Was erwartet mich?

Nach drei Monaten Studium geht es für mich in zwei Wochen mal wieder nach Hannover in meinen Ausbildungsbetrieb: Fleischerei Scheller.

Der Zug für die Fahrt ist schon lange gebucht. Ich bin gespannt, ob der Zug so leer ist wie beim Ersten Lockdown. Zeitweise bin ich da komplett allein im Wagon gewesen. Mal schauen, ob das wieder so wird.

Was hat sich auf der Arbeit verändert? Das werde ich dann sicher auch herausfinden. Auf jeden Fall habe ich einen neuen Kollegen, mit dem ich bis jetzt noch nicht zusammengearbeitet habe – das ist das einzige was ich weiß. Und arbeiten unter Corona-Maßnahmen wird sicher auch anders sein als bisher. Wie genau weiß ich auch noch nicht. Es ist ja aber auch noch Zeit und spätestens am ersten Arbeitstag werde ich das dann feststellen.

In den ganzen Tagesabläufen oder von den Produkten her hat sich bestimmt auch wieder einiges verändert. War bis jetzt immer so und das macht es auch spannend.

 

What can I expect?

I am going to work in two weeks at the butcher shop Scheller, after three months of studying.

I booked my train ticket already some time ago. I am curious if the train is as empty as it was at the first lockdown. There I had one wagon for me alone. Let’s see if it’s this time the same.

What changed at work? I will find out for sure. They have a new employee at the butcher shop, I have never worked with – that’s the only thing I know. Working will be different due to the Corona rules. But I don’t know in which way different.

It’s still time to find that out and at the latest I am going to find that out at my first day of work.

I guess the daily routines changed as well and there will be some new products, at least it was like this the last times.

So lerne ich

Wie lernt man am Besten? Gute Frage, nächste Frage – das kommt immer darauf an, ob man eher leicht oder schwer lernt.

Meine Schritte sind  folgende:

  • Schritt 1: Skripte in knappen Stichpunkten zusammenfassen, da ich mit den Skripten einfach nicht lernen kann – entweder steht dort nur Fließtext oder es sind sehr viele Beispiele eingestreut. Beispiele sind keineswegs schlecht aber ein Beispiel reicht in der Zusammenfassung und falls man mehr braucht kann man nochmal im Skript nachlesen.
  • Schritt 2: Notizen aus den Vorlesungen in die Zusammenfassung einarbeiten
  • Schritt 3: bei Verständnisproblemen in Büchern nachlesen und den betreffenden Abschnitt aus dem Buch zusammenfassen und an betreffender Stelle in der Zusammenfassung einfügen
  • Schritt 4: das Beispielfragen-Dokument der Dozenten beantworten und einen eigenen „Fragenkatalog“ zusammenstellen – bei Dozenten die keine Fragen direkt zur Verfügung stellen, die in der Vorlesung gestellten Fragen notieren und beantworten
  • Schritt 5: von den Dozenten häufig angesprochene Themen in der Zusammenfassung und die zugehörigen Fragen markieren
  • Schritt 6: Zusammenfassungen und Fragenkataloge lernen – ich lese meist nur die Überschrift oder Frage und sage dann laut vor mich hin was ich dazu weiß und erst dann lese ich die richtige Antwort
  • Schritt 7: Themen die man sich schwer merken kann noch einmal handschriftlich aufschreiben – meist überlege ich mir dann dazu Eselsbrücken oder fertige eine kleine Zeichnung/ Mindmap an
  • Schritt 8: sich selbst regelmäßig Abfragen oder sich von jemandem Abfragen lassen und dann zwei Stapel bilden – ein Stapel mit Dingen die man kann und den anderen mit Dingen, die man nicht kann
  • Schritt 9: Themen die man nicht kann verstärkt lernen und die anderen nur noch durchs durchlesen festigen
  • Schritt 10: alles am Abend vor der Prüfung oder am Tag der Prüfung nochmal durchlesen
  • Schritt 11: erfolgreiche Prüfung ablegen

Jetzt kennt Ihr das System mit dem ich am Besten lernen kann. Ich kümmer mich dann jetzt mal weiter um meine Zusammenfassungen, sonst werden die bis Weihnachten nie mehr fertig und lernen sollte ich vielleicht auch mal – in 2 Wochen ist schließlich schon die erste Prüfung…

 

That’s how I am learning

What’s the best way to learn? Good question, but there is no answer which is absolutely right – because learning is not for everybody ease. Some students need more time than others.

