were problems in understanding ‘cause everything is written in Farsi, they have translated for us or showed us the way.

In the beginning it was a strange feeling to wear the hijab, but you are getting used to it. And it is not as strict as I thought in the beginning – you have to wear it, but lots of times your ponytail is the last thing holding the hijab back from falling completely down.

An other thing I have recognized is, that the people there are following the speed limit very strictly. That’s because of the high penalty – their wage is approximately 100€ per month and the penalty for driving too fast is half of it.

Iran is a beautiful country which you should visit. And there are not so many tourists as in every other country. You meet Iranian people there and get to know their culture and not other foreigners.

Wurstproduktion in Teheran

Zur Zeit sind meine Eltern und ich im Iran, um unter anderem einen WurstKurs-Teilnehmer zu besuchen. Er war vor ungefähr zwei Jahren in Deutschland. Dort hat er bei meinen Eltern im Betrieb – Metzgerei Böbel – gelernt, wie man Frankfurter aus Rindfleisch herstellt.

Gestern hat er uns dann seinen Produktionsraum von seiner Firma: “Bavarian Sausage“ gezeigt und mit uns zusammen Frankfurter hergestellt. Das Brät war ziemlich fest und dann haben wir etwas an der Zusammensetzung gefeilt.
Es war total interessant zu sehen wie sich die Wurstmasse verändert, wenn man mehr Wasser oder Öl hinzufügt.

Die ersten Unterschiede, was die Herstellung betrifft zeichneten sich bereits beim Salz und Gewürze abwiegen ab – es wird reines Natriumnitrit abgewogen (da es kein Nitritpökelsalz zu kaufen gibt) und mit Kochsalz gemischt oder auch für Deutsche Verhältnisse ziemlich viel Knoblauch zugefügt, um den Geschmack der Iraner zu treffen.

Aber nicht nur bei der Herstellung, sondern auch im weiteren Verlauf sind Unterschiede erkennbar:

Beispielsweise wird Teig verwendet um den Füllrest aus der Füllmaschine zu bekommen, da es keinen Schlesinger gibt und diese Variante billiger ist, als Brät zu verlieren – auf die Idee wäre ich nie gekommen, aber dafür verreist man ja, um neues zu sehen.

Und auch zum Wurstabtrocknen vor dem Räuchern wurde improvisiert und ein Ventilator verwendet.

Auf jeden Fall habe ich gestern mehr gelernt – über die Basics der Wurstherstellung und die Kultur – als ich in der Schule gelernt hätte.

 

Sausage production in Teheran

My parents and me are right now in Iran to visit a participant of the sausage classes. He was in Germany two years ago and learned there in the company of my parents – Metzgerei Böbel – how to produce Frankfurter sausages.

He showed us yesterday his production of his company: ‚Bavarian Sausage‘ and we produced beef sausages together.
The sausage meat was very strong at the beginning and as we added water and oil it got softer. For me it was really interesting to see how the consistence is changing by adding those ingredients.

The first differences in the production process were already in weighing the salt and spices – they used natriumnitrite (instead of nitrite salt) and mixed it with salt, cause you can’t buy nitrite salt in Iran and they added way more garlic as we do in Germany – to get the Iranian taste.

But there were not only differences in the production process:

They used for exaple bread-dough to get the rest of sausage meat out of the filling machine, because they don’t have a scraper and it’s cheaper as loosing sausage meat. I would have never gotten this idea, but that’s why you travel – to see new things.

And for drying the sausages a little bit before smoking, they used a wind machine.

I have learned a lot more yesterday as in school – not only about the basics of sausage production, but too about the culture.

Üben für die Aufnahme ins Team

Vor einigen Wochen habe ich euch meine Bewerbung für das deutsche Team der World Butchers‘ Challenge online gestellt. Unter all den Bewerbern wurde ich nun ausgewählt mein Können am 27. März 2019 zu beweisen.

Was denkt Ihr stelle ich mit einem Hähnchen oder Schweinelendenkotelett an?

