Der Zauber des Handwerks

Was haben denn Feen, Beschwörer und Krieger im Metzgerhandwerk zu suchen? Genau diese Frage kam mir in den Sinn, als ich von der Nachwuchskampagne „Butcher’s Tale – Die Wächter des Handwerks“ des Metzgerhandwerks Bayern gehört habe.

Seit Beginn der Saga verfolge ich die Kampagne jetzt – und ich muss sagen eine bessere Darstellung des Handwerks hätte man nicht wählen können. Eine ganz andere Art der Werbung für die Berufe Metzger/in und Fleischereifachverkäufer/in. Aber genau das macht es besonders, eine ganz normale Berufsbeschreibung hätte ich sicher nicht bis zum Ende mit voller Aufmerksamkeit durchgelesen. Da diese meistens sowieso immer gleich aufgebaut sind: Tätigkeitsbereiche, Vorteile des Berufs, Dinge die man mitbringen sollte, …

Die Kapitel über die „Wächter des Handwerks“ lese ich jedoch gerne und regelmäßig.

Ich freue mich schon Kapitel drei zu lesen, Kapitel eins und zwei könnt Ihr jetzt schon hier lesen.

Obwohl die Handlung in einer ganz anderen zauberhaften Welt spielt ist der Inhalt völlig zutreffend und wird meiner Meinung nach, um einiges besser an die jüngeren Generationen vermittelt als mit einer Standard-Kampagne. Denn mal ganz ehrlich wer von uns schaut nicht gerne Fantasy-Serien oder spielt Video-Games, welche in einer anderen Welt spielen?!

Wir alle im Handwerk besitzen Zauberkräfte:

Wir sind Hellseher/innen, die die Wünsche des Kunden ablesen.

Wir sind Zauberer/innen, die Wurstwaren aus Fleisch herstellen.

Wir sind Kämpfer/innen für die Ehre unseres Handwerks.

…und sind mit vielen weiteren Kräften ausgestattet, die wir in unserer Ausbildung lernen einzusetzen und kontrollieren.

The magic of artisan craft

What have fairy’s, conjuror’s and warriors to do with the butcher trade? That’s the question which popped up in my mind, as I heard of the new junior employee campaign: `Butcher’s Tale – Guardians of artisan craft´ at first.

But now I am following the saga since the beginning – and I have to say there is no better way to present the butcher’s trade. This campaign for the butcher’s profession and the specialized shop assistants is so different in comparison to all the other campaigns which already exist. That’s exactly what makes it so special – I personally would never read a standardized job description from the beginning to the end with full attention. Because they have got all the same sound: fields of activities, advantages of the profession, requirements to bring along, … are listed.

I love reading the chapters about the `Guardians of artisan craft´. I look forward to reading the third chapter if you want to read the first and second chapter you can do that here.

Even though the story plays in another world full of magic, the content is correct. And it achieves the young generations better, than usual campaigns. To be honest, who of us doesn’t like to watch fantasy-series or is playing videogames, which take place in another world?!

All of us, working in the butcher’s trade have magic power:

We are clairvoyants, which read off the wishes of our customers.

We are magicians, which produce sausages out of meat.

We are fighters for the honour of our butcher’s trade.

…and we have a lot more magic power, which we learn to use and control in our apprenticeship.

Frischer Wind

Vielen Metzgereien wurde in den letzten Jahren ein neuer Style verpasst, um wieder up to date zu sein. Denn wer kauft schon gerne in einem Shop ein, in dem sich über Jahrzehnte nichts verändert hat. Die neuen Designs der Läden sind auch für die Kunden auf Anhieb sichtbar.

Seit letzter Woche gibt es gibt es auch frischen Wind hinter den Kulissen. „The Next Generation“ vom Metzgerhandwerk Bayern wurde ins Leben gerufen.

Aktuell besteht „The Next Generation“ aus zehn jungen Kolleginnen und Kollegen. Diese tauschen sich regelmäßig über die Verbandsarbeit, aktuelle Themen, Zukunftsvisionen und viele weitere Dinge aus.

Diese Neuerungen hinter den Kulissen sind mindestens genauso wichtig, wie die neuen Designs der Shops. Und früher oder später macht sich diese Hintergrundarbeit auch für die Kunden bemerkbar. Nicht nur anhand dessen welche Schwerpunkte gesetzt werden.