My steps are the following:

  • step 1: summing up all the scripts in key points, because I am not able to learn with the script – there is either a running text on them or to many examples between the important things. Not to understand me wrong, examples are good, but in a summary is one enough and if more are needed you can just look them up in the script.
  • step 2: adding notes of the lectures to my summary
  • step 3: looking things up in a book and taking notes, if I don’t understand them
  • step 4: answering the sample questions document of the lecturers and preparing a ‘questionnaire’ – if lecturers don’t give sample questions directly in a document, note down the questions they ask in the lectures and answer them
  • step 5: highlight the themes and questions which the lectures tell you multiple times
  • step 6: learning the summary and questions – my way is to read the title or questions and speak out loud what I know, than I read the correct answer
  • step 7: making notes by hand on a paper to themes, which are hard to understand – and create mnemonics or a drawing/ mind map
  • step 8: repeating everything by yourself or with somebody who asks you questions and you have to answer them – build two stacks, one with things you know and one with things you have to repeat more often
  • step 9: learn the things you don’t know yet and just read the things you know
  • step 10: read everything through the day before or at the day of the exam
  • step 11: writing a successful examination

Now you know my favourite system to learn. I go on with writing summaries now, otherwise they won’t be ready by Christmas and probably I should start learning as well – because I have only two weeks left until my first exam…

 

Schneeflöckchen

Endlich wieder Schnee 😊. Als ich heute früh meinen Vater das Wort „Schnee“ sagen gehört habe war ich auf einmal ganz schnell wach. Ich bin mir sicher, dass ich sonst nicht so schnell aufgestanden wäre. Manchmal brauchts halt einfach nur die richtige Motivation zum Aufstehen.

Schneeräumen stand eigentlich auf dem Plan – daraus wurde ganz schnell Schneemann bauen. Hat sich aber auf jeden Fall gelohnt, der Schneemann macht sich gut neben der Ladentüre. Und viel Bewunderung hat er auch schon erhalten.

Nach dem Spaß war dann auch noch das Schneeräumen dran – ganz schön anstrengend bei so viel Fläche. Meine Schwester und ich waren damit, aber auch relativ zügig fertig. Gerade noch rechtzeitig zum heißen Fleischkäse aus dem Ofen – das Beste Frühstück überhaupt.

 

Snowflakes

Finally snow again 😊. I heard my father saying the word „snow“ today in the morning and was awake straight away. I am sure I wouldn’t get up otherwise that fast. Seems like the right motivation was missing.

Clearing the snow was the plan – but first I had to build a snowman. It was worth it, the snowman next to the shop door looks great. It got infinite admiration as well.

After all the fun the snow had to be cleared – exhausting with such a big area. Nevertheless my sister and I were fast. Just in time for the best breakfast – hot ‚Fleischkäse‘ out of the oven.

Gesichter der HSWT

In einer Mail von der Hochschule wurden alle Studenten dazu angehalten ein Portrait von sich zu verfassen. Eine Auswahl der Portraits soll auf dem offiziellen Instagram-Kanal: hswt. de erscheinen. Diese Serie soll am 1. Dezember beginnen.

Im Folgenden mein Beitrag:

Ich heiße Julia Böbel und studiere mittlerweile im dritten Semester Lebensmittelmanagement dual. Die theoretischen Inhalte der Vorlesungen ergänzen sich optimal mit den praktischen Ausbildungsinhalten der Metzgerlehre im Betrieb. Bereits in den ersten Semestern wird beispielsweise auf die Anatomie der Tiere, die Tierhaltung und die Fütterung eingegangen. Dieses Wissen ist für meine Berufsausbildung wichtig, da Haltung und Fütterung Auswirkungen auf die Qualität des Fleisches haben. Das Studium ist somit eine Vertiefung des erlernten Wissens in der Berufsschule und hilft die Hintergründe der einzelnen Herstellungs- und Verarbeitungsprozesse in der Lebensmittelproduktion besser nachzuvollziehen.

