Dünnschicht Chromatografie

Neben den Anatomie Praktika hatte ich an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf auch Praktika in Chemie. Am letzten Praktikumstag haben wir dort die Dünnschicht Chromatografie durchgeführt. Dieses Nachweisverfahren war für mich am interessantesten, da es sich dabei um einen Nachweis von Farbstoffen oder Konservierungsstoffen in Lebensmitteln handelt.

Für diesen Nachweis der Farbstoffe stellt man erst eine verdünnte Lösung der Probe her, indem man sie mit destilliertem Wasser verdünnt. Diese Lösung versetzt man dann mit Weinsäure, um einen sauren pH-Wert zu erreichen. Anschließend gibt man einen entfetteten Wollfaden hinzu und erwärmt die Lösung, dabei bindet der Farbstoff an den Faden. Um den Farbstoff von dort wieder zu lösen gibt den Wollfaden in ein separates Becherglas, fügt Ammoniak hinzu und kocht die Lösung auf. Im nächsten Schritt reduziert man die Farbstofflösung auf wenige Milliliter.

Die Probentrennung erfolgt dann durch die Dünnschicht Chromatografie. Dafür gibt man die Probe und das Testfarbstoffgemisch auf eine Chromatografie Platte. Nun stellt man diese in einen verschlossenen Behälter mit dem Fließmittel. Durch den Kapillareffekt fließt das Fließmittel nach oben und die Probe wird aufgetrennt. Anhand der Farbe und wie weit die Probe nach oben gelaufen ist, kann man dann erkennen um welchen Farbstoff es sich handelt. Beziehungsweise kann man zur Auswertung dann auch noch den Retentionsfaktor berechnen.

Den Verdacht auf einen Farbstoff kann man nochmals absichern, indem man die Probe und den Verdachtsfarbstoff auf eine Stelle auf einer weiteren Chromatografie Platte tropft. Hat man am Ende des durchgeführten Versuchs nur einen Punkt auf der Platte, hat sich der Verdacht bestätigt.

Auf dem Bild könnt ihr Sehen wie so eine Chromatografie Platte aussieht. Auf der linken Seite befindet sich die Probe und rechts das Testfarbstoffgemisch. Die Platte stammt vom Nachweis des blauen Farbstoffs E133 in einem Getränk.

 

 

Thin-layer Chromatography

 

I had a practical course in chemistry as well, besides the anatomy practical course at the university of Weihenstephan-Triesdorf. We did the thin-layer chromatography at the last day of this course. It’s a detection method for artificial colouring and preservatives in foods. That’s why this course was very interesting for me.

The first step was to dilute the sample with distilled water. After this we had to add acid to get a lower the pH level. We were heating the mixture with a degreased wool thread in it up now. During this process the colouring binds at the wool thread. To get the colouring off the thread again, you put it in a separate beaker and add ammoniac. Heating this mixture up again and reduce the fluid to a few millilitres are the next steps.

The sample gets separated through thin-layer chromatography now. For this you put a little bit of the sample and of a test colouring mix at a chromatography sheet. This sheet you give now in a box with a flow substance in it. The flow substance is rising through capillary action and separates in this way the sample. After this process is over the sample can be identified by its colour and the distance it moved at the sheet. Or the retention factor can be calculated.

The suspicion can be confirmed by doing another test. This time you put the sample and the colour, you think it is on the same point at the chromatography sheet. The suspicion was right if you have at the end of the chemical trial still one point.

You can see at the picture how a chromatography sheet looks like. At the left side is the sample and on the right the test colouring mix. The sheet is from the detection of the blue colouring E133 in a drink.

 

Entwicklung eines Hühnerei’s

Es wird einmal ein Frühstücksei – hier ein paar Gedanken dazu:

Wo kommts eigentlich her?

Aus dem Huhn?

Wie?

Interessant?

Eklig?

Wie entsteht`s?

Spiegelei oder doch lieber Rührei?

