Mein typischer Mittwoch

Habe mir gedacht, dass es mal Zeit wird die Serie mit meinen typischen Arbeitsaufgaben an den jeweiligen Tagen fortzusetzen.

Montag und Dienstag habe ich ja bereits geschrieben – könnt Ihr auch gerne unter den jeweiligen Links nachlesen, falls Ihr diese noch nicht gelesen habt – und jetzt im Folgenden meine Arbeitsaufgaben an einem Mittwoch in der Fleischerei Scheller:

  • Kessel anschalten: die gepökelten Köpfe garen in diesem über Nacht
  • Fleischwolf zusammenbauen: zuerst Doppelsatz für Schabe- und Rindermett, dann einfacher Satz für Schinkenmett
  • gepökelte Schwarten in den Kessel geben
  • Zwiebeln schälen, zerteilen und goldbraun in Butter anbraten
  • Därme wässern: Schweinekrausen, Kranzdarm, Schweinedarm, Sauflauen – je nachdem welche Produkte hergestellt werden
  • Füllmaschine zusammenbauen
  • Speckschneider zusammensetzen: 8-mm
  • Köpfe aus dem Kessel nehmen, etwas abkühlen lassen und von Augen, Knochen… -halt alles was man nicht essen will befreien- und danach sortieren für die jeweiligen Wurstsorten
  • Leber parieren
  • Grobeinlage im Kessel garen
  • Grobeinlage mit dem Speckschneider zerkleinern
  • Schwartenbrei herstellen
  • Gewürze abwiegen, zum Beispiel für grobe Leberwurst, feine Leberwurst, Hausmacher Rotwurst, Thüringer Rotwurst,…
  • Menge an Blut- und Schwartenbrei-Zugabe berechnen
  • Koserven-Gläser füllen, verschließen und abkochen
  • Kochwurst garen und in lauwarmem Wasser abkühlen

Ihr seht schon am Mittwoch dreht sich alles um die Kochwurstherstellung. Glaubt mir es gibt sehr viele Sorten und das Auseinanderhalten dieser bereitet mir auch jetzt nach einem knappen halben Jahr noch manchmal Schwierigkeiten. Mittlerweile geht es einigermaßen, sobald die Sorten komplett fertig sind, aber wenn ich sie nach dem kochen sortieren muss: ob sie geräuchert oder getrocknet werden müssen, ist es immer etwas kompliziert: was war die mit dem rotweißen Bindfaden nochmal? Wird die geräuchert?

Die Woche ist so grob gegliedert: Am Montag wird Brühwurst hergestellt, am Dienstag die Schweinehälften zerlegt und am Mittwoch Kochwurst produziert. Was passiert wohl am Donnerstag, Freitag und Samstag? Ihr werdet es bald erfahren, aber klar ändern sich die Tätigkeiten von Woche zu Woche – das hier ist nur eine Auflistung von Tätigkeiten die ich mittwochs meistens mache.

 

 

My typical Wednesday

 

I thought it’s time to continue my series with the typical jobs I do on each day.

Monday and Tuesday are already written – if you haven’t read it already you can read it following the links – and below you are getting a summary of my Wednesday at the butcher shop Scheller:

  • turning the boiler on: the pigs heads are cooking in there during the night
  • putting the mincer together: first with two knives for beef mince and after with one knife for pork mince
  • setting the pork rinds into the boiler
  • peeling, cutting and roasting onions until they are gold-brown
  • giving the sausage skins in a bucket of water: pork or beef intestines – depending on which products we produce
  • assembling the filling machine
  • putting the bacon cutter together: 8-mm
  • taking the cooked pig heads out of the boiler, letting them cool down and take eyes, bones,… of – just everything you don’t want to eat
  • preparing liver
  • cooking the inlay material
  • cutting the inlay material with the bacon cutter
  • shredding the rinds in the bowl cutter with broth until it gets a thick consistence
  • weighing spices, for example for coarse liver sausage, fine liver sausage, homemade blood sausage, Thuringia blood sausage
  • calculating the amount of blood and the rind-broth-mixture
  • filling conserve-glasses, closing and cooking them
  • cooking the sausages and cooling them down in lukewarm water

You can see: Wednesday is all about cooked sausage production. Believe me, there are a lot of different varieties and I have still some problems to know which one which is, after half a year working at the butcher shop. I know it as soon as they are completely cooked, smoked and dried, but since not all steps are getting done with every product it’s difficult for me: What does the red-white string mean? Does it get smoked?

