Schnappschuss beim Lernen

Sieht so aus als bin ich da konzentriert bei der Sache gewesen.

Dieses Bild hat mein Vater durch das Fenster aus der Rezeption gemacht. Ich bin nämlich zum Lernen in den kleinen Meetingraum vom Bratwursthotel ausgewandert, denn ohne LAN-Kabel und stabile Internetverbindung funktioniert an Zoom-Meetings teilnehmen nicht wirklich.

Ich weiß zwar nicht wann das Bild entstanden ist, muss aber definitiv zu Beginn meiner Bodenkunde-Vorlesung gewesen sein. Am Ende war ich nämlich nicht mehr so konzentriert – fast 3 Stunden durchgängig Vorlesung sind für mein Empfinden einfach zu lang.

Jetzt habt ihr auch mal einen kleinen Einblick in meine Lernumgebung bekommen. Habe ich aber keine Vorlesung lerne ich auch gerne draußen auf der Terrasse.

Für die Botanik und Zoologie Praktika bietet sich das vor allem wunderbar an – Blumen und Insekten fotografieren und dokumentieren muss ich dafür sowieso, also kann ich auch gleich draußen bleiben.

 

Photo while studying

 

Looks like I am focussed at studying.

My dad shot this photo out of the reception window into the little meeting room of the Bratwursthotel. I am there to listen to my online classes because it is difficult to participate at Zoom-Meetings if the internet connection isn’t stable.

I don’t know at which time he took this photo, but I am sure it was at the beginning of the soil science class. In the end I wasn’t very focussed anymore – 3 hours are too long in my opinion.

You know now how my studying environment looks like, but I like to learn outside if I don’t have live classes as well.

Outside is the perfect spot for botany and zoology because I have to take photos of plants and insects – so staying outside makes sense.

Zoologie: Versuchstag 1

Auch die Praktika, die ich jetzt im zweiten Semester habe, können momentan nicht in den Räumen der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf stattfinden. Demzufolge habe ich das erste Zoologie Praktikum gestern Zuhause durchgeführt.

Die Aufgabe war es mit Fleischzartmacher behandeltes Fleisch zu untersuchen. Dafür habe ich mir aus der Oberschale vom Schwein eine zwei Millimeter dicke Scheibe abgeschnitten. Mithilfe eines Lineals habe ich dann zwei gleich große Quadrate ausgeschnitten, auf je einem Teller platziert und fotografiert. Das Foto habe ich gebraucht, um festzuhalten wie das Fleisch vor dem Versuch aussah.

Auf eines der Fleischstücke habe ich nur einen Tropfen Wasser gegeben. Das andere Fleischstück habe ich mit Fleischzartmacher und einem Tropfen Wasser behandelt.

Danach habe ich die beiden Proben über einen Zeitraum von 4 Stunden beobachtet. Stündlich habe ich die Veränderungen schriftlich und mit einem Foto dokumentiert.

Nach Abschluss des Versuchs konnte man zwischen den beiden Proben deutliche Unterschiede feststellen.

Während der Versuch ohne Zartmacher eine trockene Oberfläche aufweist ist die Oberfläche der Probe mit Zartmacher klebrig und glänzend. Außerdem kann man bei dem mit Zartmacher behandelten Fleisches die Faserstruktur deutlich erkennen, sowie das intramuskuläre Fettgewebe. Die Farbe ist auch dunkler und am Rand ist das Quadrat leicht bräunlich im Gegensatz zum unbehandelten Fleisch. Auch im Geruch unterscheiden sich die Proben, die ohne Zartmacher riecht fleischtypisch, aromatisch wohingegen die mit Zartmacher säuerlich riecht.

Meine Ergebnisse muss ich dann noch in einem schriftlichen Protokoll zusammenfassen und interpretieren, dabei hilft mir bestimmt eines der Fleisch-Fachbücher.

Damit ist der Praktikumstag aber auch noch nicht abgeschlossen, eine Abbildung eines Mikroskops soll noch beschriftet werden. Die letzte Aufgabe ist dann noch vier mikroskopische Bilder den richtigen Gewebestrukturen mit Begründung zuordnen.

Ich mach mich dann mal an die Arbeit, damit ich heute noch fertig werde.