 

Practising to get into the team

I have been writing an application for the German Team at the World Butchers‘ Challenge a few weeks ago.

Now I got chosen, to show what I can at the 27th of March 2019.

What do you think I am doing with a chicken or loin of pork with bones, filet and skin?

Praktische Zwischenprüfung: Teil 2

Seit heute liegt nun die Zwischenprüfung endlich hinter mir. Für den zweiten Teil der Prüfung war ich heute noch einmal in meiner Berufsschule – der BBS2 in Hannover.

Diesmal für die mündliche Prüfung und das Füllen einer Brühwurst.

So und jetzt endlich mal die Antwort auf die Frage aller Fragen: „Was kam dran?“

Im mündlichen Teil:

  • Einteilung der Wurstsorten in die Kategorien und Unterkategorien, sowie ein jeweiliges Beispiel
    • Brühwurst (Brühwürstchen: z.B. Wiener; Brühwurst feinzerkleinert: z.B. Lyoner; Brühwurst grobzerkleinert: z.B. Jagdwurst; Brühwurst mit Einlage: z.B. Bierschinken)
    • Kochwurst (Blutwürste: z.B. Rotwurst; Kochstreichwürste: z.B. Leberwurst; Sulzwürste: z.B. Corned Beef)
    • Rohwurst (schnittfest: z.B. Salami; streichfähig: z.B. Teewurst)
  • Benennung der Pflanzenteile welche als Gewürze verwendet werden können mit Beispiel
    • Zwiebeln: z.B. Knoblauch, Zwiebel
    • Wurzeln: z.B. Meerrettich, Ingwer
    • Rinde: z.B. Zimt
    • Blätter: z.B. Majoran, Oregano
    • Blüten: z.B. Nelken
    • Samen: z.B. Senf
    • Früchte: z.B. Paprika, Pfeffer
  • Fleischauswahl, Herstellungsverfahren und Reifung von schnittfester Rohwurst
  • Verwendung von Fleisch von älteren Tieren: farbkräftiger & niedriger aWWert (gibt den Gehalt an freiem Wasser an)
    • Verwendung von kernigem Speck
    • Fleisch Ablaken lassen →dann wolfen und teilweise eingefrieren
    • Speck Auskristallisieren lassen, dann plätteln und tiefgefrieren
    • Gefrorenes aus dem Gefrierraum nehmen ca. 2 Stunden vor der Verarbeitung →lässt sich besser kuttergerecht auseinanderbrechen
    • Rohwurstmasse herstellen →WICHTIG: Salz erst gegen Ende der Herstellung geben, damit nicht zu viel Eiweiß freigesetzt wird
    • füllen und 6-8 Stunden im Produktionsraum hängen lassen →Temperaturanpassung
  • Reifung →am Besten in einer Klimakammer →Steuerung von relativer Luftfeuchtigkeit, Luftbewegung und Temperatur möglich
  • Hürden für die Bakterien bei der Rohwurstreifung
    • Salzzugabe
    • pH-Wert Senkung und Umrötung
    • aWWert-Senkung, also die Trocknung
  • Unterschied zwischen „Gelbwurst“ und „Lyoner“
    • Gelbwurst →weiße Ware
    • Lyoner →rote Ware
  • Welches Gewürz verwendet man für welche Wurstsorte?
    • Paprika →z.B. Brühwurst, Rohwurst
    • Senfkörner →z.B. Tiroler

Majoran →z.B. Bratwurst, Leberwurst

 

Im praktischen Teil:

  • Bestimmung des zu füllenden Darmes: Kranzdarm (Rind) Kaliber 43/46
  • zwei Ringe je nach vorgegebenem Gewicht füllen und abbinden: gar nicht so einfach, das richtige Gewicht so treffen, Gewichtseinschätzung ist eindeutig ein Punkt den ich noch üben sollte, aber ist ja bekanntlich noch kein Meister vom Himmel gefallen 😊
  • Weiterbehandlung der Brühwurst: räuchern und brühen
  • Wie lange muss man die Brühwurst brühen?: je Kaliber eine Minute, also in diesem Beispiel mindestens 46 Minuten
  • Welche Temperatur muss der Kessel zum brühen haben?: 80°C
  • Bei welcher Kerntemperatur ist die Brühwurst fertig?: 72°C
  • Nennen der verschiedenen Schweinedärme und deren Verwendung?
    • Schweinedarm: z.B. Bratwurst, Bregenwürstchen
    • Schweinekrause: z.B. Rotwurst, Leberwurst
    •  Sauflauen: z.B. Knappwurst
    • Schweinefettenden: z.B. feine Leberwurst, Schlackwurst

So das war’s. Da ja viele von euch gefragt haben, ob es auch Bilder von meiner Zwischenprüfung gibt, habe ich heute nachgefragt und einer der Prüfer hat mir das Foto von meinen Platten geschickt. Wie gefällt’s euch?

Wenn Ihr noch Fragen zu einem meiner Prüfungsteile habt könnt Ihr mir die gerne in den Kommentaren stellen.

 

Practical intermediate examination: part 2

I have done all intermediate exams since today. I have been at my school – BBS2 Hannover today, for the second part of the practical examination. We had to do an oral exam as well as filling sausages.

Now I am going to tell you what the tasks were:

In the oral exam:

  • Name the different sausage categories, their subcategories and give an example for each
  • Name the categories of spices and give an example
  • Which meat are you using to produce raw sausage? How do you produce it? And how do you age it?
  • What are the obstacles for the bacteria in raw sausage aging?
  • What’s the difference between ‚Gelbwurst‘(produced with ‚normal‘ salt) and ‚Lyoner‘ (produced with nitrite salt)?
  • Which spice do you use for which sausage? Give examples

 

In the practical exam:

  • Tell which sausage skin you have in front of you
  • Fill two sausages with the weight the examiners tell you: not so easy to get it right, that’s something I have to improve
  • What do you have to do after your sausage is filled?
  • How long do you have to cook the sausage?
  • Which temperature do you use for cooking:
  • At which core temperature is the sausage ready?
  • Name different pig intestines and for what you use them

So that’s it. Lot’s of you have asked me if I have pictures of my practical exam – I have asked an auditor today and he sent me the picture of my final presentation. What do you think about it?

Ask me please in the comments, if you have questions to any part of my exam.

 

Welt am Sonntag

Heute bin ich in die Innenstadt von Hannover gefahren, unter anderem um die Zeitung „Welt am Sonntag“ zu kaufen. Drin steht nämlich ein Artikel namens „Phantasialand aus Wurst“ von Frédéric Schwilden über das Bratwursthotel und mein Blog wurde auch kurz erwähnt.

Aber ich war nicht nur deshalb in der Stadt. Gestern habe ich in der HAZ einen Artikel über eine Kunstinstallation in Linden gelesen, diese wollte ich mir unbedingt anschauen. Ein Kreisverkehr wurde mit gestrickten Blumen verziert – auf jeden Fall sehenswert und die Frühlingsgefühle erwachen.

Danach bin ich noch etwas in dem Stadtbezirk herumgelaufen und mir ist mal wieder bewusst geworden, wie wenig ich eigentlich bisher von Hannover gesehen habe. Schreit nach eindeutig mehr Sightseeing in der nächsten Zeit. Wo muss ich unbedingt als nächstes hin?

 

 

Welt am Sonntag

it’s a big German newspaper published on Sundays. I have been today in the center of Hannover to get this newspaper. There is of course a reason why I had to get it – an article named: “Phantasialand aus Wurst” (phantasia land of sausage) von Frédéric Schwilden of the Bratwursthotel was published today and the author wrote some words about my Blog too.

I read yesterday an article about an art installation in an other German newspaper, called HAZ – that’s the other reason why I have been in the city. I wanted to see the knitted flowers in a roundabout in the district Linden – it gives you spring fever.

I walked a little bit around there too and had to recognize – I haven’t seen much of Hannover yet. Seems like I have to do a little bit more Sightseeing in the next time. What do I have to visit next?