The week has a structure: Monday for boiled sausages, Tuesday for boning and Wednesday for cooked sausages. What’s happening Thursday’s, Friday’s and Saturday’s? I am going to tell you, but it’s not every week the same to do – it’s only a list of things I do often on Wednesday’s.

 

Theke einräumen

Hier – im Laden der Fleischerei Scheller habe ich in den letzten Wochen etwas mehr Zeit verbracht. In den ersten zwei Stunden habe ich der Verkäuferin beim Theke einräumen geholfen. Vor allem habe ich mich dabei der Fleischabteilung gewidmet und die Platten mit:

  • Schweinehals
  • Schweinekoteletts mit Fett
  • Schnitzel
  • Schweinerücken
  • Rippchen
  • Schweinebauch mit Schwarte
  • Schweinefilet

aufgefüllt.

Wurde wieder alles ganz anders präsentiert als in den anderen Betrieben, in denen ich in meinem Auslandsjahr gearbeitet habe. Zum Beispiel wird die Oberschale auf eine Platte gelegt und die geschnittenen Schnitzel oben drauf drapiert.

Als ich dann mit der Fleischabteilung fertig war, habe ich die verschiedenen Brühwürstchen in Schalen gepackt und eingeräumt, sowie Mettwurst fein geschnitten.

Warte! Da fehlt doch was – oder etwa nicht?!

Doch klar, die Dekoration auf den einzelnen Platten mit etwas Petersilie, Rosmarin oder Bärlauch, um etwas Farbe ins Spiel zu bringen.

Da soll noch einer sagen, dass der Beruf nicht abwechslungsreich ist – macht auf jeden Fall Spaß immer wieder neues kennen zu lernen und noch schöner ist’s, wenn man nach ein paar Tagen die neuen Aufgaben weitestgehend selbstständig ausführen kann.

 

Filling up the counter

I have spent some more time here – in the store of the butcher shop Scheller in the last weeks, helping the shop assistant the first two hours to fill up the cabinet.

I started with the meat part and stocked the counter up with:

  • neck of pork
  • pork cutlets with fat
  • Schnitzel
  • pork loin
  • ribs
  • pork belly with rind
  • filet of pork

It got presented very different as in all the other butcher shops I have worked at in my year abroad. You put for example the top shell on a tray and drape the cut Schnitzel on top of it.

I went on with the sausages and cutting salami after I have finished with the meat section.

Wait! There is missing something, isn’t it?

Yes sure, the decoration on the different trays with some parsley, rosemary or wild garlic to bring some colour in the counter.

Don’t ever tell me again, that it is not a job with lots of varieties – I like to learn new things and it’s a great feeling if you are able to do most of it alone after a few days.

Praktische Zwischenprüfung: Teil 2

Seit heute liegt nun die Zwischenprüfung endlich hinter mir. Für den zweiten Teil der Prüfung war ich heute noch einmal in meiner Berufsschule – der BBS2 in Hannover.

Diesmal für die mündliche Prüfung und das Füllen einer Brühwurst.

