Mikrobiologie Praktikum

Hab ich mich da wohl im Raum verirrt? Den weißen Kittel kennt man normalerweise nur vom Arbeiten in der Metzgerei. Verirrt habe ich mich da aber nicht, der weiße Kittel ist auch im Mikrobiologie Labor Vorschrift.

Der erste Versuch, bestand darin Desinfektionsmittel mit fluoreszierender Flüssigkeit auf den Händen zu verreiben. Das Ergebnis daraus kann man durchaus für die Praxis im Betrieb brauchen. Denn man sieht dann unter einer UV-Lampe wo man nicht richtig desinfiziert hat.

Des Weiteren haben wir einen Brillantschwarzreduktionstest durchgeführt. Das ist ein Schnelltest um Antibiotika oder andere Hemmstoffe, wie Seifen und Desinfektionsmittel in der Milch zu bestimmen.

Auf dem Foto pipettiere ich gerade eine Elektrolytlösung in Reagenzgläser, um dann eine Verdünnungsreihe zu erstellen. Die Petersilie habe ich in der Hand, weil davon die Gesamtkeimzahl, die Anzahl der Hefen und die Anzahl der Schimmelpilze ermittelt werden soll. Dafür braucht man die Verdünnungsreihe. Aus jedem Verdünnungsschritt wird dann eine definierte Menge auf einen Petrifilm gebracht. Auf diesem Wachsen nur Hefen und Schimmelpilze. Die Gesamtkeimzahl wird bestimmt, indem man eine andere Platte nutzt, auf der alle Keime wachsen. Nach einigen Tagen im warmen Brutschrank kann man dann die Platten auszählen und auf die Anzahl der Keime, Hefen und Schimmelpilze auf der Petersilie zurückrechnen.

Neben den erwähnten Versuchen haben wir noch viele weitere durchgeführt, die Bezug zum Lebensmittel haben. Am Schwierigsten es für mich Bakterien unter dem Mikroskop zu finden. Wenn man nicht weiß, wie das was man suchen soll aussieht, ist es absolut unmöglich etwas zu finden.

Da hat man auf jeden Fall gemerkt, dass das Praktikum im zweiten Semester, auf Grund von Covid-19 nicht stattgefunden hat. Dort wäre Mikroskopieren nämlich im Zentrum gestanden.

Ich bin froh, dass ich im Rahmen des Lebensmittelmanagement-Studiums an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf einmal gesehen habe wie die Arbeit im Labor abläuft. Auf Dauer wäre das aber nichts für mich. Da bleib ich lieber beim weißen Kittel in der Wurstküche!

Microbiology Practical course

Did I get lost and went to the wrong room? The white jacket you know usually as my work clothes at the butcher shop. To get dressed in a white jacket is a requirement, before you are allowed to go into the microbiology laboratory. I didn’t get lost, I just complied with the requirement.

The first test showed us, how effective we do hand disinfection. We got disinfectant mixed with fluorescent liquid to spread over our hands. Underneath a UV-lamp we saw the weak points of disinfection. The result is important for working at the butcher shop as well because you disinfect your hands several times a day.

Furthermore, we carried out a test to determine inhibiting substances like antibiotics, soap or disinfectant in milk.

I am preparing test tubes with an electrolyte solution at this photo. The next step is to create a dilution series. Therefore, I need parsley, because I have to determine total bacteria count, amount of yeast and amount of mould. The dilution series is necessary for this. A little amount of every dilution step gets on a Petrifilm. Only yeasts and moulds grow on this. For determining the total bacterial count agar plates are used. After a few days in warm climate, the colonies get counted. Recalculating is the last step, so you know the total bacteria count of parsley

Besides those tests, we did several others. All of them were in connection with groceries. Working with the microscope was very difficult for me. To find bacteria without knowing what you are looking for, is impossible.

Usually, we have a practical course in second semester, in which we get the skill in operating a microscope. Due to Covid-19 it didn’t take place.

I am glad, I had the chance to see how working at a laboratory is through my studies at university of Weihenstephan-Triesdorf. Being permanently at a laboratory would be nothing for me. I prefer wearing my white jacket at the butcher shop!

Fremdsprachen sind wichtig!

Heute habe ich mich mit dem beschäftigt, das auf dem Bild fehlt. Was fehlt?

In der Schule habe ich Sprachen lernen total gehasst. Ich war der Meinung, dass es sinnlos ist viele Sprachen zu lernen – braucht man sowieso nur um in den Urlaub zu fahren.

Bereits bei meinen Aufenthalten in Betrieben in den USA, Rumänien, Irland und in der französischsprachigen Schweiz, habe ich bereut, dass mein Wortschatz nicht größer ist. Mein Wortschatz in Englisch und Französisch hat sich über die Zeit dann erheblich erweitert. Es wäre aber schön gewesen, bereits zu Beginn meiner Aufenthalte mehr Reden und Verstehen zu können. Durch Training lernt man aber halt immer noch am Besten. Leider habe ich viele französische Wörter auch wieder vergessen, da ich die Sprache nicht häufig nutze.