Für mich ist die HSWT eine große Familie. Wenn man Hilfe benötigt kann man sich jederzeit an die Studenten aus den höheren Semestern oder die Dozenten wenden. Ich schätze den hohen Praxisanteil an der HSWT. Durch diesen kann man sich das theoretisch vermittelte Wissen besser merken. Mein Lieblingsfleck am Campus Triesdorf ist die Mensateria. Diese ist einer der Mittelpunkte der Hochschule. Dort kommt man immer mit anderen Studierenden ins Gespräch.

Ich wünsche mir vom nächsten Semester, dass die Vorlesungen wieder direkt an der Hochschule stattfinden können – denn ganz ohne Lerngruppen und den Austausch mit den Kommilitonen fehlt einfach ein bedeutender Teil des Studentenlebens.

Wer mehr über mein Studium und meine Ausbildung wissen möchte kann gerne meinen Blog www.wurstjuly.de besuchen.

 

Faces of the HSWT

All students oft he HSWT (my university) got an email with the request to write a portrait about themselves. A selection of those portraits is going to be shared at the official Instagram-Account: hswt.de. This series is going to start at first of December.

That’s my portrait:

My name is Julia Böbel and I am studying food management dual in the third semester. The theoretical contents of the lectures complement the practical contents of my apprenticeship to be a butcher perfectly. Anatomy of animals, animal husbandry and feeding is already part of the first semesters. This knowledge is very important for my apprenticeship, because husbandry and feeding have an impact on the meat quality. Therefore my course of study deepens my gained skills of butcher school and helps to comprehend the background of the production and processing processes in the food industry.

The HSWT is a big family for me. If you need help, You can ask students of advanced semesters or the professor. I value the high practical part at the HSWT. It makes easier to memorize the theoretical learnt stuff. My favourite place at the campus Triesdorf is the canteen. This is one of the social hubs at the university. You are starting there for sure a conversation with other students.

My wish for the next semester is to have lectures at university again – because there is missing a part of student life without the exchange with other students and having learning groups.

You want to know more about my studies and my apprenticeship, just have a sight at my blog www.wurstjuly.de.

Handelsklassenrecht live

In diesem Semester habe ich Vorlesungen über das Handelsklassenrecht. Diese Vorlesung ist vor allem im Hinblick auf meine Ausbildung zur Metzgerin sehr sinnvoll. Man schneidet das Thema zwar in der Berufsschule mal an, aber so ausführlich wird es dort nicht behandelt. Ich finde es durchaus wichtig auch zu Erfahren was bei der Handelsklasseneinteilung zu beachten ist – Tabellen auswendig lernen kann jeder, aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das so gelernte schnell wieder vergessen ist. Weiß man aber über die Hintergründe über die Einteilung in die Fleischigkeitsklassen und Fettgewebeklassen kann man sich das alles einfacher merken.

Die Einteilung wird anhand des Schlachtkörpers vorgenommen – aber was bezeichnet man mit dem Begriff „Schlachtkörper“ überhaupt? Was gehört dazu und was nicht?

Des Weiteren haben wir uns angeschaut wie man bei der Einteilung in die Handelsklasse vorgeht. Die Profile der wesentlichen Teile: Keule, Rücken, Schulter spielen für die Einteilung in die Fleischigkeitsklasse eine Rolle. Für die Einteilung in die Fettgewebeklasse betrachtet man die Dicke der Fettschicht auf der Außenseite des Schlachtkörpers und auf der Innenseite der Brusthöhle.