So und jetzt endlich mal die Antwort auf die Frage aller Fragen: „Was kam dran?“

Im mündlichen Teil:

  • Einteilung der Wurstsorten in die Kategorien und Unterkategorien, sowie ein jeweiliges Beispiel
    • Brühwurst (Brühwürstchen: z.B. Wiener; Brühwurst feinzerkleinert: z.B. Lyoner; Brühwurst grobzerkleinert: z.B. Jagdwurst; Brühwurst mit Einlage: z.B. Bierschinken)
    • Kochwurst (Blutwürste: z.B. Rotwurst; Kochstreichwürste: z.B. Leberwurst; Sulzwürste: z.B. Corned Beef)
    • Rohwurst (schnittfest: z.B. Salami; streichfähig: z.B. Teewurst)
  • Benennung der Pflanzenteile welche als Gewürze verwendet werden können mit Beispiel
    • Zwiebeln: z.B. Knoblauch, Zwiebel
    • Wurzeln: z.B. Meerrettich, Ingwer
    • Rinde: z.B. Zimt
    • Blätter: z.B. Majoran, Oregano
    • Blüten: z.B. Nelken
    • Samen: z.B. Senf
    • Früchte: z.B. Paprika, Pfeffer
  • Fleischauswahl, Herstellungsverfahren und Reifung von schnittfester Rohwurst
  • Verwendung von Fleisch von älteren Tieren: farbkräftiger & niedriger aWWert (gibt den Gehalt an freiem Wasser an)
    • Verwendung von kernigem Speck
    • Fleisch Ablaken lassen →dann wolfen und teilweise eingefrieren
    • Speck Auskristallisieren lassen, dann plätteln und tiefgefrieren
    • Gefrorenes aus dem Gefrierraum nehmen ca. 2 Stunden vor der Verarbeitung →lässt sich besser kuttergerecht auseinanderbrechen
    • Rohwurstmasse herstellen →WICHTIG: Salz erst gegen Ende der Herstellung geben, damit nicht zu viel Eiweiß freigesetzt wird
    • füllen und 6-8 Stunden im Produktionsraum hängen lassen →Temperaturanpassung
  • Reifung →am Besten in einer Klimakammer →Steuerung von relativer Luftfeuchtigkeit, Luftbewegung und Temperatur möglich
  • Hürden für die Bakterien bei der Rohwurstreifung
    • Salzzugabe
    • pH-Wert Senkung und Umrötung
    • aWWert-Senkung, also die Trocknung
  • Unterschied zwischen „Gelbwurst“ und „Lyoner“
    • Gelbwurst →weiße Ware
    • Lyoner →rote Ware
  • Welches Gewürz verwendet man für welche Wurstsorte?
    • Paprika →z.B. Brühwurst, Rohwurst
    • Senfkörner →z.B. Tiroler

Majoran →z.B. Bratwurst, Leberwurst

 

Im praktischen Teil:

  • Bestimmung des zu füllenden Darmes: Kranzdarm (Rind) Kaliber 43/46
  • zwei Ringe je nach vorgegebenem Gewicht füllen und abbinden: gar nicht so einfach, das richtige Gewicht so treffen, Gewichtseinschätzung ist eindeutig ein Punkt den ich noch üben sollte, aber ist ja bekanntlich noch kein Meister vom Himmel gefallen 😊
  • Weiterbehandlung der Brühwurst: räuchern und brühen
  • Wie lange muss man die Brühwurst brühen?: je Kaliber eine Minute, also in diesem Beispiel mindestens 46 Minuten
  • Welche Temperatur muss der Kessel zum brühen haben?: 80°C
  • Bei welcher Kerntemperatur ist die Brühwurst fertig?: 72°C
  • Nennen der verschiedenen Schweinedärme und deren Verwendung?
    • Schweinedarm: z.B. Bratwurst, Bregenwürstchen
    • Schweinekrause: z.B. Rotwurst, Leberwurst
    •  Sauflauen: z.B. Knappwurst
    • Schweinefettenden: z.B. feine Leberwurst, Schlackwurst

So das war’s. Da ja viele von euch gefragt haben, ob es auch Bilder von meiner Zwischenprüfung gibt, habe ich heute nachgefragt und einer der Prüfer hat mir das Foto von meinen Platten geschickt. Wie gefällt’s euch?

Wenn Ihr noch Fragen zu einem meiner Prüfungsteile habt könnt Ihr mir die gerne in den Kommentaren stellen.

 

Practical intermediate examination: part 2

I have done all intermediate exams since today. I have been at my school – BBS2 Hannover today, for the second part of the practical examination. We had to do an oral exam as well as filling sausages.