Damit es nicht nur bei Englisch und Französisch bleibt, habe ich auch vor zwei Monaten einen Spanisch-Sprachkurs an der Hochschule angefangen. Heute Vormittag hatte ich die Erste Prüfung dafür und am Montag geht der Unterricht weiter.

Wofür braucht man die Sprachen überhaupt?! Als Metzger reicht es doch, wenn man Auslösen, Fleisch zuschneiden, Wurst machen, Bestellungen herrichten und alle weiteren Aufgaben, die anfallen erledigen kann.

Da fängt’s aber schon an, ist euch schonmal aufgefallen das es für die Fleischteile oder „Cuts“ wie man so schön sagt Bezeichnungen in allen möglichen Sprachen gibt.

In Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und vielen weiteren Sprachen. Short Ribs, Flat iron, Bavette, Entrecôte, Tri Tip, Pluma, Picanha alles Begriffe die man im Alltag in einer Metzgerei immer wieder hört.

Viele dieser Bezeichnungen zu kennen, schadet nicht. Woher weiß man sonst, dass „flaches Filet“, „Petite Tender“ und „Teres Major“ das gleiche Fleischteil meinen.

Auch Kunden im Laden oder Hotelgäste freuen sich, wenn man einfache Konversationen in ihrer Muttersprache mit ihnen führen kann. Der Wortschatz muss ja nicht groß sein, mit Hallo, Tschüss, Bitte, Danke und den Zahlen ist schon viel getan.

Um Englisch kommt man sowieso nicht herum. Doch auch andere Sprachen zu können hilft manchmal. Früher oder später wird man mit einer Fremdsprache konfrontiert, ganz egal in welchen Beruf man arbeitet.

Euch dann viel Spaß beim Sprachen lernen 😊

Tschüss, Bye, Au revoir, Adiós,

Eure #Wurstjuly

Foreign languages are important!

I spent my time today with the thing that is missing at this picture. What`s missing?

I hated language lessons at school, they were the worst for me. Because I thought it doesn’t make sense to learn a language I will never need again – only in vacations.

During my time in the US, Rumania, Ireland and the French speaking part of Switzerland I regretted that. I didn`t know much vocabulary, because I never learnt vocabulary at school. My vocabulary in English and French got better every day during my year abroad. But I wish I had known more words right from the beginning. I could have talked and understood more. The best way to train a language is by speaking with native speakers. Unfortunately I forgot lots of words in French again, because I don`t speak it frequently.

Nevertheless, I began a Spanish course at university two months ago. I took my first exam today in the morning and the class continues on Monday.

What for do I need languages anyways?! Isn`t it enough as a butcher, to know how to bone and trim meat, make sausages, prepare orders and doing all incurring tasks at a butcher shop.

There it begins, did you ever notice the meat cuts have different names in various languages. In German, English, French, Italian, Spanish and other languages. In daily life at a butcher shop, you hear for example Short Ribs, Flat iron, Bavette, Entrecôte, Tri Tip, Pluma and Picanha.

To know the names of meat cuts in different languages is very important. So you know that `flaches Filet´, `Petite Tender´ and `Teres major´ ist the same meat cut.

Customers at the shop or hotel guests are happy as well if you are able to have a short conversation with them in their native language. For this it doesn’t need a large vocabulary, hello, bye, please, thank you and the numbers is enough.

English you need anyways, But other languages can help sometimes a lot too. Sooner or later, you are confronted with a foreign language, doesn’t matter what is your job.

Have fun learning languages 😊

Tschüss, Bye, Au revoir, Adiós

Yours #Wurstjuly

Endlich wieder Präsenz!

In den nächsten drei Wochen habe ich endlich mal wieder Präsenzpflicht am Campus Triesdorf. Leider nur, um dort meine Prüfungen unter strengsten Hygienevorschriften abzulegen.

Zwei Prüfungen sind bereits abgehakt: Marktlehre und Marktpolitik, sowie mein Wahlpflichtfach Grundlagen der Ernährungsphysiologie.

Es folgen noch folgende:

  • Verfahrenstechnik pflanzliche Lebensmittel
  • Verfahrenstechnik tierische Lebensmittel
  • Produktionsökonomie
  • Lebensmittel und Gesundheit
  • Lebensmittel und Handelsklassenrecht

Lebensmittel und Handelsklassenrecht wird mündlich stattfinden. Ich bin schon gespannt wie so eine mündliche Prüfung ablaufen wird, da das meine erste an der Hochschule sein wird.

Danach geht es im 4. Semester voraussichtlich wieder mit reiner Online-Lehre weiter. Ich hoffe aber, dass meine Laborpraktika in irgendeiner Art und Weise stattfinden können.

Bereits im 2. Semester habe ich die Laborpraktika in der Biologie nämlich verpasst und diese konnten auch nicht mehr nachgeholt werden.