Habe das Bild gerade eben auf meinem Handy entdeckt. Das habe ich letzte Woche im Anatomie-Praktikum an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf gemacht.

Einfach cool, wie sich der Eidotter von so einer Mini-Kugel entwickelt.

Konnte mir nie so richtig vorstellen, wie so ein Ei entsteht oder wie das aussieht, aber Dank dem Praktikum hab ich’s jetzt einmal gesehen.

Development of a hen’s egg

It’s going to be a breakfast egg – some thoughts to it:

Where is it coming from?

From the chicken?

How?

Interesting?

Disgusting?

How does it develop?

Mirror or scrambled egg?

I found this picture on my phone. I took it at the anatomy practical course at the university of Weihenstephan-Triesdorf last week.

Great, how the egg yolk develops out of a small ball.

I couldn’t imagine before, how an egg grows or how it looks like, but thanks to the practical course I know it now.

Anatomie-Praktikum: Geflügel

Heute hatte ich an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf mein letztes Anatomie Praktikum. Diesmal haben wir uns das Geflügel näher angeschaut. Die Hähne waren bereits gerupft, die Hennen haben wir aber erst noch gebrüht und gerupft.

Bestandteil des Praktikums war es diesmal auch das Gesamtgewicht mit Federn, das Gewicht des gerupften Huhnes, des Muskelmagens, der Leber, des Herzens, der Brustmuskeln und Schenkeln zu ermitteln. Sowie danach den prozentualen Anteil dieser Teile am Körpergewicht auszurechnen. Das kommt mir schon sehr bekannt vor, andere Berechnungen führt man ja in der Berufsschule fast auch nicht durch.

Mit dem Präparieren in Zweiergruppen gings dann weiter. Dabei hatte meine Gruppe, die Henne und die Gruppe am Nebentisch den Hahn, damit wir die Unterschiede sehen konnten.

Zuerst haben wir die Haut entlang des Brustbeins eingeschnitten und zur rechten und linken Seite hin abgezogen. Damit das Huhn besser liegen blieb, haben wir dann auch noch die Hüftgelenke ausgekugelt.

Die Qualitätsbeurteilung bildete dann den nächsten Schritt. Eine zentrale Frage, die unsere Professorin dabei in den Raum warf ist: „Warum ist das Fleisch der Schenkel dunkler als das Fleisch der beiden Brustmuskeln?“

Das Fleisch der Schenkel ist dunkler, da diese Muskelpartien stärker beansprucht werden als die Brustmuskulatur und demzufolge besser durchblutet werden.

Nach dieser Beurteilung haben wir die beiden Brustmuskel abgetrennt und deren Gewicht bestimmt. Im nächsten Schritt haben wir dann die Rippen durchgeschnitten und den Brustdeckel entfernt. Nun hatten wir freien Blick auf die inneren Organe.

Die Lage der inneren Organe haben wir dann in einer Skizze festgehalten.

Nach der Anfertigung dieser ging es ans Herausnehmen von Herz, Leber und des Verdauungstraktes. Dort sollten wir die zwei Blinddärme bestimmen, da diese in doppelter Ausführung vorhanden sind, was eine Besonderheit beim Huhn darstellt. Eine weitere Besonderheit im Verdauungstrakt ist der Muskelmagen beim Huhn, in diesem Befinden sich kleine Steinchen und er ist mit verhornter Schleimhaut ausgekleidet, was als Reibeplatte dient. Den Muskelmagen haben wir dann auch geöffnet und gewaschen, da dieser auch als Nahrungsmittel vermarktet wird.

Nachdem wir den Magen-Darmkanal herausgenommen hatten, hatten wir freien Blick auf die Lunge. Diese haben wir dann auch entfernt, war gar nicht so einfach, weil sie mit dem Knochenbereich des Körpers verwachsen ist.

Unsere nächste Aufgabe war dann die Geschlechtsbestimmung, da wir ein Huhn hatten, hat man bei uns die Dotterkugel in verschiedenen Wachstumsstufen sehen können. Das Huhn hatte sogar noch ein fertiges Ei mit Schale im Legedarm.