Now I am going to tell you what the tasks were:

In the oral exam:

  • Name the different sausage categories, their subcategories and give an example for each
  • Name the categories of spices and give an example
  • Which meat are you using to produce raw sausage? How do you produce it? And how do you age it?
  • What are the obstacles for the bacteria in raw sausage aging?
  • What’s the difference between ‚Gelbwurst‘(produced with ‚normal‘ salt) and ‚Lyoner‘ (produced with nitrite salt)?
  • Which spice do you use for which sausage? Give examples

 

In the practical exam:

  • Tell which sausage skin you have in front of you
  • Fill two sausages with the weight the examiners tell you: not so easy to get it right, that’s something I have to improve
  • What do you have to do after your sausage is filled?
  • How long do you have to cook the sausage?
  • Which temperature do you use for cooking:
  • At which core temperature is the sausage ready?
  • Name different pig intestines and for what you use them

So that’s it. Lot’s of you have asked me if I have pictures of my practical exam – I have asked an auditor today and he sent me the picture of my final presentation. What do you think about it?

Ask me please in the comments, if you have questions to any part of my exam.

 

Leberkäse kuttern

Schon vor einigen Monaten wurde mir in der Fleischerei Scheller gezeigt wie man für die Brätherstellung vorgeht und mittlerweile kann ich das schon ganz allein.

So geht´s:

  • Fleisch, Fett und Eis im richtigen Verhältnis abwiegen
  • Nitritpökelsalz und Kutterhilfsmittel NUR für die Menge an Fleisch und Fett abwiegen
  • Gewürze und Umrötehilfsmittel für die Gesamtmenge (Menge an Fleisch, Fett UND Eis) abwiegen
  • Röstzwiebeln ebenfalls für die Gesamtmenge wiegen
  • Fleisch in den Kutter geben
  • Nitritpökelsalz und Kutterhilfsmittel dazu
  • einige Runden trocken laufen lassen
  • 1/3 Eis zugeben
  • Fett zugeben
  • bis 12°C kuttern
  • restliches Eis in den Kutter schütten
  • Gewürze und Umrötehilfsmittel bei 6°C untermischen
  • Kutter bei 8°C ausschalten
  • Deckel auskratzen
  • weiter kuttern
  • Röstzwiebeln untermischen bei 10°C
  • den Deckel nochmals auskratzen
  • entlüften
  • in die gewünschten Formen füllen

Und danach landet der Leberkäse vielleicht auch bei dir auf dem Tisch, entweder schon fix und fertig gebraten oder roh zum selbst backen.

Also bei mir darf Leberkäse auf keinen Fall beim Samstagsfrühstück fehlen und bei dir so?

 

Producing ‚Leberkäse‘

‚Leberkäse‘ is a traditional German food. You bake it in a form in the oven and  you eat it in a ‚Semmel‘ (it’s a white bread bun) afterwards. You can see how it looks like at the picture of this post.

They showed me already a few months ago at the butcher shop Scheller how to produce sausage meat, and by now I can do it completely on my own.

This is how you do it:

  • weigh meat, fat and crushed ice in the right relation
  • weigh nitrite salt and phosphate ONLY for the amount of meat and fat
  • weigh spices and reddening agents for the amount in total (amount of meat, fat AND ice)
  • weigh dried roasted onions as well for the total amount
  • put the meat in the cutter
  • add nitrite salt and phosphate
  • let it progress some rounds
  • add 1/3 crushed ice
  • add fat
  • progress until 12°C
  • add now the rest of the ice
  • mix the spices and the reddening agents in at 6°C
  • stop the bowl cutter at 8°C
  • scrape out the cover
  • go on with the processing of the sausage meat
  • mix in the roasted onions at 10°C
  • scrape the cover out again
  • fill it in the mould you want

After I am finished it get sold. And it’s possibly on your table, either already baked or raw, so you can bake it yourself.

‚Leberkäse‘ can’t be missing at the breakfast on Saturday morning in my opinion. What do you think about it?