Leberkäse kuttern

Schon vor einigen Monaten wurde mir in der Fleischerei Scheller gezeigt wie man für die Brätherstellung vorgeht und mittlerweile kann ich das schon ganz allein.

So geht´s:

  • Fleisch, Fett und Eis im richtigen Verhältnis abwiegen
  • Nitritpökelsalz und Kutterhilfsmittel NUR für die Menge an Fleisch und Fett abwiegen
  • Gewürze und Umrötehilfsmittel für die Gesamtmenge (Menge an Fleisch, Fett UND Eis) abwiegen
  • Röstzwiebeln ebenfalls für die Gesamtmenge wiegen
  • Fleisch in den Kutter geben
  • Nitritpökelsalz und Kutterhilfsmittel dazu
  • einige Runden trocken laufen lassen
  • 1/3 Eis zugeben
  • Fett zugeben
  • bis 12°C kuttern
  • restliches Eis in den Kutter schütten
  • Gewürze und Umrötehilfsmittel bei 6°C untermischen
  • Kutter bei 8°C ausschalten
  • Deckel auskratzen
  • weiter kuttern
  • Röstzwiebeln untermischen bei 10°C
  • den Deckel nochmals auskratzen
  • entlüften
  • in die gewünschten Formen füllen

Und danach landet der Leberkäse vielleicht auch bei dir auf dem Tisch, entweder schon fix und fertig gebraten oder roh zum selbst backen.

Also bei mir darf Leberkäse auf keinen Fall beim Samstagsfrühstück fehlen und bei dir so?

 

Producing ‚Leberkäse‘

‚Leberkäse‘ is a traditional German food. You bake it in a form in the oven and  you eat it in a ‚Semmel‘ (it’s a white bread bun) afterwards. You can see how it looks like at the picture of this post.

They showed me already a few months ago at the butcher shop Scheller how to produce sausage meat, and by now I can do it completely on my own.

This is how you do it:

  • weigh meat, fat and crushed ice in the right relation
  • weigh nitrite salt and phosphate ONLY for the amount of meat and fat
  • weigh spices and reddening agents for the amount in total (amount of meat, fat AND ice)
  • weigh dried roasted onions as well for the total amount
  • put the meat in the cutter
  • add nitrite salt and phosphate
  • let it progress some rounds
  • add 1/3 crushed ice
  • add fat
  • progress until 12°C
  • add now the rest of the ice
  • mix the spices and the reddening agents in at 6°C
  • stop the bowl cutter at 8°C
  • scrape out the cover
  • go on with the processing of the sausage meat
  • mix in the roasted onions at 10°C
  • scrape the cover out again
  • fill it in the mould you want

After I am finished it get sold. And it’s possibly on your table, either already baked or raw, so you can bake it yourself.

‚Leberkäse‘ can’t be missing at the breakfast on Saturday morning in my opinion. What do you think about it?

Süße Träume werden wahr

Seit langem stand mein Wochenende mal nicht im Sinne des Fleisches, sondern es ging einzig und allein um Süßes.

Am Sonntag habe ich angefangen Käsesahnetorte zu backen und heute dann ein Blech gedeckten Apfelkuchen – meine zwei Lieblingskuchen. Was davon ist denn euer Favorit?

Ich glaube ich spreche im Namen aller Metzger, mit der Aussage “Süßes geht immer“, sonst wäre jetzt nicht schon wieder alles bis auf ein paar Krümel aufgegessen.

Ein Glück, dass ich in meiner Freizeit auch gern backe oder Rezepte für neue Desserts ausprobiere.

 

 

Sweet dreams come true

The last weekend was the first, since a long time on which I didn’t work with meat – I have only been making sweet stuff.

I started on Sunday with making cheesecake and today a tray of apple pie – my two favourites. What would be your favourite?

I think I speak in the name of all butchers if I say “it always possible to eat sweets“- which explains why there are already only some crumbs left.

How good, that I like making cakes or trying out new recipes for desserts in my free time.