 

Zoology: Experiment day 1

 

Even the practical courses I have in this semester can’t take place in the building of the university Weihenstephan-Triesdorf. So I made my first zoological experiments at home yesterday.

Examining tenderizer sprinkled meat was our task. I cut a two-millimetre slice of pork top cover with the slicer. After this I used a ruler to cut out two squares of the same size and took a photo of one of them. I need this photo to capture how the meat looked like before my experiment.

Over one of the meat squares I spilt a drop of water. The other square I sprinkled with tenderizer and a drop of water. In the following four hours I observed my samples. I wrote down my observations every hour and took a photo of them. There were huge differences between the samples after the experiment was over.

The surface of the meat without tenderizer was dry and the surface of the meat with tenderizer was shiny and sticky. Furthermore, the meat fibres and the intramuscular fat of the meat with tenderizer could be seen. It had a darker colour and the outline of the square was brown in comparison with the other sample. The samples smelt different as well – one aromatic and typical, and one sour. The aromatic one is the one without tenderizer.

I have to sum up my results in a written protocol and make an interpretation. I am sure one of my books for meat specialists can help me to interpret my results.

That’s not my only task, I have to label the different parts of a microscope as well. For the last exercise I have four pictures, taken through a microscope. I have to write down what it is and explain my choice.

I go on now to answer those questions, so I can finish those exercises today.

Studium: Digital vs. Analog

Auf Grund der Aktuellen Situation gibt es auch für mich an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf keine Präsenzveranstaltungen. Die Lehre findet jetzt bereits seit 2 Wochen online statt. Die Unterlagen, sowie Übungen und Fragestellungen dazu bekommen wir auf einer Plattform zur Verfügung gestellt. Einige Professorinnen und Professoren laden dort auch Videos mit Erklärungen der Unterlagen hoch, welche jederzeit angeschaut werden können. Wiederherum andere Lehrende vermitteln uns den Stoff bei Live-Veranstaltungen, in die wir Studenten uns einloggen können. Aufzeichnungen dieser Live-Vorlesungen werden teilweise, auch noch hochgeladen.

Anfangs dachte ich ja, dass lernen bei mir nicht klappt, wenn es keine festgesetzten Termine gibt – doch das Gegenteil ist der Fall. Kann ich selbst entscheiden wann ich mir eine Vorlesung anhöre, passe ich viel mehr auf, als bei den Live-Meetings.

Schon komisch, wenn die Steuervorlesung auf einmal interessant ist, nur weil ich sie anhören kann wann ich möchte.

Zum Fragen stellen sind Videokonferenzen, alle zwei Wochen ganz gut – den kompletten Vorlesungsstoff aber in Live-Vorlesungen die termingebunden sind zu besprechen ist meiner Meinung nach unnötig.

Meiner Meinung nach ist es am effektivsten das Skript eigenständig durchzuarbeiten und die vom Dozenten gestellten Fragestellungen zu beantworten.

Den Stoff in Präsenzvorlesungen zu behandeln ist aber definitiv die Beste Variante, einfach ein ganz anderes Gefühl in der Hochschule mit den anderen Studenten zu sitzen und dem Dozenten zu folgen.

Ob die Praktika stattfinden können steht bisher auch noch in den Sternen. Ich hoffe dafür wird eine Lösung gefunden, denn durch Praktika konnte ich mir vieles im letzten Semester besser merken.

Mal schaun, was so passiert – ich erzähl’s euch sobald ich mehr weiß.

 

 

University: digital vs. analogue

It’s not allowed to have presence meetings at the university Weihenstephan-Triesdorf, because of the current situation. I get digital teaching for two weeks now. Documents, exercises and questions are provided on a platform. Uploads of videos with explanations of the documents can be found there as well, depending how the professor handles the situation. The other version is live-meetings via zoom with our professor. After the session we get a record of those meetings, but unfortunately not every professor does this.

I thought at the beginning learning at home is only possible for me, if everything is live, on a fix time – but it’s the contrary. I am pay more attention to the lecture, if I can decide on my own at which time I want to listen to presentations.

Strange how presentations about taxes can be interesting, only because I can decide if I want to listen to them today or tomorrow.

Video-Meetings every two weeks make sense to ask questions there – but having the complete lectures live is unnecessary, in my opinion.

It’s more effective to work the presentation through by ourselves and answer the questions we got from the lecturers, that’s what I think.