Praktische Zwischenprüfung: Teil 1

Ab heute habe ich den ersten Teil meiner praktischen Zwischenprüfung auch endlich hinter mir. Heute früh habe im Betrieb bei Fleischerei Scheller noch einmal alles geübt: Zerlegen, Rollbraten und Spieße.

Um 13 Uhr war dann Beginn der Prüfung in den Räumen von Wurst Basar.

So und jetzt beantworte ich mal die Fragen aller Fragen: Was kam dran?

Uns wurde ein halbes Schwein gestellt, welches wir grob Zerlegen mussten. Nachdem dieser Schritt abgeschlossen war ging’s weiter mit ladenfertig zuschneiden: Schulterteller, dicke Rippe, Kotelett, Filet, Oberschale, Krustenbraten, salzfertige Hüfte und Eisbein.

Nach erster Abnahme der Zuschnitte und der Fleischsortierung durften wir schon den Hals auslösen.

Diesen sollten wir dann schnüren und drei Scheiben zum Kurzbraten abschneiden. Des Weiteren war noch gefordert drei Fleischspieße herzustellen. Dafür habe ich die Oberschale verwendet und Würfel geschnitten.

Als letzten Schritt dann noch alles schön dekorieren auf zwei separaten Platten: Braten und Spieße – dann war die Prüfung auch schon vorbei.

 

 

Practical intermediate examination: part 1

I have finally absolved the first part of my practical intermediate examination today. I have trained at the butcher shop Scheller one last time, today in the morning everything: disassembling, rolling roasts and making skewers.

At 1pm it was already time to start the exam in the production of Wurst Basar.

Now the answer to the question you probably want to ask me since the beginning of reading my report: What did you have to do?

We got half a pig and had to disassembly it. After we had done this, we were allowed to go on with preparing the different meat parts: shoulder round cut, pork loin, filet, topside without cap, rump, silverside and shank for the counter – to say it easy „make them look nicely“.

After everything got checked it was allowed to go on, boning the neck.

From the neck we had to make a roast, cut three slices for grilling from it and present it on a plate.

On an other plate we had to put three skewers and decorate them with vegetables as well.

That’s it, the exam is over.

Was haben denn Erdnussbutter und Quinoa in der Fleischerei zu suchen?

Heute gabs mal wieder einen Special-Job für mich in der Fleischerei Scheller. Vor einigen Wochen habe ich euch ja schon die „Bacon Bombs“ vorgestellt – mit Käse gefüllt und Bacon umwickelt.

Diese habe ich heute wiederhergestellt und noch dazu eine völlig neue Variante -mit Erdnussbutter gefüllt und gepufftem Quinoa ummantelt.

Eine wahre Geschmacksexplosion im Mund, mit der süß-salzigen Erdnussbutter, dem crunchy Bacon und Quinoa außenherum – solltet Ihr auf jeden Fall mal ausprobieren.

Was würdet Ihr gerne als Füllung oder Topping sehen?

Das zeigt wie vielseitig der Metzgerberuf ist. Man kann nur ein paar Zutaten gegeneinander austauschen und erhält ein anderes Produkt.

Es macht einfach total Spaß immer wieder etwas völlig neues auszuprobieren – auch wenn man manchmal nicht weiß wie genau das Endprodukt aussehen wird.

Ich freue mich schon auf das nächste Experiment – mal schaun was da ansteht 😊 – auf jeden Fall erfahrt Ihr hier davon.

 

 

What are doing peanut butter and quinoa at the butcher shop?

I have had a special-job at the butcher shop Scheller today. I have already told you about the „Bacon Bombs“ a few weeks ago – filled with cheese and wrapped in bacon.

Today I have done them and a different variation – filled with peanut butter and breaded in puffed quinoa.

It´s a very tasty combination with the sweet-salty peanut butter, the crunchy bacon and quinoa around it – you should really try it.

What would you like to see as filling or topping?

Being a butcher means a lot of different jobs and products, how you can see. Just changing some ingredients and you have a completely different product.

I like trying out different things – even if I don’t know sometimes how the final product looks like.