Ein weiterer Schritt war das Präparieren der Nieren, diese liegen beim Geflügel nämlich in knöchernen Vertiefungen.

Als Zusatzaufgabe haben wir dann noch das Auge präpariert.

Als letzten Schritt des heutigen Praktikumstages galt es die Schenkel zu entfernen und zu wiegen.

War auf jeden Fall wieder ein interessanter Praktikumstag, muss man einfach mal gesehen haben, um sich die Zusammenhänge vorstellen zu können.

 

Auf dem Bild:

1 Muskelmagen (gereinigt)

2 Herz

3 Lunge mit Luftröhre

4 Auge

5 Nieren

 

Anatomy-Practical course: Poultry

 

I have had my last Anatomy-Practical course at the university of Weihenstephan-Triesdorf today. The theme of the course was poultry, this time. The rooster was already without feathers, the hen had to be plucked first.

It was part of the course this time to note down the weight of the chicken with feathers, without feathers, of the gizzard, liver, heart, the breasts and the legs. After this we had to calculate the percentage of those parts on the total weight. It was a very familiar exercise for me, because this type of calculation is more or less the only one you are doing at vocational school.

We went on in teams of two, to prepare the poultry. My team had a hen and the team at the table right next to us had a rooster, so we could see the differences.

The first step was to peel the skin of the chicken breasts and dislocate the hip joints, because the chicken is not staying in the right position on the back without doing this.

Next step was the quality assessment. The central question of our professor for this was: „Why has the meat of the legs an other colour/ darker colour as the meat of the breasts?“.

That’s because the muscles of the legs are used more than the muscles of the breasts, which means there has to be more blood in the legs.

We boned the breast muscles after and determined their weight. In the following we have been cutting through the ribs to take the chest cover off. Now we could see all inner organs. To remember their position, we were drawing a sketch of all inner organs on paper.

Taking heart, liver and digestive tract out were the next steps. Of this we had to separate the appendix, the poultry has it twice, which is a difference to the other animals, which we already prepared. Another specialty is the gizzard. We took it out, opened and washed it because it’s used as aliment.

After separating the digestive tract of the hen, we could see the lung, which we removed too. It was not very easy without destroying it, because it’s grown together with the bone area.

The next task was to determine the gender. Since we had a hen, we were able to see the yolk-balls in different stages of growth. In addition, we could find a ready grown egg with shell in the oviduct.

The kidneys are hidden in osseous indentations, which is special at the poultry too. As addition we prepared the eye as well.

Our last cut of this course was to separate the legs, of the body and weigh them.

It was definitely an other interesting course, you have to make it once, to be able to understand how everything is connected.

 

At the picture:

1 gizzard (cleaned)

2 heart

3 lung with trachea

4 eye

5 kidneys

Anatomie-Praktikum: Säugetiere 2

Gestern hatte ich in der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf wieder Anatomie Praktikum. Diesmal stand das Praktikum unter dem Thema Verdauungs-, Harn- und Geschlechtssystem.

Zu Beginn des Praktikums gibt es durch unsere Professorin erst einmal eine Abfrage-Runde, um zu testen wie gut wir uns vorbereitet haben.

Dann ging es damit weiter, dass wir und die Leber mit Gallenblase angeschaut haben. Als erstes wurde die Gallenblase abgetrennt – ein Glück, dass sie keiner zerstört hat. Die Leber haben wir dann nach ihrer Läppchen Struktur, dem Gewebe und dem Verlauf der Gallengänge genauer betrachtet.

Mit Rinder- und Schweinenieren ging es weiter, jetzt kenne auch endlich ich den Unterschied dazwischen – vor der Anatomie Vorlesung beziehungsweise dem Praktikum waren mir die Unterschiede noch nie so direkt bewusst. Klar von außen unterscheiden sich die beiden Nieren schon deutlich, von innen gibt es aber durchaus auch Unterschiede. Die Rinderniere hat beispielsweise kein Nierenbecken und die Läppchen sind in der Mitte verwachsen. Im Gegensatz dazu hat die Schweineniere ein Nierenbecken und die Rinde ist komplett verschmolzen – daher auch glatt.