Nevertheless, is the best way to have lectures at university, it’s just a different feeling to be at university with the other students and listen to the professor.

In addition, it’s not sure yet, if we can have practical training – I really hope, there can be found a solution. Last semester I got an idea what to learn the theoretic stuff for, because of the practical training.

Well, let’s see what happens – I will tell you as soon as I know more.

Präsentation meines Studiengangs

Um Werbung für meinen Studiengang: Lebensmittelmanagement dual zu machen hat die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf Bilder von uns dualen Studenten im Betrieb benötigt – da helfe ich natürlich gerne. Gerade eben habe ich meine Mail mit den Bildern und Untertiteln abgeschickt.

Die Wahl dieses Studiengangs kombiniert mit der Metzgerlehre war nämlich definitiv die richtige Entscheidung für mich und ich würde sie jederzeit wieder so fällen. Ich hoffe natürlich, dass sich durch die neue Präsentation noch mehr von euch für den Studiengang im dualen Format interessieren. Mir hilft es meistens total wenn ich zu dem theoretisch vermittelten Wissen in der Uni einen Bezug zum Praktischen ziehen kann, das Erleichtert das Lernen ungemein.

 

Presentation of my course of study

My university: university of Weihenstephan-Triesdorf needed pictures of me at work, to make advertisement for the dual version of the food management study course. I sent them a mail with different pictures and subtitles just a few minutes ago.

It was the right decision for me to combine courses at university with an apprenticeship to be a butcher, I would do it like this at any time again. I hope you get interested as well for the dual version of food management because of the new presentation. It helps me a lot to have theoretical and practical experience, learning is much easier if you know what you need it for.

Semesterbeginn verschoben

Vor zwei Tagen habe ich eine Mail von der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf bekommen. In dieser stand, dass der Semesterbeginn auf den 20. April 2020 verschoben wird. Grund dafür ist der Corona Virus. Beim ersten Durchlesen habe ich gar nicht kapiert, dass es sich um den 20. April handelt, dachte erst den 20. März.

Für mich als duale Studentin heißt das jetzt erst einmal in meinem Ausbildungsbetrieb: Fleischerei Scheller zu bleiben.

Ich hatte Glück, dass meine Wohnung noch frei ist und ich so kurzfristig verlängern konnte.

Wie es jetzt weiter geht, weiß glaube ich noch keiner so richtig. Von Vorlesungen im Videoformat, Hausarbeiten, Literaturstudien, Vortragsvorbereitungen ist die Rede – worauf die Wahl genau fällt wird in den nächsten Tagen bekannt gegeben. Außerdem sollen Wahlpflichtmodule und Exkursionen auf das Minimum eingeschränkt werden. Des Weiteren entfallen die Brückentage an Pfingsten und es können Vorlesungen am Samstag stattfinden nach Wiederaufnahme der Vorlesungen.

Ich bin ja mal gespannt wie das jetzt alles weiterläuft.

 

Postponed beginning of the semester

 

I got an e-mail of my university: university of Weihenstephan-Triesdorf two days ago. To inform me that the beginning of the next semester is postponed to the 20th of April 2020. The reason for this is the corona virus. Reading the e-mail for the first time I didn’t realize at all April is meant, I thought they are talking about 20th of March.

Since I am a dual student it means for me to keep on working at the butcher shop Scheller.

I was lucky, my flat is free another month, so I can just stay there longer.

How it’s going on now is a surprise, I think nobody knows exactly what to do. Online lectures, writing papers and presentations, literature studies are under discussion – but I will get more information’s the following days. Furthermore, optional compulsory modules and excursions shall be limited to a minimum. And as soon as the semester goes on bridge days are cancelled and there can be lectures on Saturdays.

I am curious about how this gets worked out.

Tierhaltungskurs

So ganz fit war ich bei dem Foto heut gestern früh um kurz nach fünf zwar noch nicht, aber das frühe Aufstehen hat mich um eine Erfahrung reicher gemacht. Die Kühe haben nämlich bereits im Melkstand gewartet, um unter anderem von mir gemolken zu werden. Das habe ich heute im Rahmen des Tierhaltungskurses an den landwirtschaftlichen Lehranstalten in Triesdorf zum ersten Mal gemacht.