I am curious about the next experiment – let’s see what it is 😊 – I am going to tell you about it here, for sure.

Zwischenprüfung

Ich hatte heute Zwischenprüfung. Während wir unsere Prüfungen geschrieben haben, hat eine Lehrkraft meiner Schule: BBS2 das Berichtsheft kontrolliert. Dieses mussten wir vollständig ausgefüllt und unterschrieben zur Prüfung mitbringen.

Hier mal einige Fragen die drankamen:

 

Fachtheorie:

Nennen Sie die Garverfahren und insgesamt acht Fleischteile, die Sie den jeweils geeigneten Garverfahren zuordnen.

Nennen Sie die drei Teile eines Roastbeefs und je zwei Steakzuschnitte.

Was versteht man unter Ergonomie? Nennen Sie zwei Beispiele dazu.

Erläutern Sie die Garverfahren „Braten“ und „Schmoren“. Ordnen Sie jeweils ein Fleischstück zu und nennen Sie zwei geeignete Beilagen.

Nennen Sie die Gefahrenzonen am Handmesser.

Erste Hilfe bei: größeren Schnittwunden, Verbrennungen, Ohnmacht

Nennen Sie die verschiedenen Einteilungen der Gewürze und je ein Beispiel.

Nennen Sie fünf Gewürze und deren Verwendung in Fleisch- und Wurstwaren.

Nennen Sie die Unterkategorien von Brüh-/ Roh- und Kochwurst und je ein Beispiel.

Nennen Sie sechs verschiedene Bundesländer und je eine regionale Spezialität.

 

Mathematik:

Brüche in Dezimalbrüche umrechnen

Bruttolohn und Nettolohn

Rabatt und Skonto

Gewichtskalkulation

 

Politik:

Wie lange dauert die Probezeit in der Ausbildung?

Nennen Sie zwei Pflichten des Auszubildenden.

Nennen Sie zwei Pflichten des Ausbilders.

Wie lange dauert die Probezeit in einem Arbeitsverhältnis?

Nennen Sie zwei mögliche Kündigungsgründe für eine fristlose Kündigung aus dem Arbeitsalltag.

Nennen Sie die fünf gesetzlichen Sozialversicherungen.

Nennen Sie zu jeder Sozialversicherung eine Leistung.

Welche gesetzliche Sozialversicherung trägt der Arbeitgeber zu 100%?

Nennen Sie die 7 gesetzlich vorgeschriebenen Lohnabzüge.

 

 

Intermediate examination

I have written today my intermediate exams. We have written our exams and a teacher of the BBS2 (my school) controlled our apprenticeship report. It was our duty to bring it with us completely filled out and signed.

Here some questions I got asked:

 

Theory:

Name the different cooking methods and in general eight meat parts and which cooking method you use for them.

Name the three different Roastbeef parts and for each part two steak cuts.

What is ergonomy? Give to examples.

Describe the cooking methods „roasting“ and „stewing“ and give for each an example and two possible side dishes.

Name the danger zones of a knife.

First aid: deep cuts, faint, burn injuries

Name the different categories of spices.

Name five spices and and give an example for what you use them.

Name the subcategories for boiled sausages, cooked sausages and raw sausages.

Name six different federal states and for each a regional speciality.

 

Mathematics:

change fractures to decimal fractions

gross wage and net wage

reduction and discount

weight calculation

 

Politics:

How long is the probation period during the apprenticeship?

Name two duties of the apprentice.

Name two duties of the boss.

How long is the probation period of an employment relationship?

Name two reasons for a termination without notice.

What are the five social insurances?

Name one service of each social insurance.

Which social insurance pays the boss completely: 100%?

Name the 7 payroll deductions prescribed by law.