Schweinemagen als Hülle für Presssack ist ja ziemlich weit verbreitet, die genauen Unterschiede in der Struktur habe ich mir aber erst gestern angeschaut. Ein ziemlich gutes Beispiel um sich die Drüsenregionen anzuschauen, die man sogar mit bloßem Auge erkennt. Spätestens da haben dann ein paar meiner Mitstudenten den Raum mal kurz verlassen.

In zwei Gruppen eingeteilt haben wir uns dann den Rindermagen, die Rinderleber mit Gallenblase und ein komplettes Darmpaket vom Schwein mit gefüllter Blase.

Besonders faszinierend fand ich die Rindervormägen: den Pansen mit den Zotten, den Netzmagen mit dem Netz und die unterschiedlich großen Blätter beim Blättermagen.

Im Anschluss daran haben wir Rinder- oder Schweineblasen aufgeschnitten um deren Strukturen zu sehen, und wie der Harnleiter in die Blase eintritt.

Beim Geschlechtssystem haben wir das Ovar aufgeschnitten und bestimmt ob es sich um ein Ovar mit Follikel oder Gelbkörper handelt. Des Weiteren haben wir uns Rinder- und Schweinehoden, das männliche Begattungsorgan vom Rind und Schwein, die Eierstöcke, sowie die Gebärmutter vom Rind mit Kalb angeschaut. Die Gebärmutter war noch mit Fruchtwasser gefüllt, und beim Aufschneiden kam ein Kalb im Entwicklungsstadium zum Vorschein. Durchaus interessant das einmal so zu sehen. Den Abschluss des Praktikums bildete dann die Betrachtung des Kuheuters, dafür hatten wir ein laktiertes Euter und ein Euter von einer Jungkuh. Beim Anfassen fiel auf, dass das Euter mit Milch um einiges weicher ist als das Euter der Jungkuh, welches sehr fest war.

Ich freue mich schon auf das nächste Praktikum im Januar, da lernt man nämlich immer einiges dazu. Außerdem ist es wesentlich einfacher sich etwas zu merken, wenn man’s schon einmal gesehen hat.

Und zur Auflösung: Auf dem Bild sind verschiedene Schweinedärme abgebildet.

 

 

Anatomy-Practical course: Mammals 2

I have had an other practical course in anatomy yesterday at my university in Weihenstephan-Triesdorf. The theme was digestive-, urinary- and urogenital system.

At the beginning of the course our professor checks always how good we are prepared, by asking questions.

After this we were inspecting a pork liver with the gall bladder. The first step was to remove the gall bladder – happily nobody destroyed it. We looked at the lobular structure, liver tissues and the way the bile ducts are taking.

Kidneys were next, now even I know the difference between beef and pork kidney. I didn’t notice how big the difference is, before having anatomy lectures or rather practical course.

Sure, the kidneys are different looking from the outside, but there are huge differences in the inside too. The beef kidney doesn’t have a renal pelvis and the lobule grew together in the middle. In contrary the pork kidney has a renal pelvis and the outside is smooth.

Using pork stomach as casing for „Presssack“ (Franconian specialty, similar to blood sausage) is well known, but I have never paid so much attention to the different structures of the stomach. It’s a very good example to examine the gland areas. At the latest by examining this some students left the room for some minutes.

Beef stomach, beef liver with gall bladder and an intestinal unit with filled bladder of pork were shown to us as well. For this we got separated in two groups.

The most fascinating for me were the beef stomachs: rumen with villi, reticulum with the netting structure and the different sized leaves of the omasum.

Subsequent to this we opened a beef and pork bladder to see the structure on the inside and to see where and how the ureter goes in.