Die Zukunft des Metzgerhandwerks wird jetzt aktiv gestaltet – denn ein weiter wie bisher ist vielleicht kurzfristig möglich, doch langfristig bewährt sich das nicht.

Fresh Wind

Many butcher shops got a new style during the last few years, to be up to date again. Because, who likes going into a shop which has the same style over decades. The new designs are visible for customers at first glance.

Since last week there is fresh wind behind the scenes as well. „The Next Generation“ of the Metzgerhandwerk Bayern (Butcher’s trade Bavaria) has been started.

It currently consists of ten young colleagues. Which are talking regularly about the association work, latest topics, visions of the future and much more.

Those Innovations are very important for the Butcher’s trade like the new shop designs. And sooner or later the customers are going to realize this work too. For example, due to the set focus for the trade.

The future of the Butcher’s trade is actively shaped now – because going on like usual may be possible at short notice, but in the long run a change is needed.

Erste mündliche Prüfung

Erste mündliche Prüfung

Heute hatte ich meine erste mündliche Prüfung an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf im Fach Lebensmittel und Handelsklassenrecht.

Mal was ganz anderes im Gegensatz zu den rein schriftlich ablaufenden Prüfungen bisher.

Meine Themen waren folgende

  • Trinkwasser und Mikrobiologie
  • Zoonosen und Verkehrsverbot
  • Clean Labelling
  • Besatzdichte beim Tiertransport
  • Haltungsformen von Geflügel
  • Klassifizierer

Ohne konkrete Fragestellung zu den einzelnen Themenbereichen was zu erzählen ist gar nicht so einfach – da weiß man gar nicht wo man anfangen soll. Sobald man dann aber mit einem Thema begonnen hat, fällt einem ein mit was man das noch alles verknüpfen kann.

Bei der mündlichen Prüfung ist auf jeden Fall der Vorteil, dass man den Verlauf der Prüfung ein bisschen mitbestimmen kann. Außerdem spart man sich das seitenlange Schreiben der Antworten.

Dennoch ist mir schriftlich trotzdem lieber, das liegt mir einfach mehr. Die letzte Prüfung ist für dieses Semester aber jetzt vorbei. Und am Sonntag geht’s auch schon wieder in meinen Ausbildungsbetrieb nach Hannover.

First oral exam

I had my first oral exam at university of Weihenstephan-Triesdorf in food law and law of animal grades today.

My themes were the following

  • drinking water and microbiology
  • zoonosis and prohibition of food
  • clean labelling
  • macimum stocking density of animals during transport
  • keeping of chicken
  • classifying of animals

It’s not so easy to speak about all those themes without a specific question – I didn’t know where to begin. But as soon as the beginning is done it wasn’t that difficult anymore.

The positive of an oral exam is, it’s your decision what the professors are going to ask you. And you don’t have to write an answer over pages.

But I prefer having written exams, that’s more my thing. The last exam for this semester is over now. And on Sunday I go to Hannover by train.

Ich mache drei Kreuze

wenn diese Prüfungsphase endlich vorbei ist. Immer nur Lernen ist auf Dauer definitiv nichts für mich. Sobald die eine Prüfung geschrieben ist, ist das nächste Fach mit dem Lernen dran. Alles gleichzeitig zu lernen funktioniert bei mir nicht wirklich – das was ich neu lerne kann ich dann zwar, aber das alte ist vergessen. Von dem her hat sich Schritt für Schritt bewährt, Multitasking kann ich echt nicht empfehlen, wenn es um’s Lernen geht.

Zum Glück habe ich mich für ein duales Studium entschieden, dann habe ich wenigstens in den Semesterferien und während des Semesters samstags Praxis. Und Theorie lernen geht viel einfacher, wenn man weiß wofür man das braucht.

Ich weiß ja nicht was Ihr macht, aber ich werde jetzt mal weiter die Theorie lernen – die Praxis kommt dann in 2 Wochen in meinem Ausbildungsbetrieb in Hannover.

 

I am looking forward to,

this exam period being over. To study all the time is nothing for me. As soon as one exam is written, I have to start learning for the next exam. To learn everything at a time is impossible for me – I know the new topic, but forgot the old one. Multitasking is not to recommend for studying – step by step makes more sense.

Fortunately I decided to absolve my studies dual. Like this I get at least Practical work

in my semester break and during the semester on Saturdays. To study theory is easier, if you know what you need it for.

I don’t know how you spend the rest of the day, but I go on studying – and in two weeks I will have Practical work at the butcher shop I am serving my apprenticeship at, in Hannover.