 

 

Der Countdown läuft

Ich kann mich noch sehr gut an meinen ersten Arbeitstag in der Fleischerei Scheller erinnern und jetzt steht in einer Woche schon die erste Prüfung an. Montag, der 28. Januar 2019 ist mein Termin für die theoretische Zwischenprüfung. Sieht ganz so aus als ob’s langsam mal Zeit wird das nötige Fachwissen zu vertiefen 😉

 

In Fachtheorie sind das die folgenden Themenbereiche:

  • Einführen eines neuen Mitarbeiters/ einer neuen Mitarbeiterin – dabei geht es vor allem um die beruflichen Interessenvertretungen, das duale Berufsausbildungssystem, Arbeits- und Unfallschutzvorschriften, Hygiene und die Einteilung der Wurstwaren/ Gewürze
  • Beurteilen und Zerlegen von Schwein oder Lamm – dieses Thema beinhaltet die Einteilung in die verschiedenen Handelsklassen, die Qualitätsanforderungen an das Fleisch und deren Überprüfung/ Erhaltung, sowie die Grob- & Feinzerlegung
  • Herstellen von Hackfleisch – die dafür zu beachtenden rechtliche Bestimmungen, Temperaturanforderungen und Fleischauswahl
  • Herstellen von küchenfertigen Erzeugnissen – dabei spielen Leitsätze für spezielle Fleischstücke, Filetzuschnitte, Roastbeefzuschnitte, sowie die Auswahl der richtigen Fleischstücke für das jeweilige Gericht eine wichtige Rolle
  • Informieren über Fleischereiprodukte – im Zentrum dieses Lernfeldes stehen Werbung, Inhaltsstoffe des Fleisches, die drei Wurstkategorien und auch Zusatzstoffe
  • Beurteilen und Zerlegen von Rind – dessen Klassifizierung, Fleischreifung und dann auch Zerlegen von Rind und Kalb bilden die Inhalte des letzten für die Theorieprüfung wichtigen Lernfeldes

 

Mit Fachtheorie ist es aber noch nicht getan, die Prüfung hat noch zwei weitere Teile: Mathematik und Politik.

In Mathematik ist vor allem Basiswissen gefordert:

  • Gewichtsumrechnung
  • Preisberechnung,
  • einfacher/ umgekehrter Dreisatz
  • Prozentrechnen mit erhöhtem/ verminderten Grundwert
  • Gewichtskalkulation

 

Und zu guter letzt fehlt noch die Allgemeinbildung, also Politik. Dort wird in 60 Minuten das Wissen in folgenden Bereichen geprüft:

  • Berufsausbildung und Arbeitswelt
  • Grundlagen des Arbeitsrechts
  • Sozialversicherungen
  • Grundlagen des Vertragsrechts
  • Soziale Marktwirtschaft
  • Umgang mit Geld
  • Unternehmensgründung
  • Entlohnung der Arbeit

 

Fragen zu den einzelnen Themen oder Bereichen könnt Ihr mir gerne in den Kommentaren stellen.

Ich halte euch natürlich aber auch hier auf dem Laufenden was dann wirklich dran kam.

 

The countdown is running

I can still remember my first day of work at the butcher shop Scheller, as if is was yesterday and now I have already my first exam in a week. Monday, the 28th of January 2019 is my day for theoretical intermediate examination. Seems like it is time now to get all the technical terms in my head now😉.

 

Means to have a look at the following subjects for theory:

  • Introduction of a new employee – it´s mainly about the different representors of interest, the dual apprenticeship system (work and school), industrial safety, accident prevention, HACCP-concept and the classification of sausages and spices
  • Assessing and disassembling pig or lamb – contains the different commercial categories, quality requirements of the meat and the disassembling
  • Making minced meat – and keeping the legal regulations, temperature requirements and the right meat selection
  • Producing convenience products – therefore it is important to know the guiding principles for special meat cuts: filet cuts and roast beef cuts as well as which meat part to use for which dish
  • Informing about meat products – in the centre of this chapter is advertisement, meat constituents, the three sausage categories and the different food additives
  • Assessing and disassembling beef – the contents are the classification of beef, meat aging and disassembling beef or calf

 

But theory is not everything the other two parts of the intermediate examination are mathematics and politics.