Insgesamt betrachtet man drei Komponenten

  • Kategorie (Geschlecht, Alter, kastriert/ nicht kastriert, …)
  • Profile (Keule, Rücken, Schulter) àFleischigkeitsklasse
  • Fettgewebeklasse

Die Einstufung und Kennzeichnung hat am Schlachthof zu erfolgen. In der Vorlesung haben wir dann auch besprochen in welcher Form: Stempel, Etikett die Kennzeichnung stattfinden kann und welche Vorschriften es dafür gibt. Auf die Befreiungen der Klassifizierungspflicht sind wir auch weiter eingegangen.

Ich bin mir sicher, dass wir in dieser Tiefe das Thema nie in der Berufsschule behandelt hätten – ich bin aber froh, dass wir im Studium so tief darauf eingehen. Einige meiner Mitstudenten, die sich mehr für den pflanzlichen Schwerpunkt interessieren finden das zwar nicht so toll, doch es war vorher klar, dass der Studiengang bis zum vierten Semester beide Schwerpunkte thematisiert. Ab nächstem Semester trennen sich dann die Wege in tierischen und pflanzlichen Schwerpunkt.

Auf jeden Fall zeigt sich auch wieder in der Vorlesung Handelsklassenrecht, dass die Ausbildung eine wichtige Ergänzung zum Studium ist. Dadurch habe ich nämlich einen Wissensvorsprung was die Praxis betrifft – Begriffe wie Keule, Pistole, Vorderviertel, Hinterviertel und viele mehr sind mir nicht neu. Viele meiner Mitstudenten ohne praktischen Hintergrund haben damit durchaus Probleme.

Das Studium macht auf jeden Fall dual oder nach einer bereits abgeschlossenen Ausbildung im Bereich Lebensmittel mehr Sinn und die Thematiken sind einfacher nachzuvollziehen.

 

Commercial grade classification live

I have got lessons about commercial grade classification at university this semester. Those lessons are very interesting for me, especially because I am serving an apprenticeship to be a butcher. We had this theme at butcher school as well, but we didn’t speak about it in detail. But in my opinion it is very important to know, what you need to take care of if you want to assign the carcasses in commercial grades – learning charts by heart can be done by everybody, but I know from my own personal experience, how fast you forget everything you learnt.

If you know about the background of classification in the class of conformation and fat cover it’s easier to remember.

The carcass is used for classification – but what does the term „carcass“ include and what not?

Furthermore we were talking about the process of the grade classification. The profiles of the significant parts: leg, back and shoulder are very important for the classification in the class of conformation. For the classification of the fat cover the amount of fat on the outside and inside of the carcass is decisive.

In general matter the following three components:

  • category (gender, age, neutered/ not neutered, …)
  • profile (leg, back, shoulder) àclass of conformation
  • fat cover

The classification has to take place in the abattoir. We were talking about the way of classification as well in the lesson. It can be done by a stamp or a label – there are legal provisions for both, which our professor explains us precisely. Exceptions of the classification duty exist as well.

I am sure we are never going to talk about this theme so detailed at butcher school – but I am happy I know more about it now, thanks to my studies. Well, some of my fellow students, which are more interested in plants think this theme is not important at all – but it was clear that this course of study includes both thematic focuses until forth semester. Already next semester the paths of animal and plant focus are separating.

This lesson shows again how important my apprenticeship is, as practical supplement to my studies. I have got because of my apprenticeship additional Know-How – terms like leg, forequarter, hindquarter and some more are nothing new for me. Some of the other students have problems with these terms and don’t know what’s meant.

To study food management makes more sense in addition with an apprenticeship or after an apprenticeship in the food business – the different themes are easier to understand like this.

 

Sicherheit geht vor

Heute mal ein ganz anderes Thema – wisst Ihr eigentliche wie viele Schutzmaßnahmen es im Metzgerhandwerk gibt um Verletzungen zu verhindern:

  • Sicherheitsschuhe mit Stahlkappen
  • Kettenschürze als Schutz vor Stichverletzungen beim Auslösen
  • Gummischürze zum Schutz vor heißem Wasser
  • Unterziehhandschuh und Thermoweste als Kälteschutz
  • Kettenhandschuh zum Schutz vor Schnitt- und Stichverletzungen beim Zuschneiden/ Auslösen
  • Gehörschutz als Lärmschutz beim Kuttern
  • Fingerschutz am Messer, der das Abgleiten auf die Schneide verhindert
  • Fleischhaken nur mit einer Spitze
  • gute Beleuchtung des Arbeitsplatzes, damit Gefahrenquellen rechtzeitig erkannt werden können
  • rutschfester Fußboden, um Ausrutschen zu verhindern
  • Augenschutzbrille beim Messerschleifen

des Weiteren ist jede Maschine mit den verschiedensten Sicherheitsvorrichtungen ausgestattet, um das Arbeiten damit so sicher wie möglich zu machen:

  • die Andrückvorrichtung und  Schutzleiste des Sägeblatts bei der Knochenbandsäge
  • das Sicherheitsventil beim Druckkochkessel
  • Schutzvorrichtungen am Einlaufschacht & der Auslauföffnung beim Wolf

Ganz schön viele verschiedene Schutzmaßnahmen und es gibt sicher noch viele mehr – welche fallen euch denn noch so ein?

Früher war es sicher undenkbar, dass einmal so viele Maßnahmen für die Arbeitssicherheit ergriffen werden – und heute sind sie kaum mehr wegzudenken. Wenn ich schon allein daran denke wie oft mich vor allem die Kettenschürze & der Kettenhandschuh vor schweren Verletzungen gerettet haben, weil ich mit dem Messer abgerutscht bin.

Aber genau zu dem Zweck sind ja alle der oben genannten Dinge da – Schäden verhindern, bevor sie entstehen.

 

Safety first

Today a theme I never wrote about yet – do you know how many protective measures we butchers have to prevent injuries:

  • safety shoes with steel toecaps
  • safety aprons and gloves against cutting and stab wounds
  • rubber apron as protection of hot water
  • protective glove and jacket against the cold
  • hearing protection as noise protection during producing sausage meat in a bowl cutter
  • finger protection at the knife handle to prevent slipping off
  • meat hooks with only one peak
  • good light at the workplace, so potential hazards can be recognized soon
  • anti-slip ground to prevent slipping
  • eye protection during sharpening knives

furthermore every machine has it’s own safety devices to make working with them as safe as possible:

  • the pressing fixture and protective strip of the saw blade
  • the safety valve at the pressure cooker
  • protective devices at the mincer

Those are many different protective measures, and I am sure there are a lot more – which ones can you add?

It was unconceivable in the past there will be so many measures for occupational safety in the future – and I won’t miss them today. The safety apron and glove saved me a lot of times already from cutting and stab wounds.

But for this purpose we have all those measures – to prevent damages.

 

Wer findet das Kuckucksei?

Es stand mal wieder die Frage im Raum: Was wird gekocht? Mein Vater meinte dann, dass er richtig schöne Dry-Aged Schweinehaxen vom „Steigerwälder Schwarzerle“ hat. Somit stand fest was es gibt und da das nicht gereicht hätte gabs noch drei andere Haxen dazu.

Die Haxen ganz normal zu lassen war mir zu langweilig, also habe ich sie zu „Pork-Pops“ geschnitten wie schon etliche male in meinem Ausbildungsbetrieb – der Fleischerei Scheller. Naja ganz so wie dort habe ich es nicht gemacht, denn dort sind die Haxen komplett ohne Schwarte. Richtig knusprige Schwarte gehört aber mich zur Haxe dazu. Von dem her habe ich den Zuschnitt ein bisschen abgewandelt, damit auch noch Schwarte dran war.

Danach habe ich die Schwarte noch eingeritzt und die Haxe gebunden, damit sie schön aussieht.

Meine Schwester hat das Ganze dann zubereitet – schon praktisch, wenn die Köchin im Haus ist. Sie bereitet das Fleisch zu und ich bereite es vor – ist schon eine gute Kombination. Das Essen war richtig lecker.

Eine Verkostung war’s aber auch:

Wie schmeckt das frische Fleisch im Vergleich zum Dry-Aged Fleisch vom „Steigerwälder Schwarzerle“?

Wie wirkt sich der Bindegewebsanteil auf den Geschmack und die Saftigkeit aus?