Uns wird zwar immer gesagt, dass wir von den Studieninhalten nicht viel verpassen – aber ich habe das Gefühl, dass man vor allem die praktische Anwendung verpasst. Auch der Dialog zwischen den Studierenden und den Dozenten fehlt durch die Online-Vorlesungen weitgehend. Schauen wir mal wie es weiter geht im März…

 

Finally attendance time again

I have attendance time at my university in Triesdorf the next three weeks. Unfortunately only to write my exams under strict hygienic rules.

I wrote two exams already: market policy and basics of nutrition physiology, that’s my elective subject.

The other exams are going to be:

  • technology of plant-based food
  • technology of animal-based food
  • production economy
  • food and health
  • food law and law of animal grades

The last exam of this list is going to be oral. I am curious already how an oral exam takes place, because it’s my first at university.

The 4th semester is planned to be only online via Zoom-Meetings again. I really hope the practical lessons at the laboratory can take place somehow. Because the practical lessons in 2nd semester couldn’t take place and it seems to be impossible to catch up on them.

The profs tell us always we do not miss study content – but I think we miss especially the practical relevance. And the contact to the other students and the profs is in Zoom-Meetings not like in lectures at the university. But let’s see how it goes on in March…

So lerne ich

Wie lernt man am Besten? Gute Frage, nächste Frage – das kommt immer darauf an, ob man eher leicht oder schwer lernt.

Meine Schritte sind  folgende:

  • Schritt 1: Skripte in knappen Stichpunkten zusammenfassen, da ich mit den Skripten einfach nicht lernen kann – entweder steht dort nur Fließtext oder es sind sehr viele Beispiele eingestreut. Beispiele sind keineswegs schlecht aber ein Beispiel reicht in der Zusammenfassung und falls man mehr braucht kann man nochmal im Skript nachlesen.
  • Schritt 2: Notizen aus den Vorlesungen in die Zusammenfassung einarbeiten
  • Schritt 3: bei Verständnisproblemen in Büchern nachlesen und den betreffenden Abschnitt aus dem Buch zusammenfassen und an betreffender Stelle in der Zusammenfassung einfügen
  • Schritt 4: das Beispielfragen-Dokument der Dozenten beantworten und einen eigenen „Fragenkatalog“ zusammenstellen – bei Dozenten die keine Fragen direkt zur Verfügung stellen, die in der Vorlesung gestellten Fragen notieren und beantworten
  • Schritt 5: von den Dozenten häufig angesprochene Themen in der Zusammenfassung und die zugehörigen Fragen markieren
  • Schritt 6: Zusammenfassungen und Fragenkataloge lernen – ich lese meist nur die Überschrift oder Frage und sage dann laut vor mich hin was ich dazu weiß und erst dann lese ich die richtige Antwort
  • Schritt 7: Themen die man sich schwer merken kann noch einmal handschriftlich aufschreiben – meist überlege ich mir dann dazu Eselsbrücken oder fertige eine kleine Zeichnung/ Mindmap an
  • Schritt 8: sich selbst regelmäßig Abfragen oder sich von jemandem Abfragen lassen und dann zwei Stapel bilden – ein Stapel mit Dingen die man kann und den anderen mit Dingen, die man nicht kann
  • Schritt 9: Themen die man nicht kann verstärkt lernen und die anderen nur noch durchs durchlesen festigen
  • Schritt 10: alles am Abend vor der Prüfung oder am Tag der Prüfung nochmal durchlesen
  • Schritt 11: erfolgreiche Prüfung ablegen

Jetzt kennt Ihr das System mit dem ich am Besten lernen kann. Ich kümmer mich dann jetzt mal weiter um meine Zusammenfassungen, sonst werden die bis Weihnachten nie mehr fertig und lernen sollte ich vielleicht auch mal – in 2 Wochen ist schließlich schon die erste Prüfung…

 

That’s how I am learning

What’s the best way to learn? Good question, but there is no answer which is absolutely right – because learning is not for everybody ease. Some students need more time than others.

My steps are the following:

  • step 1: summing up all the scripts in key points, because I am not able to learn with the script – there is either a running text on them or to many examples between the important things. Not to understand me wrong, examples are good, but in a summary is one enough and if more are needed you can just look them up in the script.
  • step 2: adding notes of the lectures to my summary
  • step 3: looking things up in a book and taking notes, if I don’t understand them
  • step 4: answering the sample questions document of the lecturers and preparing a ‘questionnaire’ – if lecturers don’t give sample questions directly in a document, note down the questions they ask in the lectures and answer them
  • step 5: highlight the themes and questions which the lectures tell you multiple times
  • step 6: learning the summary and questions – my way is to read the title or questions and speak out loud what I know, than I read the correct answer
  • step 7: making notes by hand on a paper to themes, which are hard to understand – and create mnemonics or a drawing/ mind map
  • step 8: repeating everything by yourself or with somebody who asks you questions and you have to answer them – build two stacks, one with things you know and one with things you have to repeat more often
  • step 9: learn the things you don’t know yet and just read the things you know
  • step 10: read everything through the day before or at the day of the exam
  • step 11: writing a successful examination

Now you know my favourite system to learn. I go on with writing summaries now, otherwise they won’t be ready by Christmas and probably I should start learning as well – because I have only two weeks left until my first exam…

 

Gesichter der HSWT

In einer Mail von der Hochschule wurden alle Studenten dazu angehalten ein Portrait von sich zu verfassen. Eine Auswahl der Portraits soll auf dem offiziellen Instagram-Kanal: hswt. de erscheinen. Diese Serie soll am 1. Dezember beginnen.