At the urogenital system we cut an ovary in the middle to check if it is with follicle or corpus luteum. Furthermore we had beef and pork testicles, the male sexual organ of beef and pork, ovaries and a beef uterus with calf. The uterus was still filled with amniotic fluid as we cut it open and after this step we got so see a calf in the development stage.

The last part of our course was to watch an udder. We had one of a young cattle and one of an older cattle, which had already had a calf. The lactated udder was were soft in comparison to the solid udder of the young cattle.

I am looking forward to the next practical course in January. I learn something new every time there and it is so much easier to remember something, if you saw it in reality and not only in a book.

The answer to my question: The picture shows several pork intestines.

Anatomie-Praktikum: Säugetiere 1

Heute hatte ich in der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf im Zuge meines dualen Lebensmittelmanagement-Studiums wieder ein Anatomie Praktikum.

Diesmal ging es um das Bewegungssystem und das Schweine Gelinge.

Zu Beginn haben wir uns das Schulterblatt, den Oberschenkelknochen, die Rippen und Teile der Wirbelsäule vom Schwein angeschaut. Diese Knochen sollten wir dann den jeweiligen Knochenarten: flache, kurze oder lange Knochen zuordnen und die Strukturen: Mark, Knorpel, Knochenhaut,… bestimmen und anschauen.

Zum Vergleich wurden uns dann auch noch einzelne Knochen vom Rind gezeigt um die Größenunterschiede zu sehen.

Damit wir auch sehen konnten wie alles zusammenhängt, gab es auch die Knochen der Vordergliedmaßen und Hintergliedmaßen zusammenhängend mit allen Sehnen und Knorpeln ausgelöst, sodass man den Fuß bewegen konnte und sich das ganze Knochenskelett des Fußes mitbewegt.

Nach den Knochen ging es für uns weiter, die nächste Aufgabe war es die Sehnen von einem Schweine Vorderfuß abzusetzen. Nachdem man das gemacht hat konnte man gut sehen wie die Sehne in den Muskel übergeht, außerdem wurde die Reisfestigkeit der Sehnen getestet indem sich eine Person daran gehängt hat. Von dem Fuß wurde auch noch die Afterklaue im Gelenk abgetrennt, damit man einmal die Gelenkflüssigkeit fühlen konnte.

Als letzten Abschnitt haben wir uns dem Schweinegelinge ohne Leber gewidmet. Die Leber schauen wir uns im Nächsten Praktikum an, deswegen war sie heute nicht dabei.

Zuerst haben die Zunge einmal in der Mitte durchgeschnitten und dann die Eingänge in die Luft- und Speiseröhre mit dem Finger gefühlt – und spätestens jetzt wissen wir alle dass die Speiseröhre im Gegensatz zur Luftröhre nicht mit Knorpelspangen aufgehalten wird.

Der Kehlkopf wurde dann abgetrennt und in die 5 einzelnen Knorpel, die ihn bilden zerlegt. Um die Ausdehnung der Luft in der Lunge zu sehen, haben wir dann die Schweinelungen aufgeblasen.

Um den Vergleich zu sehen hat unsere Professorin auch eine Rinderlunge mit dem Schlauch aufgeblasen.

Das eine Lunge größer wird war mir schon klar, aber ich war ganz überrascht, dass sie so groß werden kann.

Dann gings ans betrachten des Inneren der Lunge, mit dem Aufschneiden der Luftröhre und des Bronchialbaums der Lunge, um zu sehen wie stark dieser sich durch das Organ zieht.

Als letztes war dann das Herz dran: Betrachtung des Vorhofes, der beiden Herzkammern, der Klappen, der Herzkranzgefäße,… .

Wer von euch es auch nicht weiß, die linke Herzkammer ist die mit der dickeren Herzwand, da von dieser aus das Blut in den ganzen Körper gepumpt werden muss.