Euch ist doch sicher schon aufgefallen, dass eine der Haxen auf dem Bild aus der Reihe tanzt.

Ich kann euch nur empfehlen so eine Verkostung auch mal zu machen – bin schon gespannt was euch am Besten schmeckt.

 

Can you find the cuckoos egg?

My sister and I were thinking about what to cook. Our dad told us, we can prepare Dry-Aged knuckles of pork of the ‚Steigerwälder Schwarzerle‘. Choice made, but since two were not enough, we prepared three other knuckles as well.

To let the knuckles ordinary was to boring, so I cut them into ‚Pork Pops‘ like I did several times at the butcher shop I am serving my apprenticeship – the butcher shop Scheller.

Okay well I dindn’t cut them exactly like there, because they cut the knuckles, so they don’t have rind on them at all. But for me crunchy rind has to be on pork knuckles. That’s why I modified the cut a little bit, to make sure there is rind on it.

I fixed the knuckles with twine, to let them look beautiful after I scratched the rind.

My sister prepared everything – very handy to have a chef at home. She is cooking the meat and I cut it – a good combination. The dinner was delicious.

It was a tasting as well:

How tastes the fresh meat in comparison to the Dry-Aged meat of the ‚Steigerwälder Schwarzerle‘?

Which effect has the amount of connective tissue on taste and juiciness?

I am sure you noticed, one of the knuckles is differs from the rest.

I can highly recommend you to make such a tasting as well – I am curious which knuckle has the best taste in your opinion.

Vorfreude ist die schönste Freude

Heute früh beim Blick auf’s Handy wurde meine Vermutung, dass die World Butchers‘ Challenge auch im August 2021 nicht stattfinden wird offiziell bestätigt.

Aufgegeben wird aber deshalb trotzdem nicht, ich will da unbedingt mit dem Butcher Wolfpack teilnehmen. Wir haben uns jetzt schon solange intensiv darauf vorbereitet und werden auch die Zeit die uns die Verschiebung bringt weiter nutzen, um unser Programm zu perfektionieren.

Ich freue mich auf jeden Fall darauf teilzunehmen und die anderen Teams kennenzulernen – auch wenn noch kein neuer Termin feststeht. Sobald Reisen wieder sicherer und vor allem planbarer ist wird bestimmt ein Termin festgelegt und Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude.

 

Anticipation is the greatest joy

My guess was right – the World Butchers‘ Challenge in august 2021 got cancelled officially.

I won’t give up. I want to take part with the Butcher Wolfpack, whenever a new date is set again. We were training a lot for this Challenge and are going to use the time we got through postponing effectively to work on our presentation.

I am happy to be able to take part at it and meet the other teams – even though a new date isn’t set yet. I am sure as soon as travelling becomes safer and more predictable again a new date gets determined and as you know anticipation is the greatest joy.

 

Kisten Chaos?!

Beim Abspülen hatte ich letztens die weißen Kisten in der Hand. Mein Vater hat mir dann erzählt, dass das die Vorgängerkisten der jetzigen Eurokisten sind. Die weißen Kisten kann man durch Drehen entweder platzsparend ineinander stapeln oder zum Trocknen übereinander. Jedoch haben sich diese Kisten nicht durchgesetzt. Finde ich gut so, denn die weißen Kisten haben keine Griffe an den beiden Seiten zum Tragen, außerdem gibt es jetzt einheitliche Kisten in der ganzen Fleischbranche.

Nachhaltigkeit und Umweltschutz ist ja momentan in aller Munde – habt ihr schonmal drüber nachgedacht wo es einheitliche Kistensysteme gibt?

Im Bäckerhandwerk gibt es zwar die „Bäckerkisten“ jedoch sind diese nicht einheitlich – entweder unterscheiden Sie sich in der Farbe oder die Bäckerei hat ihr eigenes Logo darauf. Deshalb müssen auch die Kisten wieder zu der Bäckerei zurück gebracht werden, von der man sie hat.