Im Folgenden mein Beitrag:

Ich heiße Julia Böbel und studiere mittlerweile im dritten Semester Lebensmittelmanagement dual. Die theoretischen Inhalte der Vorlesungen ergänzen sich optimal mit den praktischen Ausbildungsinhalten der Metzgerlehre im Betrieb. Bereits in den ersten Semestern wird beispielsweise auf die Anatomie der Tiere, die Tierhaltung und die Fütterung eingegangen. Dieses Wissen ist für meine Berufsausbildung wichtig, da Haltung und Fütterung Auswirkungen auf die Qualität des Fleisches haben. Das Studium ist somit eine Vertiefung des erlernten Wissens in der Berufsschule und hilft die Hintergründe der einzelnen Herstellungs- und Verarbeitungsprozesse in der Lebensmittelproduktion besser nachzuvollziehen.

Für mich ist die HSWT eine große Familie. Wenn man Hilfe benötigt kann man sich jederzeit an die Studenten aus den höheren Semestern oder die Dozenten wenden. Ich schätze den hohen Praxisanteil an der HSWT. Durch diesen kann man sich das theoretisch vermittelte Wissen besser merken. Mein Lieblingsfleck am Campus Triesdorf ist die Mensateria. Diese ist einer der Mittelpunkte der Hochschule. Dort kommt man immer mit anderen Studierenden ins Gespräch.

Ich wünsche mir vom nächsten Semester, dass die Vorlesungen wieder direkt an der Hochschule stattfinden können – denn ganz ohne Lerngruppen und den Austausch mit den Kommilitonen fehlt einfach ein bedeutender Teil des Studentenlebens.

Wer mehr über mein Studium und meine Ausbildung wissen möchte kann gerne meinen Blog www.wurstjuly.de besuchen.

 

Faces of the HSWT

All students oft he HSWT (my university) got an email with the request to write a portrait about themselves. A selection of those portraits is going to be shared at the official Instagram-Account: hswt.de. This series is going to start at first of December.

That’s my portrait:

My name is Julia Böbel and I am studying food management dual in the third semester. The theoretical contents of the lectures complement the practical contents of my apprenticeship to be a butcher perfectly. Anatomy of animals, animal husbandry and feeding is already part of the first semesters. This knowledge is very important for my apprenticeship, because husbandry and feeding have an impact on the meat quality. Therefore my course of study deepens my gained skills of butcher school and helps to comprehend the background of the production and processing processes in the food industry.

The HSWT is a big family for me. If you need help, You can ask students of advanced semesters or the professor. I value the high practical part at the HSWT. It makes easier to memorize the theoretical learnt stuff. My favourite place at the campus Triesdorf is the canteen. This is one of the social hubs at the university. You are starting there for sure a conversation with other students.

My wish for the next semester is to have lectures at university again – because there is missing a part of student life without the exchange with other students and having learning groups.

You want to know more about my studies and my apprenticeship, just have a sight at my blog www.wurstjuly.de.

Handelsklassenrecht live

In diesem Semester habe ich Vorlesungen über das Handelsklassenrecht. Diese Vorlesung ist vor allem im Hinblick auf meine Ausbildung zur Metzgerin sehr sinnvoll. Man schneidet das Thema zwar in der Berufsschule mal an, aber so ausführlich wird es dort nicht behandelt. Ich finde es durchaus wichtig auch zu Erfahren was bei der Handelsklasseneinteilung zu beachten ist – Tabellen auswendig lernen kann jeder, aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das so gelernte schnell wieder vergessen ist. Weiß man aber über die Hintergründe über die Einteilung in die Fleischigkeitsklassen und Fettgewebeklassen kann man sich das alles einfacher merken.

Die Einteilung wird anhand des Schlachtkörpers vorgenommen – aber was bezeichnet man mit dem Begriff „Schlachtkörper“ überhaupt? Was gehört dazu und was nicht?

Des Weiteren haben wir uns angeschaut wie man bei der Einteilung in die Handelsklasse vorgeht. Die Profile der wesentlichen Teile: Keule, Rücken, Schulter spielen für die Einteilung in die Fleischigkeitsklasse eine Rolle. Für die Einteilung in die Fettgewebeklasse betrachtet man die Dicke der Fettschicht auf der Außenseite des Schlachtkörpers und auf der Innenseite der Brusthöhle.