 

Der Praktikumstag war also durchaus gelungen und ich habe einiges dazugelernt. Allgemein hilft es meiner Meinung nach sich den Vorlesungsstoff einzuprägen, wenn man sich die ganzen Strukturen und Funktionsweisen einmal selbst angeschaut hat.

Und definitiv war es für mich einmal eine ganz andere Betrachtungs- und Zerlegeweise des Schweins, aber ich finde das muss man einmal gemacht haben um die Zusammenhänge zu verstehen.

 

 

 

Anatomy-Practical course: Mammals 1

 

I had an anatomy practical course as part of my foodmanagement studies at the university of Weihenstephan-Triesdorf again.

It was about the musculoskeletal system and the larynx, trachea, lung and heart.

For the beginning we had a shoulder blade, femoral bone, ribs and parts of the spine on our plate. We had to tell our professor to which kind of bone: flat, short or long bones they are belonging too, and which structures: marrow, cartillage, periosteum, … we are able to see.

To see the difference in the size between pork and beef we were shown the according beef-bones as well.

We had a skeleton of forelimbs and hindlimbs there too, it was boned with all cartilages and tendons still attached to the bones, so you could see the movement of the whole skeleton if you were moving the foot.

After the bones it was our job to prepare all the tendons of the foot. You could see after how the tendons are merging into the muscle. To try out how strong the tendons are, it was attached on a hook, and a person hang on it. Now we were cutting through one of the cartilages to feel the consistence of the synovia.

As last part of the day we paid attention to the tongue, trachea, lung and heart of the pig.

We began with cutting the tongue in the middle apart and then we were touching the entrances of the trachea and esophagus with our fingers, to see which way the air or food takes. Now we know the esophagus is closed and not kept open like the trachea with rings of cartilage.

The next step was separating the larynx and disassembly it in the five cartilages, which are building it. To see which dimension the pork lung full of air can get we inflated it.

In comparison our professor showed us how it looks like if you inflate a beef lung.

I knew a inflated lung gets big, but I didn’t know it gets this huge.

Going on we cut through the trachea and the bronchial tree of the lung to inspect which way the air takes.

The last organ we inspected was the heart and it’s structures: atrium, the two heart chambers, the heart valves, the coronary vessels, … .

I know now how to distinguish the left and right heart chamber – the wall of the left side is thicker `cause the blood has to be pumped around the whole body.

This day was really interesting for me and I learned a lot, I didn’t know before. It is very important to see the structures and functions yourself, in my opinion. It makes it easier to remember everything.

And it was definitely a different way of looking at the pig as I usually do it, but one time you should look at the organs as well to understand the relations.

Erster Studientag in Triesdorf

Gestern war ich noch einmal kurz für die Betriebsfeier der Fleischerei Scheller in Hannover – und dann habe ich auf dem Heimweg, dank der Verspätung der S-Bahn meinen ICE direkt vor mir abfahren sehen.

Da dies der letzte Richtung Nürnberg war, war ich mir nicht mehr sicher ob ich überhaupt noch pünktlich zu meinem Ersten Tag an die Hochschule komme. Glücklicherweise durfte ich dann nach zwei Stunden Wartezeit am Hauptbahnhof Hannover mit dem Nightjet fahren und nach einer weiteren Stunde früh morgens in Nürnberg war ich dann endlich zwei Stunden bevor ich wieder los musste Zuhause.

Pünktlich war ich schonmal. Begonnen wurde dann mit den Begrüßungsreden der Vizepräsidentin und des Dekans der Fakultät Landwirtschaft, Lebensmittel und Ernährung. Anschließend gab es Informationen zur Nutzung des Studierendenausweises und zum jeweiligen gewählten Studiengang, sowie die Ausgabe der Ausweise.

Durch einen Rundgang nach dem Mittagessen wurde uns das ganze Gelände gezeigt – wo sich die verschiedenen Gebäude befinden, die Bibliothek, die Mensa, die Stallungen,… .

Dabei hat der Kuhstall am Campus Triesdorf eine interessante Bezeichnung, nämlich „Milchgewinnungszentrum“.