Math is in general about basics we all should know:

  • converting from kg in g or the other way around
  • price calculation
  • simple/ reversed rule of three
  • percentage calculation
  • weight calculation

 

The last part is now general education, means politics. There we get examined for 60 minutes in the following sectors:

  • apprenticeship and working world
  • basics of the labour law
  • social insurances
  • basics of the contract law
  • social market economy
  • money management
  • company foundation
  • remuneration for work

 

If you have questions to the topics your welcome to pose them in the comments and I will write you an answer.

And for sure I am going to tell you next week which questions I got asked in the exams.

Bacon Bombs

Heute war ich etwas in der Vorbereitung für den Verkauf tätig. Angefangen damit, dass mir mein Chef – Herr Scheller – gezeigt hat wie man die Bacon Bombs herstellt.

Zuerst alle Zutaten für die Masse abwiegen und alles vermischen, dann die Käsewürfel für die Füllung schneiden – naja einheitliche Würfel schneiden sollte ich vielleicht noch etwas üben 😉.

Was könntet Ihr euch denn gut als Füllung vorstellen – schreibts mir in die Kommentare?

Die fertig gerollten Bombs noch mit Speck ummanteln, marinieren, Käse Topping drauf und ab in den Ofen und dann fertig gebraten in den Laden.

Des Weiteren habe ich Putengeschnetzeltes geschnitten. Dieses habe ich dann mit einer Feigenmarinade und Zuckerschoten vermengt, in eine Schale gefüllt und auch in den Laden gegeben.

Nicht nur diese zwei Sachen gab es heute neu im Tresen sondern auch Torte. Momentmal Torte?! Ja, Ihr habt schon richtig gelesen – Torte geht nicht nur süß sondern auch herzhaft #fleischislife.

Immer mal wieder was neues, da hab ich eindeutig den richtigen Ausbildungsberuf und Betrieb: Fleischerei Scheller gewählt.

Also wem’s da langweilig wird der ist selbst schuld!

 

Bacon Bombs

I have prepared today some things for the display. First of all my boss – Mr. Scheller – showed me how to make the bacon bombs. Therefore, I weighed all the ingredients and mixed them together.

After this I had to cut cheese cubes as stuffing – okay, honestly I have to practise cutting cubes a little bit more 😉.

What would you like to see as stuffing – write it in the comments?

The last steps were now to wrap the bombs with bacon, marinate them and putting the cheese topping on. After a little while in the oven they got out in the shop for selling.

After I finished this, I went on to cut turkey stripes, mixing them with a fig marinade and snap peas – finished and out in the shop.

These two were not the only new things in the counter today, there was cake as well. Wait cake?! Yeah, you have read correctly – cake can be savoury too not only sweet #fleischislife.

I have chosen definitely the right job and shop: butcher shop Scheller to serve my apprenticeship, there is always new stuff to try out and do.

It’s your own fault if you are getting bored!

Schinken verpacken

Bald steht bei mir die Zwischenprüfung an, dafür übe ich fleißig den Zuschnitt für die rohen Schinken – gar nicht so einfach – zu groß ist schlecht, zu klein aber auch.

Bevor der Schinken dann in den Verkauf bei der Fleischerei Scheller kommt wird er eingefroren, gesalzen, gepresst, getrocknet und geräuchert.

Nach all diesen Schritten wird er wie von mir am Samstag in Stücke geschnitten, vakuumiert und schön in schwarzes Papier eingepackt – Beschreibung nicht vergessen, Schleife darum und fertig.

Mir gefällt die Art die Schinkenstücke so zu präsentieren, sieht edel aus – was haltet ihr davon?

 

 

Wrapping raw ham

I have got soon my intermediate examination, therefore I am training to prepare the raw ham correctly – it’s not as easy as it sounds like – if you cut it to big or to little it’s both wrong.

Some more steps the piece of meat has to go through before getting sold at the butcher shop Scheller: freezing, salting, pressing, drying and smoking.

After all these steps the ham gets cut into pieces and vacuum-packed, like I did on Saturday. Not done yet – it gets wrapped into black paper, label around and a ribbon.

I like this way to present raw ham, it looks good and decorative – what do you think about it?