Insgesamt betrachtet man drei Komponenten

  • Kategorie (Geschlecht, Alter, kastriert/ nicht kastriert, …)
  • Profile (Keule, Rücken, Schulter) ->Fleischigkeitsklasse
  • Fettgewebeklasse

Die Einstufung und Kennzeichnung hat am Schlachthof zu erfolgen. In der Vorlesung haben wir dann auch besprochen in welcher Form: Stempel, Etikett die Kennzeichnung stattfinden kann und welche Vorschriften es dafür gibt. Auf die Befreiungen der Klassifizierungspflicht sind wir auch weiter eingegangen.

Ich bin mir sicher, dass wir in dieser Tiefe das Thema nie in der Berufsschule behandelt hätten – ich bin aber froh, dass wir im Studium so tief darauf eingehen. Einige meiner Mitstudenten, die sich mehr für den pflanzlichen Schwerpunkt interessieren finden das zwar nicht so toll, doch es war vorher klar, dass der Studiengang bis zum vierten Semester beide Schwerpunkte thematisiert. Ab nächstem Semester trennen sich dann die Wege in tierischen und pflanzlichen Schwerpunkt.

Auf jeden Fall zeigt sich auch wieder in der Vorlesung Handelsklassenrecht, dass die Ausbildung eine wichtige Ergänzung zum Studium ist. Dadurch habe ich nämlich einen Wissensvorsprung was die Praxis betrifft – Begriffe wie Keule, Pistole, Vorderviertel, Hinterviertel und viele mehr sind mir nicht neu. Viele meiner Mitstudenten ohne praktischen Hintergrund haben damit durchaus Probleme.

Das Studium macht auf jeden Fall dual oder nach einer bereits abgeschlossenen Ausbildung im Bereich Lebensmittel mehr Sinn und die Thematiken sind einfacher nachzuvollziehen.

Commercial grade classification live

I have got lessons about commercial grade classification at university this semester. Those lessons are very interesting for me, especially because I am serving an apprenticeship to be a butcher. We had this theme at butcher school as well, but we didn’t speak about it in detail. But in my opinion it is very important to know, what you need to take care of if you want to assign the carcasses in commercial grades – learning charts by heart can be done by everybody, but I know from my own personal experience, how fast you forget everything you learnt.

If you know about the background of classification in the class of conformation and fat cover it’s easier to remember.

The carcass is used for classification – but what does the term „carcass“ include and what not?

Furthermore we were talking about the process of the grade classification. The profiles of the significant parts: leg, back and shoulder are very important for the classification in the class of conformation. For the classification of the fat cover the amount of fat on the outside and inside of the carcass is decisive.

In general matter the following three components:

  • category (gender, age, neutered/ not neutered, …)
  • profile (leg, back, shoulder) ->class of conformation
  • fat cover

The classification has to take place in the abattoir. We were talking about the way of classification as well in the lesson. It can be done by a stamp or a label – there are legal provisions for both, which our professor explains us precisely. Exceptions of the classification duty exist as well.

I am sure we are never going to talk about this theme so detailed at butcher school – but I am happy I know more about it now, thanks to my studies. Well, some of my fellow students, which are more interested in plants think this theme is not important at all – but it was clear that this course of study includes both thematic focuses until forth semester. Already next semester the paths of animal and plant focus are separating.

This lesson shows again how important my apprenticeship is, as practical supplement to my studies. I have got because of my apprenticeship additional Know-How – terms like leg, forequarter, hindquarter and some more are nothing new for me. Some of the other students have problems with these terms and don’t know what’s meant.

To study food management makes more sense in addition with an apprenticeship or after an apprenticeship in the food business – the different themes are easier to understand like this.

Landmaschinenkurs

Diese Woche war ich an der Landmaschinenschule in Triesdorf, um einen Landmaschinenkurs zu absolvieren. In meinem Lebensmittelmanagement-Studium werden mir auch die Grundlagen vermittelt zur Erzeugung von Lebensmitteln tierischer und pflanzlicher Herkunft. Damit ich neben der Theorie auch einen Einblick in die Praxis bekomme haben wir Studenten zwei einwöchige Lehrgänge an den landwirtschaftlichen Lehranstalten in Triesdorf. Den Tierhaltungskurs habe ich bereits im Februar gemacht und diese Woche war jetzt der zweite Kurs, der Landmaschinenkurs dran. Wer meinen Bericht über den Tierhaltungskurs nachlesen möchte kann das gerne hier tun.

Begonnen hat die Woche mit den Technikeinheiten – von Motorentechnik, über die Funktionsweise der Kupplung, bis hin zum Getriebe war alles dabei. Doch auch mit der Hydraulik und der Lenkung haben wir uns beschäftigt – man muss ja schließlich wissen mit welcher Einstellung man was bewirkt. Es hört sich nicht nur nach viel Technik an, sondern das war es auch. Meiner Meinung nach war die ganze Technik aber für das Verständnis total wichtig, so kann man jetzt auch einiges nachvollziehen. Vor allem, da dieses Wissen auch als Autofahrer durchaus wichtig ist. WOLKE habe ich in der Fahrschule zwar auch schon einmal gehört, aber erst jetzt im Kurs wurde mir bewusst wie wichtig

Wasser

Oel

Luft

Kraftstoff

Elektrik

sind.