Um allen im Ersten Semester den Einstieg ins Studium zu vereinfachen durften wir dann noch Mentoren wählen, die uns ab jetzt in jeder Hinsicht unterstützen.

Beim Kaffee ist man dann nochmal mit einigen ins Gespräch bekommen und der offizielle Teil des Tages war somit auch beendet.

 

First Studies Day in Triesdorf

 

I have made a short trip to Hannover yesterday to participate at the company party of the butcher shop Scheller in Hannover – the ICE I wanted to take on my way back drove out of the train station right in front of my eyes, because the other train I came with was delayed.

Since this was the last train in direction Nuremberg, I wasn’t sure if I am going to be punctual at the university today.

Luckily, I was allowed to take the Nightjet after two hours of waiting in Hannover. Back in Nuremberg I had to wait another hour to get back home, so I was home two hours before I had to leave the house again.

At least I have been punctual. For beginning we had two speeches, one of the vice president and one of the dean for agriculture, groceries and nutrition. These were followed by information to our student card and our chosen course of study – the student cards were given to us as well.

We had a tour around the area after lunch – we were shown were the different buildings are, the library, the cafeteria, the barns,… .

The cowshed has a very interesting name in Triesdorf, it’s called „Milchgewinnungszentrum“ (milk production centre).

To have some help in our first semester we could choose a mentor, which is helping us in every situation.

The last point of our program was coffee. It was a really good way to get in touch with the others and the official part was over than as well.

Bewerbung: Hochschule Weihenstephan-Triesdorf

Mein freies Wochenende habe ich unter anderem dazu genutzt meine online Bewerbung für die Hochschule abzugeben.
Nachdem ich das erledigt habe, habe ich dann gleich auch die schriftliche Bewerbung angefertigt – an alles was erledigt ist muss man schon nicht mehr denken.
Für die schriftliche Bewerbung habe ich einen tabellarischen Lebenslauf erstellt.
Diesen habe ich dann mit allen anderen nötigen Unterlagen: Ausweiskopie, Abiturzeugnis, Zulassungsbescheid und Ausbildungsvertrag in einen Briefumschlag gesteckt und versendet.
Da ich ein duales Studium: Ausbildung und Studium absolviere, habe ich mich bereits 2018 für einen Studienplatz beworben und wurde auch zugelassen.
Dieses Jahr muss ich mich jedoch wieder bewerben, mit dem Unterschied dass ich bevorzugt zugelassen werde, wenn ich den Zulassungsbescheid vom letzten Jahr beifüge.

Application: University Weihenstephan-Triesdorf

I used the Weekend to do my online application on the website of the university.
As soon as this was done I went on writing my written application – you don’t have to think about the things you have already done.
I have written for this application a personal data sheet.
Which I put with all the other important documents: ID-copy, Abitur certificate, certificate of admission of university and my training contract in an envelope and sent it by post.
Since I am studying dual at university – means I am serving an apprenticeship and I am studying – I had to to the application already 2018 and got accepted.
Now I have to make the application again, with the difference it’s sure I am getting a place to study if I add the certificate of admission to my application.

Dreh für Heimatrauschen

Wie bereits im letzten Beitrag erwähnt hat South & Browse am Montag in Rittersbach für Heimatrauschen gedreht.

Dabei ging es nicht nur um das neu eröffnete Bratwursthotel sondern auch um die Veränderung des Metzgerhandwerks über die Generationen hinweg.
Mein Vater hat zusammen mit mir eine herbstliche Bratwurst mit Nüssen und Äpfeln produziert. Danach ging es zur Verkostung ins Bratwurstaurant. Anschließend wurde mit meinem Opa ein Interview geführt, in dem es über die Veränderungen der Metzgerei geht und wie er diese findet. Auch ich wurde interviewt und durfte über die Berufsentscheidung, mein duales Studium, meine Zukunftsplanung,…sprechen.