Anfangs hatte ich echt Respekt davor – vor allem, dass ich das Anmelken mit der Hand nicht hinkriege – nach ein paar Versuchen hat es aber dann funktioniert und mit jeder weiteren Kuh ging es leichter. Als alle Kühe fertig gemolken waren konnte man dann auch die einzelnen Schritte, die man nacheinander beim Melken durchführen muss, ohne viel darüber nachzudenken durchführen. Vor der Praxis sind wir die Grundlagen des Melkens und was man alles beachten muss in einer Theorie Stunde durchgegangen, damit wir theoretisch wussten was zu tun ist. Theorie ohne Praxisanwendung bringt ja aber meistens nicht viel, also gabs Praxis dann am Morgen.

Wir waren an einem der Tage auch im Melkroboter-Stall und haben uns dort die Funktionsweise, Vor- und Nachteile des Melkroboters angesehen. Danach dann die Liegebuchten der Kühe geebnet und gesäubert, sowie den Mist von den Übergängen geschoben.

Des Weiteren haben wir uns mit der Futterzusammensetzungen, den Stallanforderungen, der Milchqualität/ Eutergesundheit, der Rinderzucht, der Rindermast und der Mutterkuhhaltung beschäftigt. Die Einheit über die Futterbeurteilung war richtig interessant, man unterteilt das Futter in: Eiweiß- & Energiefutter. Das zu Wissen reicht jedoch für die richtige Futterzusammenstellung nicht, denn es spielt eine wichtige Rolle in welcher Form die einzelnen Futterbestandteile vorliegen. Mais sollte beispielsweise geschrotet sein, damit die Nährstoffe im Pansen aufgenommen werden können.

An zwei Tagen in der letzten Woche waren wir auch im Schweinestall. Dort haben wir uns näher damit befasst, wie die Abteile aufgebaut sein sollen – Spielzeug ist dort sehr wichtig, damit die Schweine beschäftigt sind und sich nicht gegenseitig verletzen. Am zweiten Tag haben wir uns dann unter Aufsicht um die Fütterung, Kontrolle der Abteile und der Tiere gekümmert.

Die Geflügel- und Schafhaltung wurde uns auch in den jeweiligen Ställen nähergebracht. Genauer gesagt wurden wir informiert über die verschiedenen Haltungsformen, Tierrassen, Futter und viele weitere Dinge, die es bei der Haltung zu beachten gilt.

Und auch über Bienen gab es eine Unterrichtseinheit, denn als „Bestäuber“ in der Pflanzenwelt spielt die Biene natürlich auch eine wichtige Rolle in der Landwirtschaft.

Ich bin echt froh, dass dieser Kurs Teil meines Studiums ist, sonst hätte ich mich wahrscheinlich nie so intensiv mit der Tierhaltung befasst und was alles dahinter steckt. Genau das war aber Ziel des Kurses, uns Lebensmittelmanagementstudenten die Tierhaltung näher zu bringen.

Die Arbeit unserer Landwirte sollten wir echt mehr wertschätzen, denn um deren Tätigkeit auszuüben ist viel Know-How gefordert. Und letztendlich erhalten wir Metzger dadurch, dass der Landwirt sein ganzes Wissen richtig einsetzt eine gute Fleischqualität und so die Zufriedenheit unserer Kunden.

Ich kann euch nur nahelegen so einen Kurs einmal zu belegen, dann wisst ihr wovon ich spreche.

 

 

Animal husbandry class

 

I haven’t been fully awake at this photo yesterday morning shortly after five o‘clock, but getting up this early was worth it. The cows have been waiting already, to be milked by my classmates and me. It was the first time for me in the course of this class at the agricultural school in Triesdorf.

I have to admit, I had a little bit respect of milking cows – in particular of milking a little bit by hand to check the quality – but after trying it a few times it got better with each cow. The steps we had to follow got kind of a routine after we were finished with all cows. We had a theoretical class to the theme: milking as well, so we knew what to do theoretically. Theory without practice is not very efficient, so we were milking yesterday morning.

We spent one of the days in milking robot stable, there we talked about how this robot works and the pros and cons of it. After this we were cleaning the organic bedding of the cows and got rid of dung in the aisle.