Dass es Diesel- und Ottomotoren gibt war mir auch bekannt, den genauen Unterschied weiß ich aber erst jetzt. Der Technik-Teil war auf jeden Fall sehr interessant und da wir auch alles was wir besprochen haben gleich an den Geräten gezeigt bekommen haben, beziehungsweise ausprobieren durften ist auch einiges davon im Kopf geblieben.

Den ersten Teil der Stunde hatten wir immer erst eine Theorie-Einheit und danach gabs gleich Anwendung.

Nach der Theorie über die Zapf- und Gelenkwelle durften wir direkt auf die Schlepper und ausprobieren, wie man diese ein- und ausschaltet. Die betreffenden Schalter dafür sind gelb und den Rest haben wir dann durch probieren herausgefunden, da es ja auch bei jedem Modell anders geht.

Praktisch haben wir auch noch eine Stange von zwei Hütchen mit den Unterlenkern vom Schlepper aufgenommen und wieder abgelegt, um die Funktionsweise der Hydraulik kennenzulernen. Mit dem Stapler haben wir Paletten gestapelt und um die verschiedenen Lenkungsarten zu sehen sind wir mit dem Schlepper und dem Teleskoplader im Kreis gefahren. Die großen Maschinen zu fahren werde ich auf jeden Fall vermissen – so eine Chance zu bekommen ist unglaublich, vor allem da wir ja nicht nur einen Schlepper fahren durften sondern viele verschiedene in unterschiedlichen Größen.

Ab Mitte der Woche gings dann mehr um die Anwendung und den Pflanzenbau. Wir hatten unter anderem Unterrichtseinheiten zur Bodenbearbeitung, zur Sätechnik, zum Pflanzenschutz sowie zur organischen und mineralischen Düngung. Nachdem auf den Anbau eingegangen wurde haben wir auch noch die verschiedenen Mähwerke, die Körnerernte und -lagerung, die Futterernte und die Silagen-Herstellung besprochen. Auch in diesem Teil der Woche hatten wir viel Praxis und haben uns die jeweiligen Maschinen dazu angeschaut. Bodenbearbeitung haben wir auch selbst durchgeführt und den Grubber auf dem Übungsacker einsetzen dürfen.

Die Woche verging richtig schnell und ich habe viel mitgenommen. Durchaus sinnvoll, dass die beiden Kurse an den landwirtschaftlichen Lehranstalten Voraussetzung sind, um ins Praxissemester zu kommen. Diesen Einblick hinter die Kulissen eines Landwirtes kann mir niemand mehr nehmen. Als Landwirt braucht man auf jeden Fall einiges im Kopf – Wissen über die Tierhaltung und den Pflanzenbau, sowie technisches und physikalisches Verständnis, um die Funktionsweise der Maschinen zu verstehen.

Da soll noch jemand sagen, dass man für diesen Beruf nicht viel Wissen braucht – ein Fehler hat Einfluss auf die gesamte Ernte und damit auch auf die Versorgung der Tiere, wodurch wiederum die Fleischqualität beeinflusst wird.

Die Kurse sollten meinem Empfinden nach von allen, die in der Fleischverarbeitung arbeiten einmal gemacht werden, denn dadurch kann man die Zusammenhänge in der Produktionskette noch besser verstehen.

 

Agricultural machinery class

I have been at the agricultural school in Triesdorf last week to absolve an agricultural machinery class. It’s part of my studies to get to know more about the production of animal and plant-based foods. They teach us the theoretic know-how at university. We have to one-week classes at the agricultural school to see the practical implementation as well.

I had the animal husbandry class in February and last week the second class about agricultural machinery. You can read my post about the animal husbandry class here.

We had technic lessons at the beginning of the week – engine technology, operation of coupling and gear. Hydraulic systems and steering were part of the week too – so I know which setting I need for which work. It doesn’t only sound like a lot of technic, it was a lot of technic. I am not very into technic stuff, but it was in my opinion very important to get understanding of the function of the machinery. Since I have my driving licence it’s useful for driving a car too, because I have a little bit know-how now. I heard about WOLKE at driving school before, but I never knew how important

Water

Oil

(L) Air

(K) Fuel

Electricity

is (well it doesn’t work in English, because the first letters are different).

I knew diesel and gasoline engines exist, but I never knew the exact difference between them – which I know after this week. The technic part was very interesting, and I learned a lot, because they taught us everything and we had a practical part to try everything out after.

We had a theoretic class to PTO shafts and drive shaft. All buttons for these functions are coloured yellow. The teacher told us to get up on a tractor to turn the shafts on and off, just by try and error after theoretical class.