Seht’s euch einfach selbst an, am Freitag 9. November um 19:30 Uhr in Heimatrauschen (BR).

Shoot for Heimatrauschen (a television series)

South and Browse was filming on Monday in Rittersbach, like I have already said.

The theme was not only the Bratwursthotel but also the changes in artisan butchering about the generations away.
My father produced with me together an autumnal Bratwurst with nuts and apples. After finishing we did the tasting in the Bratwurstaurant.
My grandfather got interviewed about the changes of the butcher shops and what he thinks about them.
But not only him, I got asked questions too: Why did you choose this job? What are you studying? Which plans do you have for the future?…

Have a look yourself and watch Heimatrauschen (BR) on Friday 9th of November at 7:30pm.

Zeitungsartikel

„Eine Pionierin im Metzgerhandwerk“ (haz)

So lautet der Titel des Zeitungsberichts in der Hannverschen allgemeinen Zeitung über meine duale Ausbildung: Metzgerlehre in der Fleischerei Scheller in Hannover und Lebensmittelmanagement Studium an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf.

Aber warum eigentlich die duale Ausbildung verknüpft mit dem Ausbildungsberuf?

Dabei handelt es sich um einen facettenreichen Beruf, bei dem der Arbeitsalltag nicht monoton gestaltet ist und Langeweile herrscht auch nie – es findet sich immer was zu tun.

Ein Bürojob mit dem das Studium üblicherweise kombiniert wird wäre nichts für mich – vieeel zu langweilig: vor dem Computer sitzen und Zahlen hin- und her schieben oder irgendwelche e-Mails schreiben,…

Das Ganze zu organisieren war aber nicht einfach, da ich die Erste bin die diesen eher ungewöhnlichen Weg im Metzgerhandwerk einschlägt. Beispielsweise habe ich keine Blockschule und kann dann während des Studiums die Berufsschule nicht besuchen und auch keine Tests mitschreiben…all das galt es vor Beginn der Ausbildung in Ansätzen zu klären, aber bis jetzt weiß noch keiner wie alles genau laufen wird…doch durch den Blog bleibt ihr auf jeden Fall auf dem Laufenden und erfahrt mehr 😉

 

„A pioneer in artisan butchering“

That’s the title of the article in the general newspaper of Hannover about my dual education: butcher apprenticeship at Fleischerei Scheller in Hannover and studying food management at Hochschule Weihenstephan-Triesdorf.

But why did I decide to do an apprenticeship and go to university?

If you are working in a butcher shop you have a lot of different jobs to do and it’s never getting boring, because of that – there’s always something to do.

University is usually combined with an office job, but that’s nothing for me – way too boring: working on the computer doing calculations or writing mails,…

It was not easy at all to organise this dual education. I am the first one ever to do this combined with a butcher apprenticeship. I have for example one day a week school and not every three months a few week, means I can’t go to butcher school while going to university and write the tests there…I had to organise all of this before starting my apprenticeship, but until now nobody knows how exactly it is going to work out…but I keep you on track here  on my blog

 

#Fleischislife

Mein Lebensmotto und auch ein passendes Motto für einen Blog bei dem es um Fleisch und Wurst geht, findet ihr nicht?

Der Hashtag ist vor einigen Monaten im Hostel in Irland entstanden. Dort habe ich mich mit einem deutschen Zimmernachbarn über meine Ausbildung und das Studium unterhalten. Auf die Frage wie ich dazu kam ist mir im Verlauf der Unterhaltung „Fleischislife“ rausgerutscht, da mein Deutsch etwas „messed up“ war – kann schon mal passieren wenn man in drei Monaten fast kein Deutsch redet.

 

Fleischislife

My life motto and a perfect motto for my blog about meat and sausage, don’t you think?

I created this hashtag a few months ago in a hostel in Ireland, there I talked with a German about my apprenticeship and university. I got asked the question how I came to it and my answer was “Fleischislife”, because my German was a little bit messed up – I rarely spoke German in those three months.