In addition to this we were talking about feed composition, requirements for a stable, milk quality/ udder health, cattle breeding and cows in suckler herds. The unit about feed composition was very interesting, the feed gets separated in two big groups: protein- & energy-feed. But to know this, is not enough to get the right feed composition, because it is also important in which form you are mixing the components together. Corn should be shredded for example, the nutrients can’t be absorbed otherwise in the rumen.

On two days of this week we were in the pigsty. There we analysed the different sections and talked about what is important to be there – toys are very important, so the pigs have something to do and don’t start to hurt each other. At the second day there, feeding, checking the compartments and pigs was our job.

To get to know more about poultry and sheep farming, we were in the particular stables. We got informed there about the certain farming practices, different poultry/ sheep breeds, feed and a lot more things, which are important to take care of if you keep animals.

And last but not least the bees. Because they are having a very important position in agriculture as they are pollinating our useful plants.

I am grateful this class was part of my studies, otherwise I wouldn’t have dealt with animal husbandry as much as the last week. But this was exactly the aim of this class – teaching us foodstuff management students more about agriculture.

We should appreciate the work of our farmers more, because they need to have a great know-how for doing their job. And not to forget, we butchers are getting good quality meat and satisfied customers, because the farmer uses his knowledge about agriculture.

I can recommend you doing such a course once, to know what I am speaking of.

1. Prüfungsphase

In meiner ersten Prüfungsphase an der Hochschule Weihenstephan Triesdorf habe ich im Zuge meines Lebensmittelmanagement Studiums Prüfungen in folgenden Studienfächern abgelegt:

  • Anorganische, Organische und Analytische Chemie
  • Statistik
  • Einführung in die Ökonomik und das wissenschaftliche Arbeiten
  • Anatomie und Physiologie landwirtschaftlicher Nutztiere
  • Physikalisch-technische Grundlagen
  • EDV

Bin jetzt dann mal gespannt, auf die Prüfungsergebnisse.

 

1st Assessment phase

I had exams in the following subjects in my first assessment phase at the university of Weihenstephan Triesdorf:

  • inorganic, organic and analytical chemistry
  • statistics
  • introduction in economics and scientific work
  • anatomy and physiology of agricultural farm animals
  • physical and technical basics
  • EDP

And now I am really curious about the audit results.

Dünnschicht Chromatografie

Neben den Anatomie Praktika hatte ich an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf auch Praktika in Chemie. Am letzten Praktikumstag haben wir dort die Dünnschicht Chromatografie durchgeführt. Dieses Nachweisverfahren war für mich am interessantesten, da es sich dabei um einen Nachweis von Farbstoffen oder Konservierungsstoffen in Lebensmitteln handelt.

Für diesen Nachweis der Farbstoffe stellt man erst eine verdünnte Lösung der Probe her, indem man sie mit destilliertem Wasser verdünnt. Diese Lösung versetzt man dann mit Weinsäure, um einen sauren pH-Wert zu erreichen. Anschließend gibt man einen entfetteten Wollfaden hinzu und erwärmt die Lösung, dabei bindet der Farbstoff an den Faden. Um den Farbstoff von dort wieder zu lösen gibt den Wollfaden in ein separates Becherglas, fügt Ammoniak hinzu und kocht die Lösung auf. Im nächsten Schritt reduziert man die Farbstofflösung auf wenige Milliliter.

Die Probentrennung erfolgt dann durch die Dünnschicht Chromatografie. Dafür gibt man die Probe und das Testfarbstoffgemisch auf eine Chromatografie Platte. Nun stellt man diese in einen verschlossenen Behälter mit dem Fließmittel. Durch den Kapillareffekt fließt das Fließmittel nach oben und die Probe wird aufgetrennt. Anhand der Farbe und wie weit die Probe nach oben gelaufen ist, kann man dann erkennen um welchen Farbstoff es sich handelt. Beziehungsweise kann man zur Auswertung dann auch noch den Retentionsfaktor berechnen.

Den Verdacht auf einen Farbstoff kann man nochmals absichern, indem man die Probe und den Verdachtsfarbstoff auf eine Stelle auf einer weiteren Chromatografie Platte tropft. Hat man am Ende des durchgeführten Versuchs nur einen Punkt auf der Platte, hat sich der Verdacht bestätigt.

Auf dem Bild könnt ihr Sehen wie so eine Chromatografie Platte aussieht. Auf der linken Seite befindet sich die Probe und rechts das Testfarbstoffgemisch. Die Platte stammt vom Nachweis des blauen Farbstoffs E133 in einem Getränk.