We had to grab a bar with the lower links of the tractor to see how the hydraulic system works. I drove a forklift as well, to stack pallets and I tried out the different steering systems by driving a circle with a tractor and telescopic handler. I am going to miss driving all these machines – it’s a chance I may never get again, especially to drive so many different tractors in various sizes.

From the middle of the week we had more lessons about application and plant production. The lessons were about tillage, seeding, fertilisation, spraying and landscape maintenance. We saw different harvesters after talking about plant production and got more teaching units about harvesting and storage grains, as well as to grass silage production. In this part we had practical lessons too and we got demonstrated all the machines. We were allowed to do the tillage with a cultivator at the field on our own.

This week passed very fast and I learned a lot. It is useful to make these two classes before having practical semester. Nobody can take me these insight behind the scenes of agriculture anymore. A farmer needs a large knowledge – know-how about animal husbandry and plant production, as well as technical and physical know-how to understand how the machinery works.

One fault has influence on the complete harvest and therefore on the feeding of the animals, which can affect the meat quality – think about that, the farmer needs wide knowledge.

Everybody who works with meat should take part at these classes in my view, because you can understand the connections in the production chain better.

Fazit: Online-Sommersemester 2020

Das Semester ist irgendwie ganz anders verlaufen als geplant – Ende Februar beim Tierhaltungskurs war ich mir noch sicher, dass ich alle meine Mitstudenten in zwei Wochen wiedersehe – aber falsch gedacht. Kurz vor Studienbeginn bekam ich die Nachricht, dass das Semester erst einen Monat später, also im April beginnt und ich noch länger in meinem Ausbildungsbetrieb bleiben soll.

Als es dann mit Verzögerung losging war alles ein wenig chaotisch, weil keiner so genau wusste, wie man die Lehre online durchführen soll. Im Verlauf des Semesters hat sich aber dann alles soweit eingespielt. Nachdem auch feststand, dass keine Praktika an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf durchgeführt werden können, wurden auch diese Inhalte soweit möglich Zuhause in Form von kleinen Hausarbeiten erarbeitet.

In der Prüfungsvorbereitung habe ich festgestellt, dass online studieren auch Vorteile haben kann – man kann sich zum Beispiel die aufgezeichneten Vorlesungen noch einmal zum Verständnis anschauen. Beziehungsweise habe ich mir angewöhnt während den Zoom-Meetings das wichtigste am Computer mitzuschreiben, das hilft auch erheblich die Skripte der Dozenten zu verstehen. In den Präsenzvorlesungen das Semester davor habe ich hingegen selten Notizen gemacht – konnte mir den Stoff aber dennoch merken, weil das Ablenkungspotential im Hörsaal nicht so groß ist und man nicht einfach zwischendrin anfängt etwas anderes zu machen.

Auf jeden Fall fehlt aber der direkte Kontakt zu den Dozenten und den anderen Studenten, um sich über den Stoff auszutauschen und Fragen zu stellen.

Momentan ist ja davon auszugehen, dass Vorlesungen auch im nächsten Semester teilweise online stattfinden, dafür würde ich mir wünschen, dass:

  • mit den Vorlesungen zu Beginn des Semesters begonnen wird und nicht erst kurz vor dem Prüfungszeitraum
  • die Vorlesungen nicht über den kompletten Tag verteilt sind, sondern zusammenhängend
  • die Vorlesungen aufgezeichnet werden
  • die verpassten Praktika in irgendeiner Form noch durchgeführt werden können

Alles in allem ist das Semester jedoch relativ normal verlaufen, angesichts der neuen Situation für alle Beteiligten.

 

Conclusion: online studying summer 2020

This semester proceeded different than usually planned – I was sure to see all the other students in two weeks again after the animal husbandry class was over – but this never happened. I got a message from university some days prior to the start of 2nd semester. The plan changed and the semester got postponed a month to April and I had to stay a month longer at the butcher shop at which I am serving my apprenticeship.

The delayed start was very chaotic because nobody knew exactly how to teach lessons best online. But it got more structure with every week. We had to write short academic papers as soon as it was sure practical experiments can not take place at the laboratories of the university of Weihenstephan-Triesdorf.

Online studying has some advantages too, which I realized in the past few weeks during preparing for the exams. It is possible to watch the classes for better understanding again. I took notes on the computer in the Zoom-meetings as well, they help a lot to comprehend the scripts of the professors. I never took notes the semester before – but it is so much easier to focus on the class in the lecture hall, because there are not so many distractions.

The main thing that’s missing is the direct contact to the professor and the other students to ask questions.

At the moment it’s the plan to have some lectures online in the next semester too.

The following things should change then, in my opinion:

  • starting all classes at the beginning of the semester and not shortly before the exams
  • having the lectures all temporal connected and not spread over the whole day
  • recording all classes
  • getting a chance to take part at the missed practical classes

Even though the situation was new, the semester proceeded without any surprises in general.

Stift vs. Messer

Heute vergleiche ich mal mein Lebensmittelmanagement-Studium an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf mit meiner Ausbildung in der Fleischerei Scheller in Hannover.