Endlich wieder Präsenz!

In den nächsten drei Wochen habe ich endlich mal wieder Präsenzpflicht am Campus Triesdorf. Leider nur, um dort meine Prüfungen unter strengsten Hygienevorschriften abzulegen.

Zwei Prüfungen sind bereits abgehakt: Marktlehre und Marktpolitik, sowie mein Wahlpflichtfach Grundlagen der Ernährungsphysiologie.

Es folgen noch folgende:

  • Verfahrenstechnik pflanzliche Lebensmittel
  • Verfahrenstechnik tierische Lebensmittel
  • Produktionsökonomie
  • Lebensmittel und Gesundheit
  • Lebensmittel und Handelsklassenrecht

Lebensmittel und Handelsklassenrecht wird mündlich stattfinden. Ich bin schon gespannt wie so eine mündliche Prüfung ablaufen wird, da das meine erste an der Hochschule sein wird.

Danach geht es im 4. Semester voraussichtlich wieder mit reiner Online-Lehre weiter. Ich hoffe aber, dass meine Laborpraktika in irgendeiner Art und Weise stattfinden können.

Bereits im 2. Semester habe ich die Laborpraktika in der Biologie nämlich verpasst und diese konnten auch nicht mehr nachgeholt werden.

Uns wird zwar immer gesagt, dass wir von den Studieninhalten nicht viel verpassen – aber ich habe das Gefühl, dass man vor allem die praktische Anwendung verpasst. Auch der Dialog zwischen den Studierenden und den Dozenten fehlt durch die Online-Vorlesungen weitgehend. Schauen wir mal wie es weiter geht im März…

 

Finally attendance time again

I have attendance time at my university in Triesdorf the next three weeks. Unfortunately only to write my exams under strict hygienic rules.

I wrote two exams already: market policy and basics of nutrition physiology, that’s my elective subject.

The other exams are going to be:

  • technology of plant-based food
  • technology of animal-based food
  • production economy
  • food and health
  • food law and law of animal grades

The last exam of this list is going to be oral. I am curious already how an oral exam takes place, because it’s my first at university.

The 4th semester is planned to be only online via Zoom-Meetings again. I really hope the practical lessons at the laboratory can take place somehow. Because the practical lessons in 2nd semester couldn’t take place and it seems to be impossible to catch up on them.

The profs tell us always we do not miss study content – but I think we miss especially the practical relevance. And the contact to the other students and the profs is in Zoom-Meetings not like in lectures at the university. But let’s see how it goes on in March…

Allein im Urlaub

Ja ihr habt richtig gelesen „im Urlaub“. Ihr fragt euch jetzt bestimmt: „Wie ist das möglich?!“ – die Hotels haben ja momentan für Urlauber geschlossen. Ich bin trotzdem im Urlaub – dabei sollte ich doch eigentlich den Vorlesungen meines Studiums folgen…

Wohin bin ich verreist?

Eine enge Straße von Wald umgeben führt dorthin.

In ein kleines mittelfränkisches Dorf.

Leicht verschneit.

Bekannt für die vielfältigen Bratwurstvariationen des Grünen Metzgers.

Das Hotel ist weltweit bekannt.

Ein Sandsteinhaus mit grünen Fensterläden.

Reiseziel für Gäste aus aller Welt.

Einzigartig konzipiert.

Doch momentan „fast“ Menschenleer.

Kommentare in vielen Sprachen an der Gästewand.

„Fränggisch“ ist aber die einzige Sprache die zurzeit durch die Räume hallt.

 

Alone on holidays

You read right „on holiday“. Probably, you think now „How is that possible?!“ – all hotels are closed for tourists at the moment. Nevertheless, I am on holidays – though I should listen to my university lectures…

Where am I?

A small street surrounded by forest leads there.

To a little Franconian village.

Snow-covered.

Well known for the green butcher with it’s variations of `Bratwurst´.

The hotel is known worldwide.

A sandstone house with green window shutters.

Travel destination for guests from all over the world.

Unique designed.

Yet „almost“ deserted.

Comments in several languages at the guest wall.

„Fränggisch“ (Franconian) is the only language which resounds through the rooms at the moment.

Typisches Winteressen

Mir fallen da spontan zwei ein:

  •  Schlachtschüssel mit Kraut
  •  Bregenwürstchen mit Grünkohl

Schlachtschüssel mit Kraut ist mir von Zuhause: Metzgerei Böbel bekannt und Bregenwürstchen mit Grünkohl habe ich in der Fleischerei Scheller kennen gelernt.