 

 

Thin-layer Chromatography

 

I had a practical course in chemistry as well, besides the anatomy practical course at the university of Weihenstephan-Triesdorf. We did the thin-layer chromatography at the last day of this course. It’s a detection method for artificial colouring and preservatives in foods. That’s why this course was very interesting for me.

The first step was to dilute the sample with distilled water. After this we had to add acid to get a lower the pH level. We were heating the mixture with a degreased wool thread in it up now. During this process the colouring binds at the wool thread. To get the colouring off the thread again, you put it in a separate beaker and add ammoniac. Heating this mixture up again and reduce the fluid to a few millilitres are the next steps.

The sample gets separated through thin-layer chromatography now. For this you put a little bit of the sample and of a test colouring mix at a chromatography sheet. This sheet you give now in a box with a flow substance in it. The flow substance is rising through capillary action and separates in this way the sample. After this process is over the sample can be identified by its colour and the distance it moved at the sheet. Or the retention factor can be calculated.

The suspicion can be confirmed by doing another test. This time you put the sample and the colour, you think it is on the same point at the chromatography sheet. The suspicion was right if you have at the end of the chemical trial still one point.

You can see at the picture how a chromatography sheet looks like. At the left side is the sample and on the right the test colouring mix. The sheet is from the detection of the blue colouring E133 in a drink.

 

Entwicklung eines Hühnerei’s

Es wird einmal ein Frühstücksei – hier ein paar Gedanken dazu:

Wo kommts eigentlich her?

Aus dem Huhn?

Wie?

Interessant?

Eklig?

Wie entsteht`s?

Spiegelei oder doch lieber Rührei?

Habe das Bild gerade eben auf meinem Handy entdeckt. Das habe ich letzte Woche im Anatomie-Praktikum an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf gemacht.

Einfach cool, wie sich der Eidotter von so einer Mini-Kugel entwickelt.

Konnte mir nie so richtig vorstellen, wie so ein Ei entsteht oder wie das aussieht, aber Dank dem Praktikum hab ich’s jetzt einmal gesehen.

Development of a hen’s egg

It’s going to be a breakfast egg – some thoughts to it:

Where is it coming from?

From the chicken?

How?

Interesting?

Disgusting?

How does it develop?

Mirror or scrambled egg?

I found this picture on my phone. I took it at the anatomy practical course at the university of Weihenstephan-Triesdorf last week.

Great, how the egg yolk develops out of a small ball.

I couldn’t imagine before, how an egg grows or how it looks like, but thanks to the practical course I know it now.

Anatomie-Praktikum: Geflügel

Heute hatte ich an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf mein letztes Anatomie Praktikum. Diesmal haben wir uns das Geflügel näher angeschaut. Die Hähne waren bereits gerupft, die Hennen haben wir aber erst noch gebrüht und gerupft.

Bestandteil des Praktikums war es diesmal auch das Gesamtgewicht mit Federn, das Gewicht des gerupften Huhnes, des Muskelmagens, der Leber, des Herzens, der Brustmuskeln und Schenkeln zu ermitteln. Sowie danach den prozentualen Anteil dieser Teile am Körpergewicht auszurechnen. Das kommt mir schon sehr bekannt vor, andere Berechnungen führt man ja in der Berufsschule fast auch nicht durch.

Mit dem Präparieren in Zweiergruppen gings dann weiter. Dabei hatte meine Gruppe, die Henne und die Gruppe am Nebentisch den Hahn, damit wir die Unterschiede sehen konnten.

Zuerst haben wir die Haut entlang des Brustbeins eingeschnitten und zur rechten und linken Seite hin abgezogen. Damit das Huhn besser liegen blieb, haben wir dann auch noch die Hüftgelenke ausgekugelt.

Die Qualitätsbeurteilung bildete dann den nächsten Schritt. Eine zentrale Frage, die unsere Professorin dabei in den Raum warf ist: „Warum ist das Fleisch der Schenkel dunkler als das Fleisch der beiden Brustmuskeln?“

Das Fleisch der Schenkel ist dunkler, da diese Muskelpartien stärker beansprucht werden als die Brustmuskulatur und demzufolge besser durchblutet werden.