Die Vorlesungsunterlagen erarbeiten, Prüfungsfragen beantworten und Übungsaufgaben lösen zählen momentan neben den online-Vorlesungen zu meinen Hauptaufgaben. Wie solls anders sein, ist dabei der Stift eines der wichtigsten Dinge. Die Lösungsansätze aufs Blatt zu schmieren geht einfach manchmal schneller, als die Aufgaben auf dem Laptop zu lösen.

Mit der Hand schreiben hilft mir außerdem schon immer, mir Sachen besser einzuprägen. Mittlerweile tippe ich aber auch viele Zusammenfassungen, da schreiben ewig dauern würde. Zum Lernen von Begriffsdefinitionen sind mir aber immer noch die Karteikarten am liebsten – die müssen natürlich erstmal geschrieben werden.

Das Messer hingegen brauche ich zum Auslösen und Zuschneiden auf der Arbeit. Ich freue mich schon, wenn ich nach der ganzen Theorie endlich wieder mal für ein paar Wochen nur Praxis habe – mal abgesehen von der Berufsschule, aber ob man das als Theorie lernen verstehen kann sei mal dahingestellt. Klar gibt’s in der Ausbildungszeit auch immer was zu Lernen, aber da das meistens mit viel praktischer Arbeit verbunden ist prägt man sich die Schritte durch das ständige Wiederholen ganz einfach ein.

Da stellt sich jetzt die Frage, was mir lieber ist: Messer oder Stift?!

Ich bin der Meinung die Mischung machts, ständig Theorie wär mir zu langweilig und nur Praxis ohne den theoretischen Hintergrund wäre auch nichts für mich. Von dem her habe ich mich mit der Wahl meines dualen Studiums genau richtig entschieden, da ist die Abwechslung zwischen Theorie und Praxis schon im Studienplan festgelegt. In drei Wochen geht’s dann auch schon nach Hannover.

 

Pen vs Knife

I thought it’s time for another comparison. Today it’s about my studies at university of Weihenstephan-Triesdorf and my apprenticeship at the butcher shop Scheller in Hannover.

To work through the documents I got from university, answer the questions to the documents and try to solve the exercises is my main work at the moment aside of listening to online classes. A pen is one the most important thing in this process. It’s way faster to scribble solutions on paper than using excel sometimes. And as side effect it helps me to remember what I learned. Nevertheless, I am preparing lots of my material at my laptop as well, because it would take too much time to write it all by hand – but for definitions I prefer still having cards.

The knife is the most important thing at work for me. I need it for deboning meat, slicing steaks, cutting stir fry and all other works you can think of for which you need a knife. I am looking forward to having only practical work for some weeks – apart from school, but I am not sure if you can name this theory education. Sure, you have to learn lots of new works during the apprenticeship, but since it’s combined with practical work always it’s easier to memorize.

Well, the question if I like the pen or knife better comes up now?!

In my opinion it’s the combination of theory and practical work, because only one of both choices is boring. The theoretical background I get at university is very good to have a diverse knowledge about food. The switch of university to apprenticeship is determined in my study plan, which is the reason why I made this choice. It’s three weeks from now, until I go off to Hannover to go on with my apprenticeship.

Schnappschuss beim Lernen

Sieht so aus als bin ich da konzentriert bei der Sache gewesen.

Dieses Bild hat mein Vater durch das Fenster aus der Rezeption gemacht. Ich bin nämlich zum Lernen in den kleinen Meetingraum vom Bratwursthotel ausgewandert, denn ohne LAN-Kabel und stabile Internetverbindung funktioniert an Zoom-Meetings teilnehmen nicht wirklich.

Ich weiß zwar nicht wann das Bild entstanden ist, muss aber definitiv zu Beginn meiner Bodenkunde-Vorlesung gewesen sein. Am Ende war ich nämlich nicht mehr so konzentriert – fast 3 Stunden durchgängig Vorlesung sind für mein Empfinden einfach zu lang.

Jetzt habt ihr auch mal einen kleinen Einblick in meine Lernumgebung bekommen. Habe ich aber keine Vorlesung lerne ich auch gerne draußen auf der Terrasse.

Für die Botanik und Zoologie Praktika bietet sich das vor allem wunderbar an – Blumen und Insekten fotografieren und dokumentieren muss ich dafür sowieso, also kann ich auch gleich draußen bleiben.

 

Photo while studying

 

Looks like I am focussed at studying.

My dad shot this photo out of the reception window into the little meeting room of the Bratwursthotel. I am there to listen to my online classes because it is difficult to participate at Zoom-Meetings if the internet connection isn’t stable.

I don’t know at which time he took this photo, but I am sure it was at the beginning of the soil science class. In the end I wasn’t very focussed anymore – 3 hours are too long in my opinion.

You know now how my studying environment looks like, but I like to learn outside if I don’t have live classes as well.

Outside is the perfect spot for botany and zoology because I have to take photos of plants and insects – so staying outside makes sense.