Auch die Brauereien haben verschiedene Getränkekästen, die man auch wieder nicht beliebig zurückgeben kann. Habt ihr auch schonmal Bier aus dem Urlaub mitgenommen und hattet dann das Problem mit der Flaschen-/ Kastenrückgabe? Ich schon und was dann, zurück in die Urlaubsregion fahren oder was?!

Zumindest gibt es in der Backbranche und im Getränkehandel schonmal Mehrweg-Systeme und man kann die Kisten zurückgeben, auch wenn man darauf achten muss, wo man diese zurückgeben kann.

Was ist denn eigentlich im Obst- und Gemüsehandel? Da sieht man die verschiedensten Varianten von Pappschachteln. Einmal verwendet gelangen diese dann in den Papiercontainer – und das soll nachhaltig sein?!

Ich bin mir sicher, dass auch in meinen drei genannten Beispielen die Einführung eines einheitlichen Systems funktionieren würde.

In der Fleischbranche hat es ja auch funktioniert, jeder Betrieb hat die roten Kisten und man gibt bei jeder Lieferung für eine erhaltene Kiste eine leere zurück.

Wie seht ihr das, sollten die anderen Branchen auch einheitliche Systeme einführen?

 

Crates chaos?!

I have been washing crates, and had there some of those white crates to wash up. My father told me those are the previous version of the red euro boxes. You can stack the white crates up into each other, so they don’t need very much space, or you can stack them up on top of each other, so they can dry out. But those crates were not very successful and got replaced by the euro boxes. A good choice in my opinion, because the white crates don’t have grip elements which makes the white crates them hard to carry. We have consistent boxes now, in the whole meat sector.

Everyone is talking about sustainability and environment protection at the moment – but did you ever think about where we have a consistent box system?

They have ‘bakery crates’ at bakeries, but they are not uniform at all – they have either different colours or a logo of the bakery on them. That’s why you have to bring the crate back to the bakery you got it from.

We can find in each brewery different beverage crates as well, which you can’t return arbitrary. Did you ever buy beer on holidays to take it home with you? Well I guess you had the same problem as I – you couldn’t return the beverage crate at your supermarket at home. Now what – going back on holidays?

At least they have a reusable system at the bakery sector and beverage trade. It’s possible to return the crates, you just have to know where.

What about fruit and vegetable trade? Well, you can see there various kinds of cardboard boxes. Used one time, you are going to find them in the paper container – this shall be sustainable?!

I am sure it is possible to find a uniform system for my three examples as well.

It works in the meat sector, so out of which reason shouldn’t it work in the other sectors as well. Every company has those red euro boxes, and you return for each delivered one empty box.

What’s your opinion, should there be a consistent system in the other sectors as well?

 

Wurst im Wissenschaftsmagazin

Quarks: Wurst – aber richtig!“. Eine ganze Sendung zum Thema Wurst.

Folgende Fragestellungen werden im Verlauf der Folge beantwortet:

  • Wie erkenne ich qualitativ hochwertige Wurst?
  • Ist Wurst eine Gefahr für die Gesundheit?
  • Wie könnte Wurst der Zukunft aussehen?

Neugierig auf die Antworten?! Ich schon, deswegen schalte ich auch heute: 13.10.2020 um 21:00 Uhr den Fernseher an – dort läuft nämlich „Quarks“ im WDR.

Einen Teil des Drehs habe ich sogar selbst live miterlebt, als ich zwei Mitglieder der Nationalmannschaft des Fleischerhandwerks als Azubi begleiten durfte – den Bericht dazu könnt ihr hier nachlesen.

Dann bis heute Abend im TV,

Eure #Wurstjuly

 

Sausage at the scientific magazine

Quarks: Wurst – aber richtig!’. A whole episode about sausage and how to produce it right.

You get an answer to the following questions while watching the episode:

  • How do I know it’s a high-quality sausage?
  • Is sausage a risk for health?
  • How could sausage of the future look like?

Curious about the answers?! I am, because of that I am watching ‘Quarks’ in the channel WDR at 9pm on TV today: 13.10.2020.

I witnessed a part of the TV production live, because I got the chance to accompany two members of the national team for butchers – you can read my report here.

Till tonight on TV,

Your #Wurstjuly