Nach dieser Beurteilung haben wir die beiden Brustmuskel abgetrennt und deren Gewicht bestimmt. Im nächsten Schritt haben wir dann die Rippen durchgeschnitten und den Brustdeckel entfernt. Nun hatten wir freien Blick auf die inneren Organe.

Die Lage der inneren Organe haben wir dann in einer Skizze festgehalten.

Nach der Anfertigung dieser ging es ans Herausnehmen von Herz, Leber und des Verdauungstraktes. Dort sollten wir die zwei Blinddärme bestimmen, da diese in doppelter Ausführung vorhanden sind, was eine Besonderheit beim Huhn darstellt. Eine weitere Besonderheit im Verdauungstrakt ist der Muskelmagen beim Huhn, in diesem Befinden sich kleine Steinchen und er ist mit verhornter Schleimhaut ausgekleidet, was als Reibeplatte dient. Den Muskelmagen haben wir dann auch geöffnet und gewaschen, da dieser auch als Nahrungsmittel vermarktet wird.

Nachdem wir den Magen-Darmkanal herausgenommen hatten, hatten wir freien Blick auf die Lunge. Diese haben wir dann auch entfernt, war gar nicht so einfach, weil sie mit dem Knochenbereich des Körpers verwachsen ist.

Unsere nächste Aufgabe war dann die Geschlechtsbestimmung, da wir ein Huhn hatten, hat man bei uns die Dotterkugel in verschiedenen Wachstumsstufen sehen können. Das Huhn hatte sogar noch ein fertiges Ei mit Schale im Legedarm.

Ein weiterer Schritt war das Präparieren der Nieren, diese liegen beim Geflügel nämlich in knöchernen Vertiefungen.

Als Zusatzaufgabe haben wir dann noch das Auge präpariert.

Als letzten Schritt des heutigen Praktikumstages galt es die Schenkel zu entfernen und zu wiegen.

War auf jeden Fall wieder ein interessanter Praktikumstag, muss man einfach mal gesehen haben, um sich die Zusammenhänge vorstellen zu können.

 

Auf dem Bild:

1 Muskelmagen (gereinigt)

2 Herz

3 Lunge mit Luftröhre

4 Auge

5 Nieren

 

Anatomy-Practical course: Poultry

 

I have had my last Anatomy-Practical course at the university of Weihenstephan-Triesdorf today. The theme of the course was poultry, this time. The rooster was already without feathers, the hen had to be plucked first.

It was part of the course this time to note down the weight of the chicken with feathers, without feathers, of the gizzard, liver, heart, the breasts and the legs. After this we had to calculate the percentage of those parts on the total weight. It was a very familiar exercise for me, because this type of calculation is more or less the only one you are doing at vocational school.

We went on in teams of two, to prepare the poultry. My team had a hen and the team at the table right next to us had a rooster, so we could see the differences.

The first step was to peel the skin of the chicken breasts and dislocate the hip joints, because the chicken is not staying in the right position on the back without doing this.

Next step was the quality assessment. The central question of our professor for this was: „Why has the meat of the legs an other colour/ darker colour as the meat of the breasts?“.

That’s because the muscles of the legs are used more than the muscles of the breasts, which means there has to be more blood in the legs.

We boned the breast muscles after and determined their weight. In the following we have been cutting through the ribs to take the chest cover off. Now we could see all inner organs. To remember their position, we were drawing a sketch of all inner organs on paper.

Taking heart, liver and digestive tract out were the next steps. Of this we had to separate the appendix, the poultry has it twice, which is a difference to the other animals, which we already prepared. Another specialty is the gizzard. We took it out, opened and washed it because it’s used as aliment.

After separating the digestive tract of the hen, we could see the lung, which we removed too. It was not very easy without destroying it, because it’s grown together with the bone area.

The next task was to determine the gender. Since we had a hen, we were able to see the yolk-balls in different stages of growth. In addition, we could find a ready grown egg with shell in the oviduct.

The kidneys are hidden in osseous indentations, which is special at the poultry too. As addition we prepared the eye as well.

Our last cut of this course was to separate the legs, of the body and weigh them.

It was definitely an other interesting course, you have to make it once, to be able to understand how everything is connected.

 

At the picture:

1 gizzard (cleaned)

2 heart

3 lung with trachea

4 eye

5 kidneys