Je nach Region gibt es noch viele weitere Jahreszeit spezifische Gerichte – welche fallen euch noch ein?

Was ist überhaupt Schlachtschlüssel?

  • gekochtes Kopffleisch vom Schwein: Schweinebäckchen oder Rüssele
  • frische Blutwurst
  • frische Leberwurst

werden in Kesselbrühe erhitzt und dann mit Sauerkraut und frischem Brot verzehrt.

Und was sind Bregenwürstchen?

  • rohe/ leicht geräucherte Mettwürste aus Schweinefleisch
  • mittelgrob gewolft
  • in Schweinedarm gefüllt

Genau um diese regionalen Unterschiede zu sehen habe ich mich dafür entschieden meine Ausbildung nicht in Mittelfranken zu machen, sondern über den „Tellerrand hinauszuschauen“ und mir einen Ausbildungsbetrieb weiter weg zu suchen.

 

Typical winter meal

There are two in my mind

  • `Schlachtschüssel with Kraut´
  • `Bregenwürstchen with Grünkohl (kale)´

I know `Schlachtschüssel´ from home: butcher shop Böbel and I got to know `Bregenwürstchen´ at the butcher shop Scheller in Hannover.

Every region has typical dishes for several seasons – which ones do you know?

What is `Schlachtschüssel´?

  • cooked meat of the head of pig: cheek, snout of pig
  • fresh blood sausage
  • fresh liver sausage

get heat up in broth and eaten with kraut and fresh bread as side dishes.

What are `Bregenwürstchen´

  • fresh/ smoked pork sausage
  • coarse minced
  • filled in pork casing

I decided to serve my apprenticeship in Hannover and not in Franconia to get to learn more about the regional specialities in Hannover.

Anschauen lohnt sich!

Beim Blick auf Facebook heute nach der Arbeit ist mir der Film ins Auge gefallen der in Zusammenarbeit von der Fleischerschule Augsburg und der Informationskampagne Bayerisches Rindfleisch GGA entstanden ist. In diesem Film wird die fachgerechte Zerlegung eines Rindes gezeigt.

Den Film habe ich mir gleich angeschaut. Ich finde es immer spannend zu sehen mit welcher Technik andere auslösen. Man kann sich dabei oft viel abschauen.

Ich kann auf jeden Fall allen empfehlen sich dieses Video anzuschauen – egal ob Azubi, Geselle, Metzgermeister, Koch, Kunde, … – jeder, der mit Fleisch zu tun hat kann davon sicher noch was lernen. Und sei es nur ein anderer Name für ein Teilstück.

Ich persönlich hätte mir für das Video noch gewünscht, dass gezeigt wird, wie Vorderviertel, Lende, Lappen und Keule vom halben Rind abgetrennt werden. Das hätte für mich den Film noch Runder gemacht – aber ich weiß ja wie es geht also halb so wild 😉.

Tipp für alle Azubis: der Film eignet sich hervorragend als Teil der Vorbereitung für die Zwischen-/ Abschlussprüfung. Denn die Teilstücke werden benannt und es wird erzählt, für welche Gerichte sie besonders geeignet sind – eine beliebte Frage die auch gerne in der Prüfung drankommt. Ihr werdet es aber ja auch noch selbst feststellen, wenn es soweit ist.

Den Film könnt Ihr euch hier anschauen – ich wünsche euch viel Spaß dabei.

 

Watch it, it’s worth it!

Today after work, I saw the video from the cooperation of the butcher school in Augsburg and the information campaign Bavarian Beef GGA. This film shows the professional disassembling of beef.

I watched the film straight away. It’s always interesting to see which technic others are using to disassemble. You can learn a lot through watching.

I can recommend you to watch this video – no matter if you are apprentice, master butcher, cook, customer, … everybody who works with meat can learn something. At least different names for the same cut.

In my opinion it’s missing, how to cut the front quarter, back, flank and rump off the half beef – it would make the video complete. But I know how to do it, so not that important 😉

My tip for the apprentices: watch this video, it’s a great preparation for your exams, because all cuts are shown and you get told what to use them for– and that’s a common question in the exam. But you’ll see sooner or later.

Watch this film here – have fun.

Was gibt’s neues?

Seit gestern bin ich wieder in meinem Ausbildungsbetrieb – der Fleischerei Scheller in Hannover. Ich finde es immer total spannend zu erfahren was sich in der Zeit verändert hat, in der ich nicht im Betrieb war. Ganz so viel Zeit ist diesmal zwar nicht vergangen, aber Veränderungen gab es trotzdem. Anfang Oktober hat nämlich ein weiterer Azubi seine Lehre dort begonnen.

Ich erinnere mich noch gut daran zurück, wie schwer es für mich am Anfang war, mir zu merken, wo ich entlang schneiden muss. Sieht einfach alles gleich aus, wenn man sich noch nicht so auskennt. Und mittlerweile weiß ich genau, wie man den Deckel bei der Kugel entfernt oder das Fleisch sortiert. Beim Entfernen der Sehnen aus der Schulter habe ich aber immer noch meine Probleme – so viele Sehnen und dann genau wissen, wo die entlang laufen ist für mich hohe Kunst. Das wird aber sicher auch noch werden.

Die Produkte, die hergestellt werden haben sich nicht verändert. Klar gibt es die Jahreszeit typischen Produkte: Bregenwürstchen und Knappwurst im Gegensatz zum Sommer, doch diese kenne ich schon von den letzten 2 Jahren. Mal schauen welche Aufgaben in den nächsten Tagen noch auf mich warten. Morgen darf ich Maultaschen machen, darauf freue ich mich schon.

 

What’s the news?

I am in Hannover since yesterday to work at the butcher shop Scheller, where I serve my apprenticeship. It’s every time exciting to see what changed during the time I haven’t been there. Well, it hasn’t been much time, which I have been away. But there are changes. They have a new apprentice since beginning of October.

I remember very well how complicated it was for me at the beginning to memorize where to cut and where not to. It looks so similar, if you don’t know the different cuts, yet. By now, i know exactly how to part the meat pieces and how to sort the small meat pieces. To cut all the tendons out of the shoulder and to know where to find them is still a problem for me – that’s high art in my opinion. I am going to learn that through practise, that I know for sure. The products they produce didn’t change. Sure, they produce typical seasonal products, like `Bregenwürstchen´ and `Knappwurst´ now, but I learned how to produce these products already two years ago. Let’s see which tasks I get during this week. I am producing `Maultaschen´ (Swabian raviolis) tomorrow, that’s the only plan I know yet.

So lernt man die Umgebung kennen

Jetzt vor Weihnachten gibt es ganz viele WurstTaxi-Bestellungen. Und diese zu liefern ist mein Job. Viele der Kunden kenne ich noch nicht und dann heißt es erstmal nach Navi fahren und das richtige Haus suchen. Mit dem Haus finden ist es aber nicht getan, die Parkplatzsuche ist momentan weitaus schwieriger, da viele Leute Zuhause sind – jetzt verstehe ich auf jeden Fall die Postboten die das Auto einfach schnell stehen lassen. Meist sind die kleinen Gassen schon so zugeparkt, dass es unmöglich ist dort einen Parkplatz zu finden.

Heute hatte ich viele neue Stationen, teilweise in Gegenden die ich gar nicht kenne. Ohne Navi wäre ich definitiv verloren. Ich bin mir nicht mal sicher ob ich von manchen Orten überhaupt nach Hause gefunden hätte, wenn die Technik versagt hätte – mit meinem Orientierungssinn wahrscheinlich nicht.

Aber durch das viele Lieferungen ausfahren zur Zeit wird die Orientierung auf jeden Fall stetig ein kleines bisschen besser – zwar nicht viel aber immerhin.

Morgen Nachmittag geht’s gleich weiter, damit alle ihre Weihnachtsbestellung rechtzeitig bekommen.

 

Like this I get to know the region

We have lots of deliveries by WurstTaxi at the moment. That’s my job. Many of the customers I don’t know yet, therefore I need the navigation system and have to find the right house. As soon as I found the house I need a parking space, it’s very hard to find one at the moment, because many people are at home – well, I understand now the postman, who just gets out of the car and delivers the package. In the narrow streets are already so many cars parked that is difficult to find a free space.

I had various new stops today, sometimes in regions I have never been before: I am sure, I would be lost without navigation. I don’t know if I would find the way home without navigation from some of those places – gladfully the technic worked, because I have no sense of orientation.

But it gets better every time through all those deliveries – only a little bit, but at least that.

The training goes on tomorrow afternoon, so everybody has the Christmas order.